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Beschreibung

TCW Swamp Speeder


Fahrzeuginfo

Der Infantry Support Platform, oft auch als ISP-Gleiter oder Sumpfgleiter bezeichnet, war ein von Uulshos Manufacturing entwickeltes, schnelles Unterstützungsfahrzeug der Großen Armee der Republik und später der Imperialen Armee.


Allgemeines
   
Hersteller              Uulshos Manufacturing
Modell  

Repulsor-Gleiter

Preis  

1.600 Credits (neu)

   

2.880 Credits (gebraucht)

     
Technische Daten    
Länge   5 Meter
Höchstgeschwindigkeit  

100 km/h

Antriebsart   Repulsorlift-Antrieb
    Turbine
Bewaffnung   2 Zwillingsblasterkanonen
     
Kapazitäten    

Crew

  1 Pilot

 

  1 Kanonier

Beladung

 

55 kg Fracht Vorräte für 1 Tag

 

 

 

Nutzung

 

 

Rolle

  Infanterieunterstützungs-

 

  und Patrouillenfahrzeug
Zugehörigkeit   Galaktische Republik
    Galaktisches Imperium
    Hutten-Kartell
    Zann-Konsortium
    Schwarze Sonne


                          Gestaltung                 08 Punkte
   Farbgebung   06 Punkte
                                                             Beweglichkeit

 

08 Punkte
  Extras   05 Punkte

Gestaltung

 
               Länge                  22,7 cm
    Breite   26,7 cm
  Höhe

 

9 cm
  Gewicht   320 g

Zunächst hat Hasbro das Fahrzeug nicht ganz richtig benannt. Swamp Speeder ist der Oberbegriff für die Art von Fahrzeug. Auch wenn Hasbro die Bezeichnung "REPUBLIC Swamp Speeder" gewählt hat, müsste die richtige Bezeichnung "Infantry Support Platform" lauten. Für die Beschreibung wird die Hasbro-Bezeichnung verwendet. Swamp Speeder anderer Bauarten wurden z.B. auch auf Naboo oder den Hutts auf ihrer Heimatwelt genutzt.

Der Republic Swamp Speeder hat nur ein paar Kurzauftritte in Episode III. Auf Felucia und während der Schlacht auf Kashyyyk ist sie nur jeweils kurz zu sehen. Ein genauer Vergleich ist daher schwer und ich musste mich an die Bilder im Netz halten.

 

Der Swamp Speeder wird durch eine Turbine, die sich mittig am Heck befindet, angetrieben. Vorne wurden die Schaufeln sehr schön dargestellt, allerdings stört es mich, dass man dazwischen keine Freiräume gelassen hat. So wie von Hasbro hergestellt, könnte keine Luft angesaugt werden. Beidseitig befinden sich kleine nach vorne abstehende Bleche, die die Piloten vor dem Sog etwas schützen sollen.  (Bild 1)

 

Auf der Rückseite der Turbine befinden sich eigentlich mehrere Klappen, die zum Lenken dienen. Hasbro hat diese aber einfach weggelassen.  (Bild 2)

 

Im Großen und Ganzen ist die Turbine aber gut gelungen. Die seitlichen Platten wurden auf der Ober- und Unterseite mit den entsprechenden Details versehen und auch die nach hinten gerichteten Antennen wurden nicht vergessen. Sie sind aber etwas zu dick ausgefallen.  (Bild 3)

 

Der halbkreisförmige Plattform wurde ebenfalls der Filmvorlage recht genau nachempfunden. Nur die Griffe sind als solche nicht zu gebrauchen, da sie auf der Rückseite nicht offen sind. Die insgesamt acht Bodenplatten, von denen jeweils vier durch die Bodenplatten der Sitze verdeckt werden, entsprechen genauso dem Original wie die Elemente auf dem Rand. Hasbro hat hier auf beiden Seiten jeweils zwei Stifte angebracht, auf die man eine Actionfigur stecken kann, obwohl der Speeder nicht zum Transport von weiteren Troopern ausgelegt ist.  (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Die Sitze sind wirklich toll geworden. Die Flächen wurden mit mehreren Elementen versehen und die Rückenlehne ist sehr schön dargestellt worden.  (Bilde 5 +  6)

 

