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Beschreibung

TCW Hyena Bomber


Fahrzeuginfo

Die Droiden-Sternjäger der Hyänen-Klasse waren Angriffsbomber, die zur Zeit der Klonkriege im Dienst der Konföderation unabhängiger Systeme standen.


Allgemeines    
Hersteller         Baktoid Rüstungswerke
Klasse   Droiden-Sternjäger
Kosten   23.000 Credits
     
Technische Daten    
Höchstgeschwindigkeit
  1.150 km/h
Bewaffnung   leichte Laserkanone
    4 Protonenbomben
    6 Protonentorpedos
    6 Erschütterungsraketen
     
Nutzung    
Rolle   Angriffsbomber
Zugehörigkeit   Konföderation unabhängiger Systeme


                           Gestaltung            09 Punkte
   Farbgebung   04 Punkte
                                                                Beweglichkeit

 

09 Punkte
  Extras   08 Punkte

Gestaltung

 

Laufmodus

 

 
  Länge                         22,7cm
            Breite   36,7 cm
  Tiefe

 

18,2 cm
       

Flugmodus

 

 
  Länge                       37,6 cm
           Breite   28,6 cm
  Höhe

 

 9,3 cm
 

 

Gewicht

 

 

472 g

Der Hyena Bomber feierte seine Premiere in der The Clone Wars Folge "Freiheit für Ryloth" (Staffel 1, Folge 21). Das Grunddesign erinnert an die Vulture-Klasse Droiden-Sternjäger.

Auf dem mittleren Teil sitzt der Kopf nicht mehr mittig sondern ist nach rechts versetzt worden, um zusätzlichen Raum für die starke Bewaffnung zu schaffen. Soweit ich es beurteilen kann, entsprechen die einzelnen Felder der Filmvorlage. Zumindest ist die Oberfläche gut gelungen.  (Bild 1)

 

Im vorderen Bereich befinden sich die Öffnungen der beiden leichten Laserkanonen. Sie scheinen mir aber etwas kleiner zu sein als bei dem animierten Modell. Zudem sind die Mündungen nur zur Hälfte sichtbar.  (Bild 2)

 

Der Kopf mit den beiden länglichen roten Augen ist auch gut geworden und weicht in Form und Gestaltung von dem des Vulture Droiden leicht ab. Er ist vorne etwas runder und die Platten haben eine andere Form. Dies ist bei dem Original auch so.  (Bild 3)

 

Neben dem Kopf befindet sich der Stauraum für die Bomben.  (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Die Unterseite wurde nicht vernachlässigt und genauso gut gestaltet wie die Oberseite. Hier erblickt man wieder einmal eine Vielzahl an Schrauben. Zehn Stück sind es dieses Mal, die den Anblick verschandeln. Außerdem sind hier zwei weitere Laseröffnungen, die auch nur zur Häfle sichtbar sind. Der längliche Teil auf der rechten Seite des Bildes zeigt den Bombenschacht, während sich auf der linke Seite rote Öffnung befindet. Ich vermute, dass es sich hierbei um das Zielsystem handelt.  (Bild 5)

 

Die Flügel, die auch als Beine dienen (oder umgekehrt) weichen in der Form ebenfalls von denen des kleineren Vorgängers ab. Der untere Teil ist deutlich länger, läuft hinten spitz zu und ist im Gesamten nach innen gebogen. Insgesamt wurden an den 4 Flügeln / Beine 24 weitere Schrauben verbraucht.  (Bild 6)

 

Auf der gut gestalteten Oberfläche der oberen Flügel / Beine sind mehrere Klappen angedeutet, die sich jedoch nicht öffnen lassen.  (Bild 7)

 

Genauso auf den unteren.  (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Auf den Innenseiten sind vorne zwei Raketen angebracht, die sich in schlichten aber doch gut aussehenden Halterungen befinden.  (Bild 9)

 

Bild 9


Fazit

 

Bis auf die nicht ganz ordentlich modellierten Laserkanonen gibt es an dem Hyena Bomber nichts auszusetzen.

 

Punkte Gestaltung


Farbgebung

 

Hasbro hat sich bei der Farbgebung an die Vorlage aus The Clone Wars gehalten. Die graue Grundfarbe wurde bereits für den Kunststoff gewählt und gibt somit keinen Grund zur Beanstandung.

