Startseite / Beschreibungen / Hasbro Fahrzeuge / TVC Bespin Cloud Car

Beschreibung

TVC Bespin Cloud Car


Fahrzeuginfo

Der Storm IV Doppelkanzel-Wolkenwagen war ein Atmosphärenfahrzeug, das vom Unternehmen Bespin Motors auf dem Planeten Bespin hergestellt wurde. Dieser Gleiter war aufgrund seiner kompakten und widerstandsfähigen Bauweise sowie der schnell zugänglichen Bedienung lange Zeit ein sehr gefragtes Modell, sowohl für militärische Einsätze als auch als ziviles Sicherheitsfahrzeug der Wolkenstadt.


Allgemeines
   
Hersteller              Bespin Motors
Modell  

Storm IV Doppelkanzel

Klasse  

Atmosphärenfahrzeug

Preis  

neu 75.000 Credits

   

gebraucht 28.000 Credits

     
Technische Daten    
Länge   7 Meter
Höchstgeschwindigkeit  

1.500 km/h

Antriebe   Tx-2
    Kyromaster
Antriebsart   Repulsorlift-Antrieb
Bewaffnung   2 Blasterkanonen
    alternativ
    1 Ionenkanone
    1 Traktorstrahl
     
Kapazitäten    

Crew

  1 Pilot

 

  1 Bordschütze

Beladung

 

10 kg Fracht Vorräte für 1 Tag



                       Gestaltung                10 Punkte
    Farbgebung   05 Punkte
                                                             Beweglichkeit

 

10 Punkte
  Extras   10 Punkte

Gestaltung

 
  Länge                                      23 cm
  Breite      23 cm
  Höhe

 

9,5 cm
  Gewicht   362 g

Mit dem Bespin Cloud Car präsentierte Hasbro ein Fahrzeug, das zuletzt zu guten alten Original Trilogie-Zeiten veröffentlicht wurde. Genau gesagt war das 1980 zu "Das Imperium schlägt zurück". 30 Jahre später kam endlich ein neuen Wolkenwagen, der sich wunderbar in die Reihe der neuen Vintage-Fahrzeuge einreiht.

Die Oberfläche ist fast glatt und besteht aus mehreren Feldern, die genau der Filmvorlage entsprechen. Vor dem Cockpit befinden sich drei Nieten, die im Film ebenfalls zu sehen sind.  (Bild 1)

 

An den Außenseiten der Kanzeln ist jeweils eine Laserkanone von der nur die Mündung sichtbar ist.  (Bild 2)

 

Ob die Unterseite originalgetreu gestaltet wurde, kann ich nicht sagen, aber auch sie ist in einzelne Felder unterteilt. Und hier findet man auch wieder die wohl nie versteckten Schrauben. Achtzehn Stück verschandeln den Anblick. Warum Hasbro die Einzelteile nicht miteinander verbinden kann, ohne Schrauben zu benutzen, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Und hier hat man es zudem deutlich übertieben, denn größere Schiffe und Fahrzeuge kommen mit wesentlich weniger aus.  (Bild 3)

 

Natürlich dürfen auch die Landekufen nicht fehlen. Da sie im Film nicht zu sehen waren, kann ich sie nicht vergleichen. Sie sehen aber ganz ordentlich aus.  (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Das Mittelteil ist der Filmvorlage sehr gut nachempfunden. Auf der Rückseite befindet sich das Triebwerk.  (Bild 5)

 

Die Cockpitkanzeln sehen sehr gut aus. Es wurde zwar von innen nur jeweils eine Scheibe eingeklebt, aber von außen sieht es so aus, als verfügen die Cockpits über jeweils neun Scheiben.  (Bild 6)

 

Das Cockpitinnere sieht sehr ansprechend aus. Die Sitze sind sowohl an den Lehnen als auch auf den Sitzflächen mehrmals unterteilt.  (Bild 7)

 

Links und rechts der Sitze sind mehrere Konsolen und jeweils ein Steuerknüppel untergebracht. Vielleicht hätte der eine oder andere Knopf oder Schalter noch an den Seitenwänden angebracht werden können. Leider fehlt mir ein Bild des Originals, um die Cockpits miteinander vergleichen zu können.  (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Fazit

 

Das Bespin Cloud Car ist sehr gut gestaltet worden. Hasbro hatte hierbei aber auch einen leichten Job, denn der Wolkenwagen ist ja nunmal sehr schlicht.