Sie bestehen zudem aus zwei Teilen: Die Rückenlehne ist auf die Sitzfläche geklickt und hält bombenfest. Die Armlehnen sehen ebenfalls gut aus und sind an den Enden mit Steuerungssticks versehen, die wunderbar in die Hände der Actionfiguren passen.  (Bild 7)

 

Die Rückseite wurde auch nicht vernachlässigt.  (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Damit die Klone im Gefecht oder bei der 100 km/h Spitzengeschwindigkeit des Speeders nicht aus ihren Sitzen fallen, können sie sich mit Gurten sichern. Diese wurden von Hasbro sehr gut modelliert. Die detailierte Oberfläche, der Verschluss und die Schnallen für die Längeneinstellung machen die Gurte zu einem richtigen Hingucker.  (Bild 9)

 

Es gestaltet sich allerdings recht schwierig, einen Clone Trooper auf den Sitz zu bekommen. Die Gurt können zwar an allen Enden gelöst werden, das Ganze kann aber trotzdem zu einem Geduldsspiel werden. Die Gurte werden dann wieder in die Öffnungen gedrückt, was sich realtiv einfach bewerkstelligen lässt. Sammler haben oft genug die nicht genaue Darstellung oder den geringen Detailreichtum der Hasbro Fahrzeuge bemängelt, wovon man hier nun wirklich nicht sprechen kann. Dafür nimmt der Spielspaß wieder ab, denn Kinder werden es kaum schaffen, die Trooper so in die Sitze zu bekommen, wie es sein soll.  (Bild 10)

 

Wie man aber sehen kann, passt der Trooper gar nicht richtig in den Sitz. Es ist unmöglich, ihn bis an die Rückenlehne zu setzen und er dabei an die Ablagen für die Füße kommen kann. Der Sitz müsste also etwas kürzer sein, damit eine Figur ordentlich darauf Platz nehmen kann. Genauso bekommt man Schwierigkeiten, die Hände an die Steuerungssticks zu klicken, weil die Arme hierfür zu kurz sind, bzw. der Trooper hierfür wiederum zu weit hinten sitzt. Das passt alles leider nicht so richtig.

Was bei dem Ganzen auffällt: Es gibt keine Möglichkeit, eine Blaster unterzubringen. Irgendwo müsste in Fach oder ein Ablage sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Piloten des Speeders keine Handfeuerwaffen dabei hatten. Schließlich kann ihr Gefährt auch mal abgeschossen werden. 

(Bild 11 + 12)

 

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12


Direkt vor den Piloten befindet sich eine Konsole, die Hasbro so langweilig dargestellt hat, wie es nur geht. Kein Knopf, Schalter oder Monitor, einfach nur eine glatte Fläche. Nicht einmal ein Aufkleber, wie er sonst mitgeliefert wurde.  (Bild 13)

 

Jeweils auf der Innenseite befinden sich weitere Konsolen. Zum Einen eine Art Hebel gleich neben dem Sitz und zum Anderen eine weitere glatte Fläche vor der sich aber zumindest zwei Knöpfe befinden.  (Bild 14)

 

Die beiden gekrümmten Schlammschutzbleche wurden dem Original sehr gut nachempfunden. Die Platten und die jeweils zwei Schlitze sind da wo sie hingehören.  (Bild 15)

 

Bei der Strebe auf der Fahrzeugoberseite, die dem Gleiter einerseits Stabilität verleiht und andererseits die Besatzung vor tiefhängenden Ästen und bei eventuellen Überschlägen schützte, konnte Hasbro nichts verkehrt machen. Auch der Bereich darunter ist sehr gut gelungen.  (Bild 16)

 

Bild 13

Bild 14

Bild 15

Bild 16


Am Bug befinden sich die beiden Zwillingslaserkanonen, die zuvor in die vorhandenen Öffnungen gedrückt werden müssen. Leider rasten sie dort nicht ein, sodass sie beim Spielen schon mal abfallen können.  (Bild 17)

 

Die Geschütze gefallen mir recht gut. Sie kommen dem Original auch sehr nah. Lediglich, dass sie Rohre nicht mit dem Gehäuse abschließen, stört mich ein wenig.  (Bild 18)

 

Auf der vorderen Plattform hat Hasbro weitere vier Stifte angebracht, auf die man Actionfiguren stecken kann. Aber leider sind die vorderen kaum nutzbar, weil die Figur aufgrund der Kanone dort nicht oder nur sehr schwer befestigt werden kann.  (Bild 19)

