Startseite / Beschreibungen / Hasbro Raumschiffe / TCW Vulture Droid

Beschreibung

TCW Vulture Droid


Droideninfo

Die Droiden-Sternjäger der Vulture-Klasse, auch bekannt unter dem Namen Geierdroiden, waren kompakte, automatisierte Raum- und Atmosphärenjäger, die sich durch hohe Wendigkeit und Feuerkraft auszeichneten. Zudem besaßen sie die Fähigkeit, ihr Äußeres soweit zu verändern, dass sie bei Bedarf laufen konnten, anstatt zu fliegen. Diese einzigartigen Kampfmaschinen wurden zunächst ausschließlich von der Handelsföderation eingesetzt, bevor sie als Teil der konföderierten Streitkräfte in den Klonkriegen Verwendung fanden.


Allgemeines
   
Hersteller              Haor Chall Engineering
Klasse   Sternjäger
Kosten   19.000 Credits
     
Technische Daten    
Länge   3,60 Meter
Breite   2,50 Meter
Beschleunigung   3900 G
Höchstgeschwindigkeit   1.200 km/h
Bewaffnung   4 Laserkanonen
    2 Energietorpedowerfer
     
Nutzung    
Rolle   Abfangjäger
Zugehörigkeit   Handelsföderation
    Konföderation unabhängiger Systeme
    Separatistische Verweigerer


                                                               Gestaltung                08 Punkte
  Farbgebung   09 Punkte
                               Beweglichkeit

 

05 Punkte
  Extras  

08 Punkte


Gestaltung

 
             Länge                      30,5 cm
  Breite   16 cm
  Höhe

 

7,5 cm
  Gewicht   530 g

In den Quellen wird die Größe des Vulture Droiden mit 3,60 m und die Breite mit 2,50 m angegeben. Ob dies wirklich stimmt, möchte ich bezweifeln, da die Droiden in Episode I deutlich größer wirken. Demnach müsste der Droide gute zwei Meter länger sein. Ob sich Hasbro jetzt an den Maßstab gehalten hat, kann ich daher nicht beurteilen, aber die Größe gefällt mir so sehr gut.

Nach der ersten Veröffentlichung in der Episode I-Collection wurde der Droide 2009 komplett neu veröffentlicht. Er ist jetzt maßstabsgetreuer und vor allem beweglicher. 2011 gab es ein Repack in der "Shadows of the Dark Side"-Packung.

Auf der Oberseite des Körpers kann ich keinen Unterschied zu der Filmvorlage feststellen. Die einzelnen Felder sind genau so vorhanden wie die beiden Torpedowerfer vor dem Kopf.  (Bild 1)

 

Die Torpedowerfer liegen auf dem Rumpf. In Episode I waren sie noch im Körper integriert, sodass nur die Mündungen zu sehen waren.  (Bild 2)

 

Auf der Rückseite befinden sich die Triebwerkabgasdüsen, die bei Hasbro aber leider geschlossen sind.  (Bild 3)

 

Zu der Unterseite habe ich keine Vergleichsmöglichkeit gefunden. Ich denke aber mal, dass sich Hasbro hier auch an die Vorlage von Lucasfilm gehalten hat. Lediglich die beiden Abschussvorrichtungen sind eine Eigenkreation und die insgesamt neun Schrauben verschandeln wieder einmal das Gesamtbild.  (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


An dem Kopf hingegen konnte ich keine Abweichungen feststellen. Außer dass man die "Augen" nicht anmalen sondern mit transparent-roten Kunststoffteilen versehen sollte. Der Hals fällt aber deutlich schlichter aus, als es das Original vorgibt. Hier ist es nur eine einfache Stange anstatt einer zweigeteilten und verwinkelten Verbindung.  (Bild 5)

 

