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Beschreibung

TCW Separatist Droid Gunship


Droideninfo

Das Heavy Missile Platform Droiden-Kanonenboot war das Symbol für die Schlagkräftigkeit der Konföderation unabhängiger Systeme während der Klonkriege. Obwohl das Droiden-Kanonenboot verglichen mit anderen planetaren Kanonenbooten über eine sehr hohe Geschwindigkeit verfügte, war es ein leichtes Ziel für die um einiges schnelleren Sternjäger, denen es aufgrund der geringen Wendigkeit auch nur schwer ausweichen konnte, doch es machte diese Nachteile durch die starke Panzerung und das zerstörerische Waffenarsenal wieder wett.


Allgemeines
   
Hersteller              Baktoid Fleet Ordnance
Klasse   Kanonenboot
Kosten   60.000 Credits
     
Technische Daten    
Länge   12,30 Meter
Breite   11 Meter
Höhe   3,10 Meter
Beschleunigung   100 G
Höchstgeschwindigkeit   14.200 km/h
Bewaffnung   2 Laserkanonentürme
    2 modulare Waffenaufhängungen für:
    leichte Laserkanonen
    Erschütterungsbomben
    EMP-Bomben
    Strahlungswaffen
    14 Startbehälter für:
    Marschflugkörper
    Torpedos
    Bomben
     
Nutzung    
Zugehörigkeit   Konföderation unabhängiger Systeme


                                                           Gestaltung                            09 Punkte
  Farbgebung   05 Punkte
  Beweglichkeit

 

10 Punkte
  Extras   08 Punkte

Das Droiden Gunship war erstmals in Epsiode III - Die Rache der Sith während der Schlacht auf Kashyyyk zu sehen.


Gestaltung

 

Zunächst einmal muss festgestellt werden, dass Hasbro das Gunship nicht im richtigen Maßstab hergestellt hat. Umgerechnet wäre es nämlich in etwa lediglich acht anstatt 12 Meter lang.

Bevor der Spielspaß losgehen kann, muss nur das Cockpit an den Rumpf gedrückt werden.  (Bild 1)

 

Der kreisrunde Rumpf entspricht, soweit ich es beurteilen kann, recht genau der Vorlage. Der Bereich in der Mitte sieht wirklich gelungen aus. Die Gitter sind gut geworden und es wurden sogar die Nieten an den Platten nicht vergessen.  (Bild 2)

 

Überhaupt wurde die Oberfläche mit den einzelnen Platten und kleinen Aufbauten sehr gut modelliert.  (Bild 3)

 

Am Heck befinden sich die sehr schmalen Ionentriebwerke.  (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Beidseitig ist das Gunship mit modularen Waffenaufhängungen versehen, die das Mitführen von Erschütterungsbomben, EMP-Bomben und Strahlungswaffen erlauben. Hasbro hat sich aber für die Standardausführung, die aus leichten Laserkanonen für Fern- und Nahkampfgefechte besteht, entschieden. Diese sehen dem Original sehr ähnlich.  (Bild 5)

 

Die Spule am Rumpf hingegen müsste etwas flacher sein. Aber auch dieser Bereich sieht ansonsten sehr gut aus.  (Bild 6)

 

Die Unterseite wurde nicht vernachlässigt. Eine Vielzahl an Platten, Nieten und weiteren Details sind hier zu finden. Ob dies alles der Filmvorlage entspricht, kann ich nicht beurteilen aber der gesamte Bereich ist sehr gut gelungen. Wie immer konnte Hasbro nicht auf die Schrauben verzichten, oder diese zumindest endlich mal verstecken. Man müsste lediglich ein paar "Hauben" zu draufstecken dafür produzieren. Oder einfach fest sitzende Klickverschlüsse.  (Bild 7)

 

Auf der Unterseite befinden sich weitere Waffen. Beidseitig sind Startbehälter für Marschflugkörper, Torpedos oder Bomben vorhanden. Hasbro hat sich für die Marschfulkörper-Variante entschieden und insgesamt vierzehn Stück mitgeliefert. Fünf sind fest installiert und jeweils zwei werden zusätzlich angebracht.  (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Ebenfalls auf der Unterseite befindet sich die Landekufe. Ob die Droiden wirklich so eine Landekufe haben, weiß ich nicht, kann es mir aber sehr gut vorstellen. Wie sollte das Gunship ansonsten landen? Die Innenseite wurde mit mehreren Hydraulikelementen versehen.  (Bild 9)

 

Der Kopf steht dem Rumpf in Sachen Gestaltung in nichts nach. Die Oberfläche wurde auch hier sehr schön und detailliert dargestellt.  (Bild 10)

 

An der Spitze befindet sich die schwenkbare mittlere Laserkanone. Von der Gestaltung bin ich ebenfalls begeistert.  (Bild 11)

 

Ebenfalls am Buck sind die seitlichen Lasertürme zu finden. Soweit ich es beurteilen kann, entsprechen sie dem Original.  (Bild 12)

 

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12


Eigentlich wird das Gunship von einem Droidenhirn gelenkt und benötigt somit keinen Piloten. Hasbro hat in den Buck aber trotzdem ein Cockpit eingebaut.