Das hellgraue Muster hingegen schon. Die Ränder sind an vielen Stellen abgeplatzt oder besser gesagt, Hasbro hat die Farbe gleich so aufgetragen. So sieht der Droide immerhin so aus als ob er schon länger im Dienst wäre, was mir sehr gut gefällt. Aber leider ist die Farbauftragung nicht überall gut gelungen. An einigen Stellen ist die Farbe nicht sauber aufgetragen worden bzw. gelangte sie dort hin, wo sie nicht hingehört oder ist nicht in die Rillen gelaufen.  (Bild 10)

 

Die Bereiche vor den Laserkanonen sind schwarz gefärbt und wirken somit verdreckt. Auch wenn Lasergeschütze keine Schmauchspuren hinterlassen wie unsere Schusswaffen, ist dies jedoch nicht unrealistisch. Wenn man bedenkt, wieviel Schmutz und Dreck auf so einem Droiden landen, wenn er sich in einer Atmosphäre befindet, dann verbrennt dieser natürlich wenn die heißen Laserstrahlen abgeschossen werden. Die unteren Geschütze haben diese Spuren jedoch nicht.  (Bild 11)

 

Die Augen sind rot, was ganz gut gelungen ist. Aber an einigen Stellen wurde leicht über- oder nicht bis an den Rand gemalt.  (Bild 12)

 

Die drei Vertiefungen auf der Kanzel des Stauraums haben schwarze Verschmutzungen erhalten. Auch hier wurde entweder nicht bis an den Rand gemalt oder mit dem Hellgrau übergemalt. Außerdem ist das Schwarz an die Kanten der Ränder gelangt.  (Bild 13)

 

Bild 10

Bild 11

Bild 12

Bild 13


Die Flügel / Beine haben ebenfalls Muster erhalten, die mit einem dunkleren Grau aufgetragen wurden. Hier hat Hasbro schon deutlich sauberer gearbeitet als bei dem mittleren Teil. Die Zackenmuster haben wieder die ausgefransten Ränder während die großen Flächen noch aussehen wie neu, was unrealistisch wirkt.  (Bild 14)

 

Die Innenseiten sind ohne jede Verzierung. Lediglich jeweils zwei Streben wurden blau bemalt, was auch nur relativ gut gelungen ist.  (Bild 15)

 

Die Raketen sind wie immer einfarbig.  (Bild 16)

 

Bild 14

Bild 15

Bild 16


Fazit

 

Der Hyena Bomber hat von allen von uns bisher bewerteten Hasbro Fahrzeugen und Raumschiffen eine der schlechtesten Farbgebungen erhalten. Dass die Farbe an der einen oder anderen Stelle mal nicht ganz passt, kann durchaus mal passieren, aber hier wurde einfach zu viel geschlampt.

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

Nachdem ich den Hyena Bomber zum ersten Mal in The Clone Wars gesehen habe, war ich gespannt, wie Hasbro den doch etwas komplizierteren Übergang vom Lauf- in den Flugmodus umsetzen wird. Und ich muss sagen, dass ich mehr als zufrieden bin.

Die Vulture Droiden teilen einfach ihre Flügel und bringen sie in die Waagerechte. Der Hyena Bomber hingegen teilt seine Flügel nicht und läuft stattdessen nur mit den unteren Hälften.

Zunächst werden die Flügel nach außen gezogen, bis sie einrasten. Zuvor sind sie ebenfalls eingerastet, damit sie im Flugmodus nicht von alleine ausfahren.

(Bild 17)

 

Als zweiten Schritt stellt man den Droiden kopfüber auf den Boden und zieht die unteren Teile der Beine heraus. Da die Raketen an den "Fußenden" befestigt sind und ein klein wenig hervorschauen, kann es passieren, dass sie aus der Halterung fallen, wenn die Beine nicht gerade zum Boden zeigen!  (Bild 18)

 

Dann werden die dadurch freigelegten Gelenke zu den Seiten hochgeklappt, die Gelenke nach außen geschoben und die unteren Teile der Beine nach unten geklappt, bis sie einen 90 Grad-Winkel zum Boden bilden. So hat der Bomber einen festen Stand. Alle Gelenke außer die Querverbindungen, die die unteren Teile der Beine mit den oberen verbinden, sind mit Rastern versehen, die ein Zurückklappen verhindern. Sogar die kompletten Beine / Flügel sind mit einem Raster ausgestattet, die das zur Seite Klappen verhindern. Leider ist der Spielraum zwischen den einzelnen Rastern noch etwas groß, sodass der Droide etwas wackelig ist. Aber er bleibt stehen!  (Bild 19)

 

Zu guter Letzt wird der Körper noch in eine waagerechte Position gebracht und der Hyena Bomber befindet sich im Laufmodus.  (Bild 20)

 

Bild 17

Bild 18

Bild 19

Bild 20


Für den Flugmodus geht man die Schritte wieder in umgekehrter Folge durch. Damit die beiden Teile der Beine auch zu einem Flügel werden, sind die oberen Teile mit kleinen Löchern versehen, in die man die Stifte der oberen Teile steckt.  (Bild 21)

 

Auch der Kopf ist beweglich. Zunächst kann man ihn aufstellen, indem der Knopf im vorderen Bereich der Unterseite gedrückt wird.  (Bild 22)

 

Dank eines Federmechanismus schnellt der Kopf nach oben.  (Bild 23)

 

