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Beschreibung

TCW AV-7 Mobile Cannon


Fahrzeuginfo

Die AV-7 Fahrzeugabwehrgeschütz war eine repulsorbetriebene Selbstfahrlafette, welche von der Galaktischen Republik in den Klonkriegen eingesetzt wurde. Mittels des Repulsors konnte sie die Stellung wechseln, wo sie sich dann auf ihre vier Beine absenken konnte. Die Bedienung erfolgte durch einen einzelnen Klonkrieger, der meist ein speziell ausgebildeter Kanonier war.


Allgemeines
   
Hersteller              Taim & Bak
Klasse   Schwere Artillerie
     
Technische Daten    
Antrieb   Repulsorgenerator
Kapazität   1 Kanonier
     
Nutzung    
Einsätze
  Schlacht von Christophsis
    Zweite Schlacht von Geonosis
Zugehörigkeit   Galaktische Republik


                                                              Gestaltung                 08 Punkte
    Farbgebung   07 Punkte
                            Beweglichkeit

 

08 Punkte
  Extras   09 Punkte

Gestaltung

                                        
  Länge                    29,5 cm
             Breite   30,8 cm
   Höhe

 

7 cm
  Gewicht   396 g

Was als erstes auffällt: Hasbro hat die Kanone deutlich verkleinert. Der Sitz ist in Relation zu dem Geschütz wesentlich kleiner. Bevor der Spielspaß losgeht, muss man die Kanone erstmal zusammensetzen.

Die Beine sind so schlicht, dass Hasbro hier nichts falsch machen konnte. Allerdings sind auf den Rückseiten jeweils drei Schrauben sichtbar.  (Bild 1)

 

Das Fahrwerk mit den jeweils sieben Laufrädern ist einerseits recht gut gelungen andererseits wurde der gesamte Bereich als ein Teil produziert. Daher sind die Räder nicht freihängend sondern durch den Kunststoff miteinander verbunden.

Die Kanone wird im Original durch einen Repulsor-Antrieb bewegt und hat somit eigentlich gar keine Ketten. Das Fahrwerk stammt also von Hasbro. Ich finde, dass dies gut gelöst wurde, denn schweben lassen kann die Spielwarenindustrie noch kein Spielzeug.  (Bild 2)

 

Die Ketten sind nicht durchgängig, was auch nicht notwendig ist, da sie eh nicht beweglich sind. Die Kanone rollt aber auf vier Rädern.  (Bild 3)

 

Die Unterseite hat noch ein paar Deteils erhalten und beinhaltet zwölf Schrauben.  (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


An den Seiten sind jeweils drei Geschosse zu sehen, die aber nicht herausgenommen werden können.  (Bild 5)

 

Auf der rechten Seite befinden sich die Aufstiegshilfen, die es dem Kanonier ermöglichen sollen, auf dem Sitz Platz zu nehmen. Da die Kanone wie bereits erwähnt aber deutlich kleiner gebaut wurde, muss der Klonsoldat schon eine kleine Klettertour hinlegen, um in den Sitz zu gelangen.  (Bild 6)

 

Der Sitz ist schlicht aber gelungen und muss zunächst in die seitliche Öffnung der Kanone gedrückt werden. Die Sitz- und Rückenfläche sind unterteilt.  (Bild 7)

 

An den mit Rillen versehenen Armlehnen befinden sich die beiden Steuerknüppel, die von einem Clone Trooper auch in die Hand genommen werden können. Den Trooper in die richtige Position zu bringen, ist allerdings eine richtige Fummelarbeit.  (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Die Fußstützen haben die richtige Länge und sind mit geriffelten Platten versehen.  (Bild 9)

 

Bleibt zuletzt die Anzeigenkonsole, die ebenfalls zunächst in die vorgesehene Öffnung gedrückt werden muss. Neben den drei Bildschirmen sind an dem unteren Rand ein paar Knöpfe oder Lampen.  (Bild 10)

 

Auch die Rückseite wurde nicht vernachlässigt.  (Bild 11)

 

Die eigentliche Kanone sieht dem Original sehr ähnlich. Sämtliche seitlichen Details wurde 1:1 übernommen. Lediglich die Kabel sollten frei hängen und nicht direkt an der Verkleidung verlaufen, aber das finde ich nicht weiter schlimm.  (Bild 12)

 

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12


Auch auf der linken Seite konnte ich keinen Unterschied feststellen.  (Bild 13)

 

Der Aufbau auf der linken Seite des Rohres sollte etwas weiter oben stehen, ist dem Vorbild aber sehr gut nachempfunden worden.  (Bild 14)

 

Das Element auf der rechten Seite hingegen befindet sich in der richtigen Position. Ich denke, dass es sich bei den beiden Teilen um Zielvorrichtungen handelt.  (Bild 15)

 

Der Rest des Rohres ist ebenfalls sehr stimmig.  (Bild 16)

 

Bild 13

Bild 14

Bild 15

Bild 16


Fazit

 

Eigentlich gibt es bis auf ein paar Kleinigkeiten nichts auszusetzen. Schön wäre es aber gewesen, wenn Hasbro der Kanone echte Rollen und Ketten spendiert hätte.