Bei den Flügeln bzw. den Beinen hat sich Hasbro für die geöffnete Stellung entschieden. Die Flügel sind im normalen Flugmodus zusammengeschoben. Im Kampfmodus werden sie geöffnet und die Lasergeschütze kommen zum Vorschein. Hasbro hat sich mit der Oberfläche auch hier Mühe gegeben und alles sehr gut modelliert.  (Bild 6)

 

Der Bereich der Lasergeschütze ist detailliert dargestellt und kommt dem Original sehr nahe.  (Bild 7)

 

Gleich dahinter befinden sich die Repulsorprojektoren, die eine weiche Landung erlauben und eigentlich enger zusammenstehen müssten. (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


An den vorderen Enden sind die Scherenschritt-Laufmodusklauen, die im Flugmodus eingezogen werden. Hier sind sie ausgefahren und können auch nicht bewegt werden.  (Bild 9)

 

Auf der Innenseite sollte eigentlich die Hydraulik für die Klauen zu finden sein. Hasbro hat sie zumindest etwas angedeutet.  (Bild 10)

 

Hier befinden sich auch die Halterungen für die Raketen, mit denen die Vulture Droiden nach der Schlacht von Naboo nachgerüstet wurden. Die Raketen werden einfach in die Halterung gedrückt und lassen sich leicht wieder entnehmen.

(Bild 11)

 

Auf den Innenseiten der Flügel konnte ich nur einen wirklich kleinen Fehler entdecken: Die vier kleinen Rechtecke sind falsch angeordnet. Sie müssten beide senkrecht und gegenüber liegen.  (Bild 12)

 

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12


Punkte Gestaltung


Farbgebung

 

Der Vulture Droide erscheint in der The Clone Wars Collection. Demnach muss natürlich auch eine Farbgebung aus der gleichnamigen Serie her.
Hasbro hat sich entschieden, das Design aus der Folge "Kampf der Droiden" (Staffel 1 / Folge 7) zu verwenden.
Im Großen und Ganzen hat sich Hasbro auch an die Vorlage gehalten. Lediglich der graue Grundton ist zu dunkel geworden. Die aufgemalten Farben wurden akkurat ausgetragen. Die Ränder sind überall scharf und gerade.

An vielen Stellen wurden Gebrauchsspuren eingearbeitet. Die Ränder der blauen und weißen Flächen und auch die der dunkelgrauen Querstreifen sind teilweise abgeplatzt.  (Bild 13)

 

Das Hoheitsabzeichen der Separatisten darf natürlich auch nicht fehlen, dass sich auf dem Kopf befindet.  (Bild 14)

 

Das einzige, das stört, sind die sauberen Triebwerkabgasdüsen, die ruhig etwas schmutzig aussehen dürften.  (Bild 15)

 

Bild 13

Bild 14

Bild 15


Fazit

 

Hasbro hat hier einen sehr guten Job gemacht.
Wenn der Grundton stimmen würde, hätte es die volle Punktzahl gegeben.

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

Der Vulture Droide kann von dem Lauf- in den Flugmodus schalten und umgekehrt. Bei der ersten Version war dies noch recht schlecht umgesetzt, die einzelnen Flügel waren nämlich nicht voneinander getrennt beweglich.

Das hat sich mit der TCW-Version geändert. Um in den Laufmodus zu gelangen, zieht man die Flügel seitlich nach außen.
Zum Vorschein kommen zwei voneinander unabhängige Gelenkarme mit jeweils zwei Gelenken.
Jetzt lassen sich die Flügel, bzw. jetzt sind es ja die Beine, um 380 Grad drehen. Leider ist das Ganze nicht mit einem Raster versehen, sodass die gewünschte Position nicht immer eingehalten wird.  (Bild 16)

 

Die Beine lassen sich trennen. Sie sind mit einer Steckverbindung versehen, die nicht besonders gut hält. Daher kommt es im Flugmodus immer wieder dazu, dass sie auseinander gehen.  (Bild 17)

 