In das recht schmale Cockpit passt nur ein Battle Droide oder eine sehr schmale Figur, was nicht weiter schlimm ist. Denn zum Einen wurden so die Proportionen eingehalten und zum Anderen sollte dieses Schiff wenn überhaupt nur von einem Droiden geflogen werden.  (Bild 13)

 

Die Innenseite der Cockpitkanzel wurde noch mit ein paar Verstrebungen und Aufbauten versehen, was man nur lobenswert erwähnen kann. Leider konnte man auch hier nicht auf Schrauben verzichten.  (Bild 14)

 

Das Cockpit wurde schön gestaltet. Neben einem gut gelungenen Sitz findet man seitlich und vorne viele Knöpfe, Schalter und Apparaturen. Lediglich die nur aufgemalte Mittelkonsole gefällt mir nicht so gut.  (Bild 15)

 

Bild 13

Bild 14

Bild 15


Fazit

 

Das Droid Gunship ist gestalterisch sehr gut gelungen, es gibt nur wenige kleine Kritikpunkte. Das von Hasbro hinzugefügte Cockpit wird vor allem für Kinder einen Reiz haben.

 

Punkte Gestaltung


Farbgebung

 

Das Gunship wurde gleich aus hellgrauem Kunststoff gefertigt, sodass ein Grundanstrich nicht mehr notwendig war.

Gebrauchsspuren sucht man an dem gesamten Gunship vergebens. In Episode III sahen die Droiden noch richtig gut aus und waren mit Schmutz übersät. Dieser hier scheint aber gerade aus der Fabrik zu kommen.

Die dunkelblauen Flächen entsprechen der Vorlage. Die Farbe wurde recht sauber aufgetragen. Nur an wenigen Stellen ist sie leicht über den Rand gelaufen. 

(Bild 16)

 

Der mittlere Bereich des Rumpfes wurde ebenfalls originalgetreu bemalt. Und sogar an die kleinen gelben Winkel hat man gedacht, die aber aufgeklebt sind. Leider sind bei meinem Gunship ein paar Farbtropfen auf den grauen Flächen gelandet. Das dürfte aber nicht bei jedem Modell der Fall sein.  (Bild 17)

 

Das Orange der Treibwerke wurde leider nicht ganz sauber ausgetragen. Hier wurde zu oft übergemalt.  (Bild 18)

 

Die seitlichen Geschütze sind nur zweifarbig. Lediglich Grau und Blau sind mir einfach zu wenig. Hier wäre wesentlich mehr drin gewesen, Flächen für eine mehrfarbige Gestaltung sind ausreichend vorhanden. Aber immerhin wurden die Geschützrohre mit etwas Schwarz und Rot versehen.  (Bild 19)

 

Bild 16

Bild 17

Bild 18

Bild 19


Ob die blauen Flächen auf der Unterseite der dem Original entsprechen, kann ich nicht sagen. Aber sie sehen auf jeden Fall sehr gut aus. Die Marschflugkörper "erstrahlen" im Einheitsgrau, wie man es von Hasbro gewohnt ist.  (Bild 20)

 

An zwei Stellen sind die Ränder aber etwas unscharf geworden.  (Bild 21)

 

Am Buck wurde die Farbe nur vorne nicht sauber aufgetragen. Auch hier sind einige Ränder unscharf. Außerdem findet man hier die aufgeklebten Hoheitsabzeichen der Separatisten.  (Bild 22)

 

Die beiden Droidenaugen wurden auch nicht ganz sauber bemalt. Die Farbe ragt aber nur ein wenig über, was erst bei genauem Hinsehen auffällt.  (Bild 23)

 

Bild 20

Bild 21

Bild 22

Bild 23


Die Laserkanone ist einfarbig bietet aber eigentlich genügend Anreize, weitere Farbakzente zu setzen.  (Bild 24)

 

Bei den Lasertürme wurden kleine weiße Dreiecke aufgetragen und das für die Größe recht sauber. Zudem haben die Geschütze rote Ringe erhalten.  (Bild 25)

 

Das gesamte Cockpit ist grau. Bei den vielen Schaltern und Knöpfen hätte man sich hier richtig austoben können. Hasbro hat es aber wieder einmal versäumt, ein richtig tolles Cockpit zu liefern. Immerhin wurde ein gelber Bildschirm eingefügt. Aber das alleine ist bei weitem nicht ausreichend.  (Bild 26)

 

Bild 24

Bild 25

Bild 26


Fazit

 

Zum größten Teil gut aufgetragene Farben und eine Übereinstimmung mit dem Original reichen nicht aus, um einen guten Droiden abzuliefern. Keine Gebrauchsspuren und ein langweiliges Cockpit ziehen das Gunship deutlich nach unten.

