Gaststars

Cathy Munroe

Chris Parson

Dave Filoni


Denise Vasquez

Femi Taylor

Jake Lloyd


Matthew Wood

Nomad Soul

Randy Martinez


Richard LeParmentier

Steve Sansweet

Wanja Gerick


Panels

Mark Dermul

Constantin Gillies

Duncan Jenkins


Gus Lopez

Saberproject

Robert Vogel


Fotogalerie

Interview mit den Veranstaltern

StarWars-Descriptions: Vor drei Wochen fand die Jedi Con mit der Abschlussfeier ihr Ende. Wie zufrieden seid ihr mit dem Verlauf?

 

Die JEDI-CON 2010 war für uns als Veranstalter von der Ablauforganisation her einfach super. Durch die sorgfältige Vorbereitung und unsere wirklich durchwegs fantastische Con-Crew klappte alles wie am Schnürchen. Das wurde uns auch von vielen anwesenden Besuchern und auch einigen unserer Stargäste vielfach bestätigt. Selbstverständlich gibt es aber auch immer wieder Bereiche, die verbesserungswürdig sind und wir nehmen konstruktive Kritik sehr ernst.

Zudem war auch festzustellen, dass sich der Trend dazu weiter verstärkte, eine Veranstaltung wie die JEDI-CON mit der ganzen Familie zu besuchen. Die Stimmung war ausgelassen, sehr persönlich und es wurden viele neue Freundschaften geschlossen und "alte Bekannte" wiedergetroffen.

Von den Besucherzahlen hätten wir uns aber durchaus gerne noch ein paar mehr Leute gewünscht. Die Con ist doch auch mit immensen Kosten und hohem zeitlichen Aufwand verbunden.

 

Gibt es bei der Planung und Durchführung immer wieder neue Hürden zu nehmen oder ist es inzwischen Routine für euch geworden?

 

Hinter vielen Abläufen kommt einem nach mittlerweile sechs Events dieser Art die Routine schon sehr zugute, doch es gibt immer wieder neue Herausforderungen, die es zu meistern gibt. Vor Überraschungen ist man nie sicher ... und es kann jeden Bereich treffen; die Technik, den Kostensektor, das Programm, das Personal, die Gäste ...

Speziell bei der Auswahl und Verpflichtung der Congäste darf man sich über ungeplante und manchmal auch kuriose Ereignisse nicht wirklich wundern.

 

Mit dem Maritim Hotel habt ihr zum wiederholten Male eine sehr schöne aber auch teure Location gewählt. Das macht sich auch bei den Eintrittspreisen bemerkbar. Wäre ein anderer günstigerer Veranstaltungsort nicht auch möglich und somit für die Fans günstiger? Einen Besuch mit der ganzen Familie konnte sich nicht jeder leisten.

 

Selbstverständlich sind wir stets auf der Suche nach kostengünstigen Event-Locations doch das ist in dieser Größenordnung gar nicht so einfach. Deutschland ist auch nicht unbedingt ein klassisches "Conland" und bietet eine relativ überschaubare Anzahl an Örtlichkeiten, die sich für so eine Veranstaltung gut eignen.

Die Höhe der Eintrittspreise ist von einer ganzen Menge Posten abhängig. Neben den Mietkosten für die Räumlichkeiten kommen dazu u. a. Kosten für die Technik, die Gaststars (Reisekosten, Unterbringung, Gage, Verpflegung), die Programmgestaltung, Dekoration, die Con-Crew, Organisationsmittel (Programmheft, Tickets, Armbänder ...), Werbung (Website, Flyer, Anzeigen ...), Verwaltungskosten (GEMA-Gebühr, Erste Hilfe-Team, Brandschutz ...) und Lizenzkosten, die gegenüber dem Lizenznehmer Lucasfilm zu entrichten sind.

Niedrigere Eintrittspreise können z. B. auch dann mehr in die Tat umgesetzt werden, wenn ein Event in hohem Maße durch Sponsoren finanziell unterstützt wird. Das ist im Bereich Star Wars aufgrund des doch relativ überschaubaren deutschen Marktes aber nicht ganz so einfach. Die Zusammenarbeit mit den Lizenznehmern ist zwar prima, doch diese Firmen haben einfach auch alle mit sehr engen Budgets umzugehen.

 

Wie viele Fans waren in Düsseldorf dabei und wisst ihr, von wo die weiteste Reise angetreten wurde?

 

Es waren insgesamt über die drei Tage ca. 1.500 Star Wars-Fans (Dauerkarten-, Tageskarten- und Schnupperticket-Käufer) auf der JEDI-CON 2010 zu Gast. Die weiteste Anreise hatten sicherlich unsere Besucher aus den USA. Mit dabei waren auch Fans u. a. aus Polen, Schweden, Großbritannien, der Türkei, Spanien, und vielen weiteren Ländern.

 

Wie wichtig sind die Fanprojekte (Rebellenstützpunkt etc.), die sich auf der Con präsentiert haben?

 

Extrem wichtig! Die JEDI-CON hat es sich seit jeher auf die Fahnen geschrieben, das Star Wars-Fandom in seiner ganzen Vielfalt präsentieren zu können. Und da wird ja wirklich eine ganze Menge von den diversen Gruppierungen geboten - Hut ab!

Wir sind stolz darauf, dass wir in Deutschland mit ziemlicher Sichereit die meiste Abwechslung und das breiteste Programm im Fan-Bereich bieten. Andere Events legen den Schwerpunkt mehr auf Stargäste. Die spielen bei der JEDI-CON zwar auch eine nicht ganz unwesentliche Rolle, doch bei uns kommt es mehr auf das "Gesamterlebnis" an.