Eine seitliche Bewegung ist auch möglich. Hierfür ist allerdings etwas Kraft notwendig, da der Kopf mit einem Raster ausgestattet ist. Warum, ist mir nicht ganz klar, denn ich kann ihn somit nur in drei Positionen bringen. Zudem ist der Widerstand recht hoch, sodass man Angst haben muss den Hals abzubrechen. Auch eine senkrechte Bewegung ist möglich. Wenn ich den Kopf allerdings nach unten drücke, begibt er sich aufgrund eines weiteren Federmechanismus aber wieder in die waagerechte Position. Drück ich den Kopf nach oben, nehme ich ihn aus dem Raster und er bleibt mit Blick nach oben stehen.  (Bild 24)

 

Bild 21

Bild 22

Bild 23

Bild 24


Fazit

 

Der Übergang vom Flug- in den Laufmodus ist zwar etwas aufwendig aber trotzdem sehr gut gelungen. Mir gefällt die Umsetzung auf jeden Fall, genauso wie der auf Knopfdruck hochschnellende Kopf. Was mir hingegen gar nicht gefällt, ist, dass dieser mit einem Raster ausgestattet ist.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

Wie schon erwähnt, kann der Hyena Bomber Raketen verschießen. Fünf Stück liefert Hasbro mit, von denen sich eine in der Abschussvorrichtung auf der Unterseite und die vier anderen in den Halterungen an den Flügelspitzen befinden. Der Droide ist eigentlich mit sechs Erschütterungsraketen bewaffnet, aber wo sollte Hasbro die sechste unterbringen?  (Bild 25)s

 

Der Auslöser wurde auf der Oberseite neben dem Waffenbehälter eingebaut. Die Position ist ideal, wenn man den Bomber an dem Behälter festhält, kann man mit dem Daumen die Rakete in Richtung Ziel schicken. Anschließend kann man sofort eine Rakete aus der Flügelhalterung nehmen und nachladen, was gerade für Kinder eine tolle Sache ist. Hinter dem Federmechanismus ausreichend Energie, um die Raketen bis zu 1,80 m weit abzuschießen. Das ist für Hasbro-Verhältnisse schon recht gut.  (Bild 26)

 

Ein Bomber wäre kein Bomber wenn er nicht auch Bomben abwerfen könnte. Bei diesem ist es allerdings nur eine, die in die Halterung auf der Unterseite geklemmt wird.  (Bild 27)

 

Auch dieser Auslöser ist an einer guten Stelle eingebaut worden: Er befindet sich auf der Unterseite unterhalb des Kopfes gleich hinter dem Bombenschacht. So kann man ihn ebenfalls auslösen, wenn man den Bomber in einer Hand hat. 

(Bild 28)

 

Bild 25

Bild 26

Bild 27

Bild 28


Die 83 mm lange Bombe und die 78 mm langen Raketen sind gut gestaltet worden, aber leider einfarbig.  (Bild 29)

 

Des Weiteren gibt es wieder ein Diorama. Das Motiv passt sehr gut zu dem Bomber. Es zeigt einen Ausschnitt des Planeten Ryloth (genauer gesagt der Jixuan-Wüste)aus der 21. Episode der 1. The Clone Wars Staffel. Kampfdroiden, die von einem AAT unterstützt werden, haben eine Gruppe Twi´leks gefangen genommen. Am oberen Rand und auf der linken Seite sind zwei weitere Hyena Bomber zu sehen. Der Betrachter schaut von einem leicht erhöhten Blickwinkel auf die Szenerie, der dem in dem Diorama abgestellten Bomber einen leichten "Flugeindruck" gibt. Das Diorama hat eine Standardgröße und ist für den Droiden also etwas zu klein.

Wie immer wird das Diorama nicht in der Bewertung berücksichtigt.  (Bild 30)

 

Bild 29

Bild 30


Fazit

 

Hasbro hätte es bei der Bombe belassen können, wie man es bei dem TIE Bomber auch schon gemacht hatte (OK, da wurden mehrere Bomben mitgeliefert). Stattdessen hat man noch die Raketen eingebaut.
Alles funktioniert bestens und es sind ausreichend Raketen dabei. Leider aber nur eine Bombe, was für mich zu wenig ist. Denn schließlich handelt es sich hier um einen Bomber. Außerdem muss ich bemängeln, dass die Geschosse wie immer einfarbig sind.

 

Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 7,5

 

Die sehr gute Gestaltung steht im krassen Gegensatz zu der schlechten Farbgebung. Wenn Hasbro dies bei einem Repack / Repaint ändert, wird der Hyena Bomber eines der besten Fahrzeuge / Raumschiffe von Hasbro. Zudem wünsche ich mir beim nächsten Mal mehr Bomben. Die Umstellung von Flug- auf Laufmodus ist sehr gut umgesetzt worden. An dem Bomber werden Kinder ihren Spaß und Sammler ihre Freude haben, wenn man sich an den vielen Fehlern bei der Farbgebung nicht so sehr stört.


Der Hyena Bomber wurde bewertet von:  Andreas Windu
Bilder von StarWars-Descriptions.com