 

Die Unterseite wurde nicht vernachlässigt und mit sehr vielen Details versehen. Leider findet man hier auch die von mir immer wieder bemängelten Schrauben. 12 Stück sind es dieses Mal, die die Teile der Plattform miteinander verbinden.  (Bild 20)

 

Bild 17

Bild 18

Bild 19

Bild 20


Fazit

 

Der Republic Swamp Speeder wurde von Hasbro im Großen und Ganzen gut gestaltet. Lediglich die schlichten Konsolen sind mir ein Dorn im Auge.

 

Punkte Gestaltung


Farbgebung

 

Die graue Grundfarbe ist deutlich heller als bei den Speedern aus Episode III. Aber der Gleiter erscheint ja auch unter dem TCW-Logo und ist somit an andere Farbgebungen gebunden. Mir gefällt das Hellgrau.

Die Turbine ist zwar gut bemalt worden, aber hier würden ein paar Gebrauchsspuren in Form von Dreck sehr gut passen. Der Swamp Speeder wurde hauptsächlich in Sumpfgebieten eingesetzt. Wenn man bedenkt, was dort sich so alles in der Luft bewegt, müssten die Turbinenblätter total verschmutzt sein. 

(Bild 21)

 

Die roten Flächen haben allesamt Abplatzungen, die einen längeren Gebrauch des Speeders erahnen lassen.

Das Selbe gilt für die silberfarbenen Flächen. Die Bodenplatten auf der hinteren und der vorderen Plattform sehen allerdings aus wie neu, obwohl sie von den Troopern ständig betreten werden.

Die vier Rillen auf den Staubschutzblechen sind verrust dargestellt, was mir außerordentlich gut gefällt. Dies ist aber leider der einzige Bereich, der eine derartige Verschmutzung erhalten hat.  (Bild 22)

 

Die Schnallen und Ösen der Sicherheitsgurte sind silberfarben. Die Farbe wurde verhältnismäßig gut aufgetragen. Bei so kleinen Teilen kann man es schon mal verschmerzen, dass die Farbe etwas übergelaufen ist.  (Bild 23)

 

Bei den Sitzen sehe ich dies allerdings anders. Die großen schwarzen Flächen wurden an den Rändern nicht sauber bemalt.  (Bild 24)

 

Bild 21

Bild 22

Bild 23

Bild 24


Die fehlenden Aufkleber für die Konsolen hatte ich bereits bei den Gestaltung erwähnt. Immerhin hat Hasbro den mittleren Bildschirm grün gefärbt.  (Bild 25)

 

Die Färbung der Geschütze stimmt mit dem Original überein. Aber auch sie sind mir zu sauber.  (Bild 26)

 

Die Unterseite wurde nicht einfach in dem Grau gelassen, sondern einzelne Flächen haben einen silber, bzw. goldfarbenen Anstrich erhalten. Hierfür ein dickes Lob, denn die Unterseite wurde allzu oft vernachlässigt.  (Bild 27)

 

Zu guter Letzt befinden sich auf dem Speeder vier kleine hellrot bemalte Erhöhungen. Ich gehe davon aus, dass dies die Positionslichter oder ähnliches sein sollen. Jeweils eines findet man neben den Sitzen und die beiden anderen auf der mittleren Verstrebung.  (Bild 28)

 

Bild 25

Bild 26

Bild 27

Bild 28


Fazit

 

Zuviel übergemalt und langweilige Konsolen kosten dem Swamp Speeder leider ein paar Punkte. Wenn Hasbro hier bei späteren Veröffentlichungen nachbessert, wird der Gleiter deultich besser abschneiden.

