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Beschreibung

TCW Xanadu Blood


Raumschiffinfo

Die Xanadu Blood war ein Porax-38-Raumjäger, den Cad Bane für den Einbruch in den Jedi-Tempel bekam. Der Kopfgeldjäger hatte den Raumjäger stark modifiziert, sodass das Raumschiff neben einer anderen Farbe bessere Schilde, Bewaffnung und leistungssteigernde Antriebe besaß.

 

Nachdem Cad Bane auf dem Planeten Naboo bei einem vereitelten Versuch, das machtsensitive Gungan-Kind Roo-Roo Page zu entführen, gefangen genommen worden war, wurde das Schiff von der Galaktischen Republik konfisziert.


Allgemeines
   
Hersteller              Buuper Torsckil Abbey Devices
Klasse   Raumäger
     
Technische Daten    
Länge   12,70 Meter
Breite   12,88 Meter
Beschleunigung   3300 G
Höchstgeschwindigkeit   61.000 km/h
Bewaffnung   2 schwere Laserkanonen
     
Nutzung    
Zugehörigkeit   Cad Bane
    Galaktische Republik


                             Gestaltung                    10 Punkte
   Farbgebung   05 Punkte
                                                                 Beweglichkeit

 

10 Punkte
  Extras  

10 Punkte

Bei der Xanadu Blood handelt es sich um ein Repaint des TCW Magnaguard Fighters, den wir bereits >>HIER<< beschrieben haben.

 

Da sich vieles gleicht, haben wir die Abschnitte, die der Beschreibung des Magnaguard Fighters entsprechen, in roter Schrift gekennzeichnet.


Gestaltung

                                                                       Länge             
28,5 cm
   Breite   30,7 cm
                                   Gewicht   411 Gramm

Was sofort ins Auge fällt: Hasbro hat den Fighter deutlich kleiner gebaut. Der Porax-38-Jäger wird in den Quellen mit einer Länge von über 12 Metern angegeben. Das Hasbro-Modell wäre aber lediglich gute 4 Meter lang.

Bevor es losgehen kann, müssen zunächst die beiden Triebwerke auf die Halterungen gedrückt werden. Das ist aber kinderleicht und die Triebwerke halten recht gut.

Der Rumpf, oder besser gesagt die Flügel, sind sehr schön gestaltet und mit vielen Feldern versehen. In der Mitte befindet sich das Cockpit, das aufgrund des veränderten Maßstabs im Verhältnis deutlich breiter ausfällt. Auf der Unterseite findet man zehn Schrauben, die die Hauptteile zusammenhalten. (Bild 1)

 

Auf der Unterseite findet man zehn Schrauben, die die Hauptteile zusammenhalten. (Bild 2)

 

Die Hasbro-Cockpit sind meistens nicht gerade ein Hingucker.
Bei dem Magnaguard Fighter hat man sich aber wieder etwas mehr Mühe gegeben.
Der Sitz ist mit einer Sitzfläche und einer unterteilten Lehne ausgestattet. Zudem befinden sich zwei Schläuche in Kopfhöhe.  (Bild 3)

 

Die Seiten sind sehr schlicht gehalten, aber in einzelne Felder unterteilt. Die Konsolen sind ebenfalls unterteilt. Drei kleine und ein großer Bildschirm in der Mitte wurden eingesetzt. Neben dem großen Bildschirm und darunter befinden sich weitere Elemente. Die Griffe sind zwischen ihnen angebracht und wirken etwas instabil. Ich kann mir vorstellen, dass sie bei etwas zu harter Nutzung abbrechen könnten.

Links und rechts der Griffe sind jeweils weitere kleine Tastaturen vorhanden.  (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Der nach vorne zeigende Bereich wurde auch nicht vernachlässigt und mit einigen Details versehen.  (Bild 5)

 

Das Cockpit hat selbstverständlich auch eine Kanzel. Diese ist mit drei getönten Scheiben versehen. Wie immer hat Hasbro von unten nur eine Kunststoffscheibe eingeklebt, die aber auf der Oberseite den Eindruck erweckt, als würde es sich um drei getrennte Scheiben handeln.  (Bild 6)

 

Die an den Enden der Flügel angebrachten Elemente erinnern ein wenig an Wasserflugzeuge. Hier befinden sich zum Einen die Triebwerke und zum Anderen die Geschütze.  (Bild 7)

 

Die Geschütze befinden sich außen und sind mit jeweils zwei Kabeln ausgestattet, die kurz hinter der Mitte aus dem Gehäuse kommen und kurz vor der Geschützmündung wieder verschwinden.  (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Am Ende der großen Elemente befinden sich die Triebwerke, die für ein Schiff dieser Größe recht klein ausgefallen sind. Was ebenfalls auffällig ist, sind die großen Öffnungen vorne und die wesentlich kleineren Ausgänge hinten. Die Zacken auf der Ober- und Unterseite sind aus flexiblem Kunststoff gefertigt, sodass die Verletzungsgefahr für Kinder nicht mehr so groß ist.

