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Beschreibung

E-Web Heavy Repeating Blaster


Allgemeines

 

 

Hersteller                                                BlasTech Industries

Serie                               
BlasTech Netz
Modell                          E-Netz
Waffenart   mobile Repetier-Blasterkanone
Kosten   5.000 Credits
     
Technische Daten    
Schildgenerator   optional
Energieversorgung  
  mobiler Eksoan 4T3-Energiegenerator
Zielsuchsystem   Infrarotsichtgerät und Restlichtverstärker
Treibladung   Tibanna-Gas
Sonstiges   optimale Reichweite: 200m
    max. Reichweite: 500m
    Kühlsystem: Ck3 Kyro
    Aufbauzeit: ca. 15 min.
     
Nutzung    
Einsatzgebiete   Infanteriegefechte, z.B. in der Schlacht von Hoth
Zugehörigkeit   Galaktische Republik
    Galaktisches Imperium
    Neue Republik

Die Übersetzung von E-Web zu E-Netz ist sehr unglücklich gewählt. Zwar heißt web wirklich auf Deutsch Netz, ist jedoch eigentlich als Akronym für "Emplacement Weapon, Heavy Blaster" (Stationäre Waffe, Schwerer Blaster) gedacht. Diese Bedeutung geht durch die Übersetzung verloren.

 

Quelle: jedipedia.de


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Gestaltung

Zu dem 12Inch Snowtrooper brachte Sideshow gleich die passende E-Netz Kanone auf den Markt. Zu sehen ist der Blaster nur in Episode V während der Schlacht von Hoth.

 

Das Geschütz wird in vier Teilen geliefert:

  • Blaster
  • Dreibein
  • Energieeinheit
  • Verbindungsschlauch

Der eigentliche Blaster ist knapp 30 cm lang und wiegt lediglich 131 Gramm.

 

Da es sich um ein Sixth Scale-Modell handelt, muss man mit der Beurteilung auch deutlich kritischer sein.

 

Als erster Unterschied zum Original sind mir die beiden Öffnungen an der Mündung aufgefallen. Diese sollte eigentlich oben sitzen, befinden sich aber etwas seitlich. Ich dachte zunächst, dass hier ein Sideshow-Mitarbeiter die Teile nicht ganz richtig zusammengesetzt hat. Aber auf den Bildern der ofiziellen Sideshow-Seite ist dies auch zu sehen. Sideshow hat die Öffnungen also bewusst und somit falsch seitlich angeordnet.

 

Der trichterförmige Bereich davor scheint mir etwas zu langgezogen zu sein. Aber dafür sieht man die vielen kleinen Nieten, die Sideshow nicht vergessen hat.

 

Der mittlere Bereich ist der einzige, den Sideshow aus Metall gefertigt hat. Allerdings kann man nicht durch die vielen kleinen Löcher hindurchschauen, wie es im Film möglich war.

Die Halterung in der Mitte entspricht 1:1 der Filmvorlage. Zumindest konnte ich keine Unterschiede feststellen. Vielleicht stimmt nicht alles zu 100% überein, aber der Teil ist wirklich sehr gut geworden.

 

Genauso wie der Rest. Hier sind viele kleine Details zu sehen. Der einzige Unterschied ist unter der Zielvorrichtung zu erkennen. Hier müsste ein schräger Träger vorhanden sein, auf dem die Vorrichtung montiert ist.

 

Die andere Seite sieht ein klein wenig anders aus.

 

Ob die Rückseite dem Original entspricht kann ich nicht sagen, weil mir Vergleichsbilder fehlen. Aber auch dieser Bereich sieht sehr gut aus. Der Monitor wurde mit rotem Kunststoff dargestellt, was recht gut aussieht. Eine kleine Anzeige o.ä. hätte ich mir hier aber schon gewünscht.

Auch vorne wurde der rote Kunststoff verwendet und verleiht der Zielvorrichtung so ein wenig "Leben", was ich auch sehr positiv finde.

 

Das Dreibein ist ebenfalls fast komplett aus Kunststoff gefertigt und wiegt nur 73 Gramm. Die beiden hinteren Beine stehen aber wohl zu weit auseinander und bilden somit mit dem vorderen Bein ein gleichschenkliges Dreieck.

 

Meint man, dass das Dreibein der Filmvorlage entspricht, erkennt man beim genaueren Hinsehen jedoch einige Abweichungen.

Die, die am meisten auffällt, ist die Form des rechteckigen Gestells in der Mitte. Dies müsste deutlich länger sein und nicht fast quadratisch. Genauso findet man die schmaleren Eckteile nicht beim Original. Die Verstrebung ist überall gleich breit.

 

Die weitere Abweichung hat Sideshow bei den breiteren Elementen an den Beinen vorgenommen. Diese müssten etwas länger und vor allem schmaler sein.

Genauso wie an den waagerechten Streben an den beiden hinteren Beinen. Diese sind ebenfalls deutlich zu dick ausgefallen. Vielleicht dienen sie aber auch als Tragegriffe und wurden breiter gestaltet, damit die Sideshowfiguren sie besser erfassen können.

 

Das Dreieck in der Mitte entspricht ebenfalls nicht dem Original. Es ist gleichschenklich dargestellt, dabei müsste die vordere "Spitze" deutlich spitzer zusammenlaufen. Aber ansonsten ist der gesamte Bereich sehr gut gelungen.

 

Bei den Beinen ist die untere Verstrebung aus Metall. Bis auf ein paar Nieten und herausstehenden Kanten stimmt ihr alles mit dem Original überein. Hier hat Sideshow auf ein paar zugegebener Maßen sehr kleine Details verzichtet.