 

Punkte Gestaltung


Farbgebung

 

Die Grundfarbe ist Orange. Die Teile wurden gleich so gefertigt, sodass ein Farbauftrag nicht notwendig war. Einzelne Elemente wurden etwas dunkler bemalt. Darunter die Spitze. Der neben dem Millennium Falken fliegende Wolkenwagen hat andere dunkle Flächen. Ob dies der Standard ist, oder es Variationen gibt, kann ich leider nicht sagen. Die Ränder sind scharf und die Farbe wurde dünnaufgetragen.  (Bild 9)

 

Die Landekufen sind ebenfalls orange und haben zudem beidseitig jeweils einen schwarzen Bereich.  (Bild 10)

 

Die seitlichen Geschütze haben einen schwarzen Anstrich erhalten. Aber leider wurde die Farbe nicht überall aufgetragen und an den Rändern wurde entweder übergemalt oder die Farbe vergessen. Zudem ist das Schwarz teilweise recht dünn aufgetragen, sodass das Orange durchschimmert.  (Bild 11)

 

Bei dem Mittelteil ist es an dem vorderen Element genauso. Auch hier schimmert Orange durch.  (Bild 12)

 

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12


Die Rückseite mit den Triebwerken hat einen hellgrauen Anstrich erhalten. Leider ist das Grau auch auf die Umrandung gelangt. Die Triebwerke sind wie im Film hellblau. Hier wurde wieder sauber gearbeitet.  (Bild 13)

 

Die Cockpitkanzel hat ein dunkelgraues Vorderteil, dass schon in der Farbe hergestellt wurde. Wie es aussieht, wurde die gesamte Kanzel in der Farbe befertigt. Denn durch das Orange schimmert das Grau leicht durch.  (Bild 14)

 

Bei dem Sitz wurden die vorstehenden Flächen Schwarz bemalt. Und auch hier wurde über die Ränder gemalt.  (Bild 15)

 

Die Schalter und Hebel sind silber. Hier wurde überwiegend sauber und akkurat gearbeitet. Aber der Pinsel scheint abgerutscht zu sein. Denn auf der Sitzfläche ist ein silberner Farbstrich.  (Bild 16)

 

Bild 13

Bild 14

Bild 15

Bild 16


Fazit

 

Wenn bei so wenig zu bemalenen Teilen derart viele Fehler gemacht werden, dann muss dafür schon ein ordentlicher Punktabzug

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

Vieles ist an einem Wolkenwagen nicht beweglich. Dementsprechend starr fällt auch das Modell aus.

Natürlich lassen sich die Cockpitkanzeln öffnen. Der Verschluss rastet vorne ein und lässt sich mit einem bisschen Kraftaufwand überwinden. Wenn die Kanzeln geöffnet sind, bleiben sie auch offen stehen und fallen nicht so leicht wieder zu.  (Bild 17)

 

Die Landekufen sind recht schwerfällig, lassen sich aber relativ leicht herausziehen. Sie halten auch sehr gut, sodass sie nicht wieder einklappen, wenn man mal gegen den gelandeten Wolkenwagen stößt. Auch wenn sie eingefahren sind, klappen sie nicht von alleine aus. Ich vermute, dass sie mit einem Federmechanismus versehen sind.  (Bild 18)

 