Was mir hingegen überhaupt nicht gefällt, sind die freiliegenden Öffnungen an den Seiten. Dass das Schiff hohl ist, sollte jedem klar sein, aber Hasbro hätte dies auch an den Innenseiten verstecken können. Außerdem sind an den Innenseiten kurz vor den Triebwerken erneut beidseitig insgesamt vier weitere Schrauben zu sehen.  (Bild 9)

 

Vorne schauen zwei große Spitzen heraus. Wozu diese gut sein sollen, kann ich leider nicht sagen. Aber auch sie sind aus weichem Kunststoff.  (Bild 10)

 

Bild 9

Bild 10


Fazit

 

Die Xanadu Blood sieht wirklich toll aus. Da sogar das Cockpit schön gestaltet wurde, erhält der Jäger die volle Punktzahl.

 

Punkte Gestaltung


Farbgebung

 

Als Grundfarbe dient Grün. Die Teile wurden gleich in der Farbe hergestellt, sodass ein Bemalen nicht notwendig war.

Auf den Flügeln sind beidseitig rote Winkel und gelbe Flächen aufgetragen worden, die bereits Abnutzungserscheinungen vorweisen. Auch die Bereiche hinter dem Cockpit und am Ende der Geschütze sind gelb. Die Ränder sind allerdings nicht überall scharf und Abnutzungen sind hier nicht eingearbeitet worden.  (Bild 11)

 

Bei einem Winkel sind noch die Ränder zu sehen, was nicht so gut aussieht. 

(Bild 12)

 

Was mir zudem gar nicht gefällt, sind die offenbar mit einem Pinsel aufgetragenen Gebrauchsspuren. Der gesamte Rumpf ist dünn mit dunkler Farbe überzogen. Bemängeln wir oftmals fehlenden Schmutz, hat es Hasbro hier deutlich übertrieben. Für mich wurde der Jäger dadurch völlig verschandelt.

(Bild 13)

 

Auf der Unterseite hat man fast komplett darauf verzichtet, Verschmutzungen aufzutragen. Die Flügel sind sauber, während auf den anderen Teilen wieder etwas gepinselt wurde. Ganz besonders fällt dies am Cockpit auf. Ist es im oberen Bereich stark verschmutzt, erstrahlt es unten wie neu. Ganz schlechter Job Hasbro!  (Bild 14)

 

Bild 11

Bild 12

Bild 13

Bild 14


Zudem sind auch hier die Ränder der roten Winkel noch vorhanden.  (Bild 15)

 

Die Leitungen auf den äußeren Geschützen wurden silber gefärbt. Leider wurde recht oft über die Ränder gemalt, wie auch an vielen anderen kleine Stellen.

(Bild 16)

 

Sind die Cockpitscheiben des MagnaGuard Fighters zwar auch getönt aber man trotzdem noch in das Cockpit schauen. Bei der Xanadu Blood sind sie dunkelblau, sodass dies kaum noch möglich ist.  (Bild 17)

 

Das Cockpit ist ganz in Braun gehalten. Schade, denn der Sitz und die seitlichen Konsolen bieten jede Menge Möglichkeiten, einen farblichen Hingucker zu gestalten. Aber hier hat es sich Hasbro wieder einmal sehr leicht gemacht. Aber wenigstens die Schläuche am Sitz sind Grau und heben sich somit etwas ab. In meinem Cockpit befinden sich zudem einige Farbspritzer, die natürlich nicht bei jedem Schiff vorhanden sein müssen.  (Bild 18)

 

Bild 15

Bild 16

Bild 17

Bild 18


Die Steuerkonsole ist silbermetallic. Die Griffe leider auch. Hier hätte man zumindest die Handflächen Schwarz färben können. Die Anzeigen sind Rot und Schwarz und sogar die kleinen seitlichen Tafeln wurden bemalt, was beim Magnaguard Fighter noch nicht so war. Hierfür gibt es ein dickes Lob! Es wurde aber nicht so sauber gearbeitet wie beim Vorgänger. Die Farbe reicht an mehreren Stellen nicht bis zum Rand oder es wurde übergemalt.