 

Bleiben zu guter Letzt die Füße, zu denen ich kein Vergleichsbild befunden habe. Es handelt sich um einfache Platten. Der gesamte Bereich mit den Gelenken sieht aber wirklich sehr gut aus.

Die 16,9 cm lange Energieversorgung ist mit 261 Gramm das schwerste Teil. Und auch hier hat Sideshow nicht fehlerfrei gearbeitet.

 

Die drei runden Elemente sind hier nur angedeutet und stehen nicht so weit heraus wie es im Film zu sehen war.

Die Seite kommt in der Gestaltung aber ansonsten ungefähr hin.

 

Auf der anderen Seite befindet sich ein weiteres rundes Element, dass mit Sicherheit auch weiter hervor stehen müsste.

 

Eine wirklich dicken Fehler hat sich Sideshow aber auf der Oberseite geleistet.

Hier sind alle Aufbauten verkehrtherum angebracht! Die Halbkugel müsste sich auf der Seite des Verbindungsschlauches befinden und die anderen Elemente dementsprechend gegenüber!

Neben der Halbkugel befindet sich zudem ein Aufbau, der beim Original nicht vorhanden ist. Und auch die Elemente auf der Kugel entsprechen nicht der Filmvorlage.

 

Weitere Fehler findet man bei den restlichen Aufbauten. Der linke ist zu lang und zu breit. Der Schlauch müsste zudem deutlich dünner sein. Und von dem anderen Ende fehlt die Verbindung zu dem mittleren Element.

 

Des rechte entspricht schon eher dem Original und auch der Schlauch hat die richtige Dicke.

 

Wie es aussieht, hat Sideshow das gesamte Teil einfach falsch eingebaut. Dies kann aber kein Versehen sein, weil die Energieversorgung auf allen von Sideshow veröffentlichten Bildern genau so aussieht.

Das Bedienfeld befindet aber hingegen am richtigen Platz. Ob es dem Original nachempfunden wurde, kann ich nicht sagen, da mir ein Vergleich fehlt.

Bleibt nur noch der 62,5 cm lange Verbindungsschlauch. Zuerst die gute Nachricht: er ist geriffelt und nicht so glatt wie auf den Sideshow-Bildern! Aber leider ist er etwas zu dick geraten.

 

Es ist aber ein Schlauch, der aus fünf Teilen zusammengesteckt wurde. Die Verbindungen scheinen geklebt zu sein und halten somit sehr gut. Man kann die Verbindungen aber fühlen und vor allem sieht man auch, dass es sich nicht um ein Stück handelt.

 

Für die Verbindung mit der Energieeinheit wurde kein Endstück eingefügt. Es passt aber sehr gut, auch wenn man etwas fummeln muss. Aber großartig bewegen darf man das ganze dann nicht mehr, weil der Schlauch dann rausrutschen kann.

 

Für die Verbindung mit der Kanone wurde ein schmaleres Endstück gewählt, das von unten in das Mittelstück des Dreibeins gedrückt wird. Hier hat Sideshow aber wieder geschlampt, denn dass dünne Endstück passt nicht ganz in das vorgesehene Loch. Außerdem kann es sich so sehr leicht wieder lösen.

Der E-Web Heavy Repeating Blaster sieht auf den ersten Blick wirklich klasse aus.

 

Leider wird man sehr enttäuscht, wenn man ihn mit dem Original vergleicht. Sideshow hat einfach zu viele Fehler eingebaut und sich nur selten an die Vorlage gehalten. Bei dem Preis sollte man deutlich besseres erwarten, zumal Sideshow ansonsten nicht so ungenau arbeitet.

Punkte Gestaltung


Beweglichkeit

Hier habe ich deutlich mehr erwartet. Natürlich lässt sich die Kanone senkrecht bewegen und auch um 380 Grad drehen, aber das war es auch schon.

 

Ich hätte auch erwartet, dass sich das Dreibein zusammenklappen lässt. Die Beine sind auch beweglich, aber nur für wenige Millimeter. Sideshows Gestaltung verhindert aber ein Zusammenklappen. Da der rechteckige Kranz zu weit nach außen steht, lassen sich beide hinteren Beine nicht einklappen. Und weil die Verbindung mit dem vorderen Bein nicht beweglich ist, bleibt auch das Bein starr. Die kleinen Streben der Beine lassen sich in die oberen breiteren Teile schieben. Somit wäre das Zusammenklappen möglich, wenn sich Sideshow an die Vorlage gehalten hätte.

 

Die Füße lassen sich ebenfalls bewegen was dem Dreibein auf jedem Untergrund einen stabilen Stand erlaubt.

 

Die Beweglichkeit ist da, lässt sich aber leider nicht nutzen, weil Sideshow sich nicht an das Original gehalten hat. Daher gibt es mit Wohlwollen noch eine einigermaßen akzeptable Punktzahl

Punktzahl Beweglichkeit


Gesamtpunktzahl: 7,0

Ich habe mich riesig auf den Blaster gefreut, gerade im Zusammenhang mit dem Snowtrooper.

Leider wurde ich doch sehr enttäuscht, weil das Geschütz erstens nicht komplett aus Metall ist und zweitens weil Sideshow zu sehr von dem Original abgewichen ist.

 

Der Blaster sieht ohne Frage toll aus und wird sich auch in jeder Sammlervitrine gut machen aber er ist doch sehr weit weg von der Kanone, die wir in Episode V gesehen haben.


Der E-Web Heavy Repeating Blaster wurde bewertet von Andreas Windu

Bilder von StarWars-Descriptions.com

 

10.03.2013