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

Viel kann man so einem Speeder nicht bewegen. Da wären eigentlich nur die beiden Lasergeschütze. Sie lassen sich problemlos in jede Gewünschte Richtung drehen und sind nicht mit einem Raster ausgestattet. Wie bereits erwähnt, sind sie nur aufgesteckt und können bei zu schnellen Zielmanövern schon mal abgehen. Gerade bei vertikalen Bewegungen kann dies leicht passieren. Die Zwillingsgeschütze bewegen sich übrigens synchron. Das heißt, wenn man eines bewegt, steuert man das zweite Rohr gleich mit.  (Bild 29)

 

Um den Spielspaß etwas zu erhöhen, hat Hasbro den Gleiter auf der Unterseite mit vier leichtläufigen Rädern ausgestattet, die es erlauben, den Swamp Speeder über den Boden zu bewegen, ohne ihn anheben zu müssen. Das ist eine wirklich gute Idee und schadet in keinster Weise dem Aussehen. Die Turbine lässt sich hingegen leider nicht bewegen. Toll wäre es gewesen, wenn Hasbro eines der Räder mit einem Zahnrad versehen hätte, das die Turbine zum drehen bringt. Schiebt man den Speeder über den Boden, dreht sich die Turbine gleich mit. Das wäre doch eine Überlegung für eine zukünftige Veröffentlichung wert, oder?  (Bild 30)

 

Bild 29

Bild 30


Fazit

 

Wie bereits erwähnt, lässt sich an einem Gleiter nie viel bewegen. Noch eine drehbare Turbine und die Plattform erhällt die volle Punktzahl.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

Viel war nicht zu erwarten und es gab wie immer verschießbare Geschütze. Dies ist auch der Grund, warum die breiten Teile der Rohr nicht mit dem Gehäuse abschließen. Der Abschussmechanismus ist sehr simpel: Die 83mm langen Geschützrohre werden in die Halterungen gedrückt und rasten ein. Um dies bewerkstelligen zu können, müssen sie natürlich etwas weiter nach hinten geschoben werden. Besser hätte ich es gefunden, wenn die Anbauten an dem Gehäuse wären und nur die dünnnen Rohre verschossen werden. Aber so hat man zumindest mal etwas Farbe an den Geschossen, da die roten Bereiche eigentlich zu dem Gehäuse gehören.  (Bild 31)

 

Um zu schießen müssen nun die hinten herausragenden Enden der Rohre nach oben gezogen werden. Dadurch wird der Raster gelöst und das Geschoss macht sich auf den Weg. Die "Raketen" fliegen mit 20 bis 30 cm nur sehr kurz und können somit kaum für den Angriff auf Kampfdroiden aus größerer Entfernung genutzt werden. Teilweise fliegen sie aber nicht einmal los, sondern bleiben in dem Gehäuse stecken. Zudem muss man zwei Hände für den Abschuss benutzen dann der Widerstand so groß ist, dass man das gesamte Geschütz bewegt. Hasbro hat hier die schlechteste aller Möglichkeiten gewählt. Auf den Gehäusen befinden sich längliche Aufbauten, die wunderbar als Abschussvorrichtung genutzt werden können. So fliegen die Geschosse jedes Mal los, wenn man sie auch nur leicht antippt. Ganz abgesehen von den viel zu schwachen Federn und der Tatsache, dass die "Raketen" auch mal ganz von alleine losfliegen, da die Raster sehr schwach sind.  (Bild 32)

 

Ein weiteres Extra, das aber nicht in die Bewertung einfließt, ist das mitgelieferte Diorama, das seit 2009 in den TCW-Verpackungen zu finden ist.

Hasbro hat mit Felucia einen sehr treffenden Hintergrund gewählt. Ayla Secura wurde hier in Episode III während der Order 66 von ihren Klontruppen, die auch einige Swamp Speeder mitführten, ermordet. Genauso ging Ahsoka Tano während der Klonkriege hier verloren, da sie von Menschenjägern gekidnappt wurde (zu sehen in The Clone Wars 3 - Folge 21: Padawan Lost).  (Bild 33)

 

Bild 31

Bild 32

Bild 33


Fazit

 

Abschießbare Geschützrohre sind nichts neues, die schlechte Verarbeitung hingegen schon.

 

Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 6,75

 

Der tollen Gestaltung stehen eine mittelmäßige Farbgebung und eine beinahe schlechte Verarbeitung der Extras gegenüber. Dadurch erhält der toll aussehende Republic Swamp Speeder nur eine mittelmäßige Bewertung. Bei weiteren Releases kann man dadurch aber immerhin auf eine Steigerung hoffen. Eine Kaufempfehlung sowohl für Kinder als auch für Sammler kann ich trotzdem aussprechen.


Weitere Bilder / Order 66


Der Republic Swamp Speeder wurde bewertet von :  Andreas Windu


Bilder von StarWars-Descriptions.com