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

Da wären zunächst die seitlichen Geschütze, die hoch und runter bewegt werden können. Sie sind nicht mit einem Raster versehen, bleiben aber trotzdem in der gewünschten Position stehen. Aber wenn sie seitlich gerade abstehen, muss man einen kleinen Widerstand überwinden, um sie nach ganz oben drücken zu können. Dies ist wohl so, da die Geschütze beim Original nicht nach oben gefahren werden können.  (Bild 27)

 

Die Landekufe lässt sich natürlich ausklappen. Wenn dies geschehen ist, rastet sie ein. Zum Lösen muss man den davor befindlichen Hebel nach vorne drücken.  (Bild 28)

 

Die Cockpitluke lässt sich nur sehr schwer öffnen und fällt auch sehr leicht wieder zu.  (Bild 29)

 

Natürlich lassen sich auch die weiteren Geschütze bewegen. Die mittlere Laserkanone kann man seitlich bis einem 90 Grad-Winkel drehen. Nach unten ist es aufgrund der Konstruktion nicht möglich, aber nach oben geht es ein wenig. Die beiden dort befindlichen Streben kann man ebenfalls seitlich bewegen. Ob dies bei der Filmvorlage auch so ist, kann ich nicht sagen. Es macht aber Sinn, wenn das Geschütz zur Seite gedreht wird.

Die nicht mit einem Raster ausgestatteten Geschütztürme kann man unabhängig voneinander in jede gewünschte Position drehen.  (Bild 30)

 

Bild 27

Bild 28

Bild 29

Bild 30


Fazit

 

Alles was beweglich sein sollte, ist es auch. Die Landekufe ist gut und sinnvoll.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

Natürlich gibt es standartmäßig Raketen, die verschossen werden können.

Jeweils eine an den seitlichen Geschützen. Der Auslöser hierfür befindet sich direkt darüber. Die Federkraft ist allerdings sehr schwach. Gerade einmal 40 bis 50 cm weit fliegen die Geschosse. Da muss man sich den republikanischen Truppen schon ganz schön nähern, um zu treffen.  (Bild 31)

 

Auch von der Laserkanone wird eine Rakete verschossen, oder besser gesagt das Rohr. Wenn sie eingesteckt ist, ist eine Bewegung des Geschützes nach unten jedoch nicht mehr möglich, da die Rakete hinten herausschaut. Auch einen Auslöser sucht man vergebens. Um zu schießen, muss man das Ende der Rakete nach oben drücken, was recht umständlich ist. Aber dafür fliegt das Geschoss deutlich weiter als die beiden anderen. Aus einer Entfernung von bis zu vier Metern kann man sein Ziel ins Visier nehmen.  (Bild 32)

 

Das Geschoss für die vordere Kanone ist etwas kürzer, sodass nach dem Gefecht etwas sortiert werden muss.  (Bild 33)

 

Weitere Möglichkeiten bieten vier der insgesamt vierzehn an der Unterseite angebrachten Marschflugkörper. Auf beiden Seiten kann man jeweils zwei der Raketen in zusätzliche Halterungen drücken. Zum Abwurf drückt man die auf der Oberseite befindlichen Knöpfe, durch die die Marschflugkörper aus ihren Halterungen gedrückt werden. Passender wäre es gewesen, wenn sich Hasbro für Bomben anstatt der Marschflugkörper entschieden hätte.  (Bild 34)

 

Bild 31

Bild 32

Bild 33

Bild 34


Natürlich gibt es als Teil der Verpackung wieder ein Diorama. Dieses zeigt einen Teil aus der Schlacht von Kashyyyk. Neben mehrerer im Hintergrund befindlichen Droiden Gunships sind noch zwei im Vordergrund abgebildet. Zudem sieht man eine Reihe von Corporate Alliance Tank Droiden. Das Motiv ist sehr passend, auch wenn das Gunship in der The Clone Wars Line erscheint. 

(Bild 35)

 

Bild 35


Fazit

 

Drei abschießbare Raketen und vier Marschflugkörper sind meiner Meinung nach ausreichend. Aber der Abschussmechanismus für die mittlere Laserkanone ist sehr schlecht gelöst worden.

 

Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 8,0

 

Das Separatist Droid Gunship ist ein sehr gut gelungenes Modell mit nur wenigen Schwächen vor allem in der Farbgebung. Aber vielleicht kann man bei mit Sicherheit kommenden Repaints auf Gebrauchsspuren hoffen. Das von Hasbro hinzugefügte Cockpit wird vor allem Kindern Spaß bereiten und Sammler sehen es von außen eh nicht.


Obi Wan´s Jedi Starfighter wurde bewertet von: Andreas Windu

 

Bilder von StarWars-Descriptions.com