Beschreibung

TVC Anti Vehicle Cannon


Waffeninfo

Der Atgar 1.4 FD P-Turm war ein stationäres Panzerabwehr-Geschütz der Firma Atgar SpaceDefense Corporation, das vor allem von der Rebellen-Allianz eingesetzt wurde.

Das Geschütz wurde schon während der Klonkriege eingesetzt und später von der Rebellen-Allianz verwendet, um feindliche Fahrzeuge abzuwehren. Das 1.4 FD besaß nur eine geringe Feuerkraft und auch die Feuerrate war, trotz der vier Mann Besatzung, die nötig waren, um das Geschütz zu bedienen, sehr gering. Daher waren diese Geschütze, als sie auf Hoth eingesetzt wurden, nahezu machtlos gegen die schwer gepanzerten AT-ATs des Imperiums.


Allgemeines
   
Hersteller              Atgar SpaceDefense Corporation
Modell  

1.4 FD

Waffenart  

Panzerabwehr-Turm

Preis   neu 10.000 Credits
    gebraucht 2.000 Credits
Besondere Merkmale   Typische Schüsselform
    Feuerradius von 360°
    sehr veraltete Technik
     
Technische Daten    
Größe  

2,8 Meter hoch

Hülle   mit leichten Panzerplatten gepanzert
Sonstiges   max. Reichweite: 10 Kilometer
    4 Mann Besatzung
    Feuerrate: 6 Schuss/Minute
     
Nutzung    
Zugehörigkeit   Rebellen-Allianz


                          
Gestaltung                
08 Punkte
   Farbgebung   06 Punkte
                                 
Beweglichkeit

 

04 Punkte
  Extras   05 Punkte


Gestaltung

 
  Höhe                     
17,5 cm
  Breite   13 cm
  Tiefe

 

16 cm
  Gewicht   156 g

Bei der in dem Battle Pack "Defense of Hoth" enthaltenen Anti-Vehicle-Cannon (Atgar 1.4 FD P-Turm) handelt es sich um eine komplett neue Kanone. Damit hat das seit der Power of the Force 2 Line erhältliche Geschütz endlich ein Update erhalten.

Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Kanone wesentlich gößer und somit maßstabsgetreuer ist. Sie besteht aus zwei Teilen, die leicht zusammen gesteckt und wieder getrennt werden können. Das Geschütz wird auf die Bodenhalterung gedrückt und hält trotz fehlendem Raster überraschend gut. (Bild 1)

 

Die Zielerfassungs-Rotationsplattform ist sogar im Inneren mit mehreren Rohren versehen, obwohl man diese gar nicht sehen kann, wenn die Kanone zusammengebaut wurde.  (Bild 2)

 

Außen ist sie allerdings wesentlich schlichter und nicht so massiv wie das Original ausgefallen.  (Bild 3)

 

Der Schirm ist der Filmvorlage sehr gut nachempfunden. Es ist (fast) alles so wie in "Das Imperium schlägt zurück" gesehen. Lediglich ein paar kleine Verstrebungen fehlen. Zudem sind die Streben der mittleren Konstruktion etwas zu dick.  (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Am oberen Rand des Schirms befinden sich die Zielerfassungssensoren, die etwas klobiger ausgefallen sind.  (Bild 5)

 

In der Mitte ist das eigentliche Geschütz, das in die vorhandene Öffnung gedrückt werden muss. Damit das Rohr auch gerade ist, hat Hasbro eine kleine Kante und eine Ausbuchtung eingebaut. Das Anbringen gestaltete sich etwas schwierig, aber dafür sitzt das Rohr auch richtig fest.

Die Aufbauten und die am Ende befindliche Fokussierungslinse entsprechen in etwa dem Original, sehen aber nicht ganz so fein aus, sondern wirken deutlich robuster.  (Bild 6)

 

Zu der Rückseite des Schirms kann ich nicht viel sagen, denn in dem Film war sie nicht zu sehen. Aber sie sieht wirklich gut aus. Die Impulskondensatoren in der Mitte sehen sehr gut aus. Positiv finde ich zudem, dass der Schirm aus einem Teil besteht.  (Bild 7)

 

Auch der Bereich unterhalb des Schirms sieht dem Original ebenfalls sehr ähnlich. Die Naht in der Mitte ist allerdings nicht vorhanden. Vielleicht hätte Hasbro diese auf die Seiten verlegen sollen. Dann wären die oberen Klappen auch breiter und würden weiter in der Mitte liegen.  (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Die an den Seiten liegenden Details gleichen der Vorlage, sind aber etwas grober dargestellt.  (Bild 9)

 

Auf der Rückseite liegt die Steuerungseinheit. In wieweit diese originalgetreu nachgebaut wurde, lässt sich ebenfalls nur schwer sagen. Aber der Bereich sieht wirklich gut aus. Ich glaube allerdings, dass der gesamte Anbau etwas zu schräg steht. Auf einem Bild kann man sehen, wie ein Rebel Trooper eine der seitlichen Klappen öffnet. Die Klappe ist fast gerade, während sie bei der Hasbro-Version deutlich schräger ist. Vielleicht verzerrt aber auch die Perspektive.  (Bild 10)

 

Hasbro hat zudem eine weitere Klappe am unteren Ende einfach weggelassen.  (Bild 11)

 

Hinter den vorhandenen Klappen befinden sich weitere Steuerungseinheiten, die gut dargestellt sind.  (Bild 12)

 