Warum wurden die anderen Anzeigen dann nicht auch eingefärbt? Wenn jetzt noch was zu erkennen wäre (z.B. Digitalanzeigen), wäre es eins der besten Cockpits, die Hasbro bisher hergestellt hat.  (Bild 19)

 

Die vorderen Öffnungen der Triebwerke wurden Gelb gefärbt. Die Farbe ist auch hier nicht so akkurat aufgetragen worden wie beim Magnaguard Fighter und reicht oftmals nicht bis an den Rand oder es wurde sogar das Gehäuse angemalt.  (Bild 20)

 

Bild 19

Bild 20


Fazit

 

Mit dezenteren oder besseren Gebrauchsspuren wäre kaum etwas zu bemängeln gewesen. Aber so sieht die Oberfläche der Xanadu Blood wirklich nicht geglückt aus. Hinzu kommen die die allzu oft nicht akkuraten Bemalungen.

Aber immerhin ist die Farbgebung nahezu originalgetreu.

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

Viel kann man an einem Raumjäger in der Regel nicht bewegen.

Natürlich geht die Cockpithaube auf. Dazu muss man unten an der kleinen Einbuchtung mit dem Fingernagel unter die Haube greifen. Das Cockpit ist recht fest verschlossen, sodass man schon ein wenig Kraft aufwenden muss.

Hat man das geschafft, kann man die Haube oben einrasten lassen. Die Haube bleibt so in der geöffneten Position. Es kann aber sein, dass man sie plötzlich in der Hand hat, da die Steckverbindung recht locker ist. Aber so können Kinder wenigstens nichts abbrechen.  (Bild 21)

 

Die Triebwerke lassen sich um 180 Grad drehen und sind nicht mit einem Raster ausgestattet. Ein kleiner Widerstand ist aber vorhanden, sodass sie in der gewünschten Position bleiben.  (Bild 22)

 

Landekufen lassen sich auch ausfahren. Der Jäger verfügt über drei Stück. Eine befindet sich hinter der Cockpitkanzel, die beiden anderen an den Seitenteilen. Auch hier muss man etwas mit dem Fingernagel nachhelfen. Die Kufen rasten ein wodurch verhindert wird, dass sie wieder einklappen, wenn man den Jäger abstellt. Das ist leider nicht bei allen Hasbro Jägern so.  (Bild 23)

 

 

Bild 21

Bild 22

Bild 23


Fazit

 

Bei der Xanadu Blood ist das beweglich, was auch beweglich sein sollte. Ein "Extra" hat sich Hasbro zwar nicht einfallen lassen, aber ich wüsste auch nicht, was man hier noch hätte einbauen können.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

Natürlich gibt es wieder die mittlerweile oblikatorischen Raketen. Zwei Stück kann der Magnaguard Fighter abschießen.  (Bild 24)

 

Die Raketen befinden sich links und rechts außen. Anstatt der zum Teil hässlichen und störenden Knöpfe irgendwo an den Ober- oder Unterseiten, hat Hasbro dieses Mal die Auslöser in die Flügel integriert. Ein leichter Druck genügt und die Rakete fliegt etwa einen Meter weit.  (Bild 25)

 

Ein weiteres Extra befindet sich nicht unweit der Auslöser: an beiden Seiten wurden Klappen eingebaut, in die der Magnaguard Droide seinen Energiestab unterbringen kann. Denn der passt natürlich nicht mit in das Cockpit. Und es sind nicht nur einfache Laderäume. Hasbro hat den Bereich mit vielen Kabeln und Gerätschaften versehen, was die volle Punktzahl für den Bereich Gestaltung letzendlich rechtfertigt. Auch die Unterseiten der Klappen wurden schön gestaltet.  (Bild 26)

 

Bild 24

Bild 25

Bild 26


Fazit

 

Viele Extras sind nicht möglich bei einem einfachen Raumjäger. Und die Klappen sind wirklich eine tolle Idee. Auch hier komme ich nicht darum, dem Jäger die volle Punktzahl zu geben.

 

Punkte Extras

 


Gesamtpunktzahl: 8,75

 

Bei einem Repaint muss man eigentlich nur die Farbe ändern, alles andere bleibt wie beim Vorgänger. Hasbro hat bei der Farbgebung aber derart viele Fehler gemacht, dass man den Eindruck erlangt, hier wurde mit den geringsten Mitteln der größt mögliche Nutzen erzielt.

Hatte ich mich zuvor noch auf die Xanadu Blood gefreut, bin doch herbe enttäuscht worden.


Die Xanadu Blood wurde bewertet von :  Andreas Windu
Bilder von StarWars-Descriptions.com