Des Weiteren lassen sich beide Kanzeln in die Mitte schieben. Ob dies auch bei dem Original machbar ist, weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall ist es eine tolle Idee. Die Kanzeln rasten in beiden Positionen leicht ein und rutschen beim Spielen nicht hin und her. Leider kommen dann auch wieder zwei Schrauben zum Vorschein, die man auch auf der Unterseite hätte anbringen können.  (Bild 19)

 

Bild 17

Bild 18

Bild 19


Fazit

 

Was beweglich sein sollte, ist beweglich. Und wenn das Zusammenschieben der Kanzeln auf Hasbros Mist gewachsen ist, dann hierfür ein dickes Lob.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

Das Cloudcar ist mit vier Raketen ausgerüstet. Zwei befinden sich mittig der Verbindung an der Vorderseite des Triebwerkes. Die Auslöser befinden sich an der Oberseite. Schade, denn man hätte sie durchaus verstecken können. Hasbro hätte sie an der Unterseite einbauen oder die Triebwerke nutzen können.  (Bild 20)

 

Zwei weitere Abschussvorrichtungen befinden sich an den Außenseiten und können nur genutzt werden, wenn die Kanzeln zusammengeschoben werden. Auch hier wurden die Auslöser an den Oberseiten eingebaut.  (Bild 21)

 

Bei dem weiteren Extra weiß ich ebenfalls nicht, ob dies bei der Filmvorlage möglich ist. Mann kann die Kanzeln trennen und hat dann zwei voneinander unabhängige Fluggeräte. Für die Trennung muss man nur an beiden Kanzeln ziehen. Damit löst man die Verbindungen aus den Halterungen. Hierfür ist etwas Kraftaufwand nötig, aber selbst Kindern sollte es leicht fallen.  (Bild 22)

 

Ein weiteres Extra findet man an den Spitzen beider Kanzeln. Hier befindet sich jeweils eine Klappe, die leicht geöffnet werden kann. Man muss lediglich an der vorstehenden Nase an der Innenseite ziehen und einen kleinen Widerstand überwinden. Unter den Klappen findet man Teile der Motoren.  (Bild 23)

 

Bild 20

Bild 21

Bild 22

Bild 23


Alle Fahrzeuge und Raumschiffe der TCW-Line werden mit einem Display geliefert.
Dieses ist ein Teil der Verpackung. Man muss lediglich einige Seiten umknicken und die Laschen in die vorhandenen Öffnungen schieben, und schon hat man einen tollen Hintergrund für sein Vehikel.

Dem Bespin Cloud Car wurde ein Teil der Wolkenstadt und eine Landeplattform als Hintergrund spendiert. Zudem sind ein weiteres Cloud Car und der Millennium Falke abgebildet.

Dieses Extra wird bei der Bewertung nicht berücksichtigt, da es mit dem Fahrzeug als solches nichts zu tun hat und die Bewertungen der anderen Fahrzeuge verfälschen würde.

 

Fazit

 

Viele Extras sind bei dem Wolkenwagen nicht möglich. Hasbro hast rausgeholt, was machbar war und mit dem Trennen der Kanzeln und den aufklappbaren Hauben einen guten Job gemacht.

 

Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 8,75

 

Der Bespin Doppelkanzel-Wolkenwagen ist ein tolles Gefährt, das in keiner Sammlung fehlen sollte.

Trotz großer Schwächen in der Kolorierung würde ich das Gefährt empfehlen. Schließlich erreichte es in der Rubrik Fahrzeuge (In die Rubrik Raumschiffe passt es auch nicht wirklich, da es sich um ein reines Atmosphärenfahrzeug handelt) die bisher beste Punktzahl.

Kinder werden eventuell nicht so viel Spaß haben, da das Cloudcar in Episode V nicht im Kampf zu sehen war.
Aber Sammler sollten zugreifen.


Das Bespin Cloudcar wurde bewertet von:  Andreas Windu


Bilder von StarWars-Descriptions.com