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12


Am Ende des Schießcomputers befindet sich das Zielerfassungsokular. Es ist in der richtigen Höhe, sodass ein Hoth Trooper auch hineinschauen kann. Die Rebellen auf Hoth haben allerdings lieber die Artilleriefernbedienung genutz, da die Waffe die Tendenz hatte, heiße Funken zu sprühen. Dies lag daran, dass die Energiewandler ständig durchbrannten.  (Bild 13)

 

Bleibt hier noch der Zielerfassungsmechanismus, der den Schirm mit dem Schießcomputer verbindet.  (Bild 14)

 

Neben der Kanone liefert Hasbro noch eine Energieeinheit, die schlicht aber gut aussieht.  (Bild 15)

 

Als Stromverbindung dient ein Gummischlauch, dessen anderes Ende an der Kanone unterhalb des Schießcomputers angebracht wird. Dies ist störend, wenn man einen der Trooper an dem Zielerfassungsokular platzieren will. Beim Original wird die Verbindung nämlich hinter den oberen seitlichen Klappen hergestellt.  (Bild 16)

 

Bild 13

Bild 14

Bild 15

Bild 16


Fazit

 

Die Gestaltung ist wirklich gut. Vieles wurde sehr gut dargestellt und die Kanone unterscheidet sich vom Original nur in unwesentlichen Details.

 

Punkte Gestaltung


Farbgebung

 

Viel gibt es in diesem Bereich nicht zu sagen bzw. zu schreiben. Die gesamte Kanone ist aus grauem Kunststoff gefertigt und wirkt wie aus Metall.

Das war es aber auch schon fast. Gebrauchsspuren sucht man vergebens.

Die Quadrate und deren Umrandungen auf den Feldern des Schirms sind absulot akkurat bemalt worden.  (Bild 17)

 

Auf dem Feld darunter entsprechen das schwarze Feld und die silberfarbenen Rechtecke (sogar an die schwarzen Enden der beiden äußeren wurde gedacht!) dem Original. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass das Schwarz nicht so fabrikneu aussieht, sondern an den Ecken bereits abgeplatzt wäre.  (Bild 18)

 

Die Impulskondensatoren sind genauso sauber bemalt worden.  (Bild 19)

 

Der Bereich hinter den Klappen ist schwarz. Die Elemente haben einen silberfarbenen Anstrich erhalten, der akkurat aufgetragen wurde.  (Bild 20)

 

Bild 17

Bild 18

Bild 19

Bild 20


Dann wäre da noch der Schießcomputer, dessen hervorstehende Elemente schwarz gefärbt wurden. Hier ist die Farbe allerdings hier und da mal übergelaufen.  (Bild 21)

 

Genauso beim Zielerfassungsokular.  (Bild 22)

 

Die Energieversorgung ist ebenfalls komplett grau und der Schlauch eh aus schwarzen Gummi gefertigt.

 

Bild 21

Bild 22


Fazit

 

Ein Geschütz in das "Defense of Hoth" - Battle Pack zu legen und dieses dann fabrikneu aussehen zu lassen, ist keine gute Idee. Es handelte sich um eine veraltete und anfällige Technik, die schon seit Ewigkeiten genutzt wurde. Es ist daher absolut unwahrscheinlich, dass die Rebellen über neue Geschütze verfügten. Die Kanone hätte alt und gebraucht aussehen sollen.

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

Hier hat Hasbro wirklich gespart. Die Kanone lässt sich zwar ohne Raster um 380 Grad drehen, aber das war es auch schon.

Der Zielerfassungsmechanismus ist nur eine Attrappe. Das heißt, die Kanone kann nicht nach oben und unten bewegt werden. Das ist wirklich schwach, denn wie soll ich einen AT-AT, der gerade die Schwelle zum Kinderzimmer übertreten hat, von der Heizung aus bekämpfen, wenn ich das Geschütz nicht nach oben bewegen kann? Hier hätte Hasbro wirklich mehr Engagement beweisen können.

Die seitlichen Klappen lassen sich leicht öffnen und sind mit einem Raster versehen, sodass sie nicht aufspringen.  (Bild 23)

 

Bild 23


Fazit

 

Eine Kanone anzubieten, die nicht vertikal bewegt werden kann, ist nur eine halbe Kanone. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

Wie bereits seit langem Standard, lässt sich ein Projektil verschießen. Die 7,2 cm lange Rakete wird in das Geschütz geschoben und schaut dann aber fast 3 cm vorne heraus.  (Bild 24)

 

Der Auslöser befindet sich in dem Aufbau auf dem Rohr und ist kaum als solcher erkennbar, was ich sehr gut finde. Kein großer Knopf, der das Gesamtbild verschandelt.  (Bild 25)

 

Der Federmechanismus ist hier aber leider sehr schwach und das Geschoss fliegt leider nur gut 40 cm weit. Wie soll ich so die nahenden AT-ATs bekämpfen? Erst wenn sie sich direkt vor den eigenen Stellungen befinden? Das Original hatte eine Reichweite von 10 km!

 

Bild 24

Bild 25


Fazit

 

Viele Extras sind bei einer solchen Kanone mit Sicherheit nicht möglich, aber zumindest der Schießmechanismus sollte ordentlich Kraft haben.

 

Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 5,75

 

Hasbro hat nach vielen Jahren die Kanone neu gestaltet. Hier wurde aber anscheinend mit wenig Liebe gearbeitet. Durch die starken Defizite in den Bereichen Beweglichkeit und Kolorierung erhält das Geschütz mit Recht eine recht geringe Punktzahl. Gerade auch deswegen, weil man mit ihr quasi keine AT-ATs bekämpfen kann.


Die Anti-Vehicle-Canon wurde bewertet von :  Andreas Windu


Bilder von StarWars-Descriptions.com