Die Beine lassen sich in jede Stellung bringen. Aber leider sind die Gelenke so weich, dass das Aufstellen zu einer Geduldsprobe werden kann. Immer wieder sacken die Beine weg und der Droide fällt um. Ein richtiges Spielen ist in diesem Modus kaum möglich. Hasbro hätte hier Raster einbauen müssen, um ein Zusammenfallen der Beine zu verhindern.
Beim Zurückbringen der Beine in den Flugmodus kann die Geduld ebenfalls strapaziert werden. Es kann immer wieder passieren, dass sich die Verbindungen der Flügel lösen.  (Bild 18)

 

Der Kopf lässt sich auch bewegen. Er kann hochgeklappt werden, indem man den Knopf auf der Unterseite des Körpers drückt. Der Hals ist mit einem Federmechanismus ausgestattet, der Kopf nach oben schnellen lässt.  (Bild 19)

 


Bild 16

Bild 17

Bild 18

Bild 19


Drehen lässt sich der Kopf zu beiden Seiten. Das eingebaute Kugelgelenk ist mit einem Raster versehen, das aber nur jeweils eine Position in jede Richtung zulässt.  (Bild 20)

 

Bild 20


Fazit

 

Hasbro hat sich Gedanken gemacht, wie man den Droiden in einen "naturgetreuen" Laufmodus bringen kann. Die Ideen waren nicht schlecht, die Umsetzung hingegen schon.
Eigentlich hätte der Droide die volle Punktzahl verdient, aber die Gelenke sind einfach zu weich und geben zu schnell nach, sodass dass Aufstellen schwierig ist. Was nützen also die ganzen Gelenke, wenn man sie nicht richtig nutzen kann?
Zudem könnte man die Flügel noch zusammenschiebbar herstellen, damit die Geschütze versteckt werden könne, so wie es beim Original ist.
Zu guter letzt wären einziehbare Laufklauen das I-Tüpfelchen gewesen.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

Verschießbare Raketen o.ä. sind bei Hasbro Raumschiffen eigentlich gar nicht mehr wegzudenken.
So auch beim Vulture Droiden.
Insgesamt sechs 7,9 cm lange Raketen werden mitgeliefert, die gestalterisch sehr gut geworden sind aber leider einfarbig daherkommen.  (Bild 21)

 

Die Abschussvorrichtungen für zwei Raketen befinden sich auf der Unterseite.  (Bild 22)

 

Die Auslöser sind auf der Oberseite links und rechts neben dem Kopf untergebracht. Die Raketen können also einzeln verschossen werden.
Die Federn sind allerdings nicht besonders kräftig: lediglich gut 70 cm weit fliegen die Geschosse.  (Bild 23)

 

Eigentlich verschießt der Vulture Droide seine Raketen von den Spitzen der Flügel. Hier werden auch vier Raketen in den Halterungen untergebracht. Aber warum wird dann nicht auch dort eine Abschussvorrichtung eingebaut? Anstatt der abweichenden Vorrichtung im Rumpf hätte man so der Filmvorlage entsprochen und es könnten vier Raketen verschossen werden.  (Bild 24)

 

Bild 21

Bild 22

Bild 23

Bild 24


Fazit

 

Raketen sind inzwischen Standard. Dass es neben den zwei in der Abschussvorrichtung noch vier weitere gibt, ist eine tolle Sache.
Wenn man diese aber von den Flügelspitzen aus verschießen könnte, wäre es noch besser.
So lange dies nicht möglich ist, wird der Vulture Droide nicht die volle Punktzahl in diesem Bereich erhalten.

 

Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 7,5

 

Bis auf kleine Details wurde der Vulture Droide sehr gut gestaltet. Wenn Hasbro sich bei den Gelenken auch so viel Mühe gegeben hätte, wäre die Bewertung deutlich besser ausgefallen.


Darth Vader´s Sith Starfighter wurde bewertet von:  Andreas Windu

 

Bilder von StarWars-Descriptions.com