 

Wie fanden die Gaststars ihren Aufenthalt in Düsseldorf und war der Umgang mit dem einen oder anderen vielleicht etwas schwierig?

 

Unsere Stargäste haben sich durchweg sehr wohl gefühlt und das ganz eigene Flair der JEDI-CON sichtlich genossen.
Hierzu nachfolgend einfach mal ein Statement von Congast Denise Vasquez (Star Wars-Künstlerin), das kürzlich bei einem Interview mit einem US-Online-Magazin entstanden ist:

"My personal experience with Jedi Con was BEYOND AMAZING! In my opinion, this is THE BEST Star Wars Event I’ve been to yet. Everything about Jedi Con from start to finish was absolutely incredible!!!! The organizers were sooooo AMAZING, creative & professional. They have the utmost respect for performers, musicians, actors & artists, and it really showed in the way we were all treated. The fans were SOOOOO INCREDIBLE!!! The German Fans were so welcoming, so warm, so kind, so open, so giving, soooo much fun & soooo passionate about Star Wars!!! I miss the fans already!!! Jedi Con was more like a production & crossing Rocky Horror with Star Wars was brilliant! Having live musical performances throughout the show was really unique, and it certainly added something really special. I was honored to be invited to perform my songs during closing ceremony! As I had been recovering from a broken thumb, I asked my man Randy Martinez to perform one of my original songs with me, and I gave him and one of his newest Star Wars Songs, "Padme", the opportunity to shine!"
- Denise Vasquez im Interview mit www.galacticbinder.com , Mai 2010

Mehr brauchen wir dazu eigentlich gar nicht sagen ;-)

 

Seit wann habt ihr mit möglichen Gästen verhandelt? Gestalten sich die Verhandlungen schwierig?

 

Die ersten Verhandlungen haben bereits im März 2009 begonnen und man kann durchaus sagen, dass derartige Gespräche und Vereinbarungen nicht immer ganz einfach sind. Eine große Rolle spielen hierbei Faktoren wie die Verfügbarkeit zum Contermin (hier kommt es nicht selten zu sehr kurzfristigen Änderungen und Absagen durch berufliche Verpflichtungen der Gäste) oder natürlich auch die Vorstellung über die Gage und die Rahmenkonditionen. Es gibt schon einige Kandidaten, die z. B. drei First-Class-Flüge aus den USA als Bedingungen mit angeben und da kann man sich schnell ausrechnen, wie hoch die realistischen Chancen sind, einen derartigen Gast zu wirtschaftlich vernünftigen Voraussetzungen auf die Con zu holen. Ganz zu schweigen von den Honorarvorstellungen usw.

Fast immer mischen in diesem Business auch Agenten mit, die den ganzen Verhandlungsprozess nicht unbedingt vereinfachen oder gar günstiger machen - ganz im Gegenteil.

 

Könnt ihr verraten mit wem ihr gesprochen habt, der es dann nicht nach Düsseldorf geschafft hat? Und woran ist es gescheitert?

 

Ray Park (Darth Maul) war einer unserer Wunschkandidaten, der aufgrund von Dreharbeiten zu "G.I. Joe 2" nicht zur Convention kommen konnte. Ebenfalls terminlich verhindert war Temuera Morrisson und Jay Laga'aia - unser "JEDI-CON-Shooting-Star" von 2004.

In Punkto Finanzierung scheiterte es vor allem bei Carrie Fisher. Hier wird einem schon fast schwindlig, wenn man die Konditionen kennt, die für einen Besuch Voraussetzung waren. Es schmerzt schon beinahe, wenn eine Tagespauschale von 50.000 USD aufgerufen wird, von den Rahmenkosten (3 First-Class-Tickets etc.) einmal ganz zu schweigen. Der Grund hierfür ist leider die Celebration USA die hier immer als Maßstab angesetzt wird, aber natürlich sind diese Konditionen in Deutschland nicht einmal in den kühnsten Träumen realisierbar. Das ist eigentlich das grösste Problem, dass Vergleiche auf dieser Ebene stattfinden, obwohl beide Länder und die damit verbundenen Möglichkeiten in keinster Weise vergleichbar sind.

 

Der Samstagabend stand im Zeichen der Entscheidung zum Super-Jedi. Ihr habt das Konzept des Showabends damit zu den letzen Malen verändert. So wurde der Kostümwettbewerb als eigenständiger Programmpunkt durchgeführt. Wie kam es zu der Entscheidung und haltet ihr sie im Nachhinein für richtig?

 

Der Kostümwettbewerb war bei früheren JEDI-CON-Events schon als eigenständiger Programmpunkt angesetzt und wir sind zu dieser Vorgehensweise zurückgekehrt, weil der ganze Wettbewerb dadurch einfach noch mehr Aufmerksamkeit erlangt und das haben sich die vielen Teilnehmer/innen des Wettbewerbs verdient, die mit ihren aufwändigen und genialen Outfits begeistern.

 

Wird es eine Jedi Con 2012 geben, oder wollt ihr euch diesmal wieder etwas mehr Zeit lassen?

 

Tja, diese Frage lassen wir jetzt einfach mal offen stehen. Wie eingangs schon erwähnt, eine JEDI-CON ist mit hohen finanziellen Risiken verbunden und bindet eine Menge zeitlicher Kapazitäten. Wenn wir uns hier sicher sind, dass wir dieses Risiko mit gutem Gewissen wieder eingehen können und auch genügend Ideen für ein neues Event vorliegen, werden die kleinen grauen Zellen sicherlich erneut aktivieren und uns entsprechende Gedanken machen.

Robert Eiba, Michael Eberhardt

Veranstalter der JEDI-CON 2010

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