 

Punkte Gestaltung


Farbgebung

 

Eines gleich vorweg: Die Mobile Cannon sieht aus wie geleckt. Gebrauchsspuren und Verschmutzungen sucht man vergebens und das obwohl das Geschütz auch auf Geonosis eingesetzt wurde. Lediglich am Ende des Rohres sieht man, dass mit der Kanone schon mal geschossen wurde.  (Bild 17)

 

Ansonsten gibt es kaum etwas zu bemängeln. Die Farbgebung entspricht dem Original und ist so wie man es von Hasbro gewohnt ist. An wenigen Stellen ist die Farbe übergelaufen oder man hat nicht ganz bis zum Rand gemalt. Alles in allem kann man damit aber zufrieden sein.  (Bild 18)

 

Beidseitig über den freiliegenden Geschossen wurden noch Hoheitsabzeichen der Republik aufgetragen, die hervorragend aussehen.  (Bild 19)

 

Für weiteren "Farbglanz" liefert Hasbro vier Aufkleber mit.  (Bild 20)

 

Bild 17

Bild 18

Bild 19

Bild 20


Drei kommen auf die Tafel vor dem Schützen. Auf den beiden Monitoren sind jetzt ein Super Battle Droid und ein ATT zu sehen. Der rechte Aufkleber stellt eine weitere Schalttafel dar.

Wo der vierte Aufkleber hingehört, könnt ihr unter dem Punkt "Extras" sehen.  (Bild 21)

 

Bild 21


Fazit

 

Die Kanone ist mir einfach zu sauber. Gerade das Laufwerk sollte verschmutzt sein, sieht aber aus, wie frisch gewaschen. Genauso die Enden der Stützen. Die Aufkleber hingegen werten diese Rubrik wieder ein wenig auf.
Mit dem eigentlichen Paintjob kann man durchaus zufrieden sein, da hat Hasbro schon deutlich schlechtere Arbeit abgeliefert.

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

Bei einer Kanone ist in der Regel nicht vieles beweglich. Bei der Mobile Cannon ist dies etwas anders, denn schließlich handelt es sich um ein selbstfahrendes Geschütz.

Die vier Stützen sind allerdings nicht so beweglich wie sie auf den ersten Blick scheinen. Da wären zunächst die Gelenke an den "Füßen". Ohne ein Raster ausgestattet, lassen sich diese nur ein wenig hin und her bewegen. Das Abstellen auf jedem Untergrund ist somit nicht möglich.  (Bild 22)

 

Die "Kniegelenke", die Hasbro mit Schrauben versehen hat, kann man hingegen überhaupt nicht bewegen. Warum dann hier noch Schrauben einsetzen?  (Bild 23)

 

Das letzte Gelenk kurz vor dem Rumpf ist mit einem Raster ausgestattet. Die Stützen lassen sich in die Waagerechte bringen und können zudem recht weit nach oben bewegt werden.  (Bild 24)

 

Die vier Stützen lassen sich natürlich auch drehen. Zum Fahren werden sie parallel zum Geschütz gestellt. Für den Schießmodus lassen sie sich fast bis 90 Grad zum Rumpf drehen.  (Bild 25)

 

Bild 22

Bild 23

Bild 24

Bild 25


Die Fahrwerke lassen sich im Schießmodus einklappen und rasten ein. Der Clou: Stellt man die hinteren Stützen wieder parallel zum Geschütz, klappen sie automatisch aus.

Da sie aber ausgeklappt nicht einrasten, klappen sie beim Fahren ständig ein. Hier hätte Hasbro eine bessere Lösung in Form eines weiteren Einrastens einbauen müssen.  (Bild 26)

 

Das Geschütz ist natürlich auch beweglich. Es lässt sich zum Einen um 360 Grad drehen und ist mit einem Raster ausgestattet. Jede gewünschte Richtung ist also nicht möglich.  (Bild 27)

 

Zum Anderen kann man den Schusswinkel verstellen. Und zwar so, dass man gleich vor sich in den Boden schießen oder weit entfernte Ziele bekämpfen kann. Auch hier ist ein Raster eingebaut, der nicht jede Position zulässt.  (Bild 28)

 

Der Sitz des Schützen lässt sich drehen, sodass er immer in eine zum Boden parallele Position gebracht werden kann.  (Bild 29)

 

Bild 26

Bild 27

Bild 28

Bild 29


Fazit

 

Bis auf ein Gelenk ist alles beweglich was beweglich sein sollte. Die Raster sind aber schon etwas nervig, da die Kanone nicht überall abgestellt werden kann (glatter Untergrund ist hier von Vorteil) und man nicht jede gewünschte Schussposition einnehmen kann.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

Die Mobile Cannon kann natürlich schießen, ansonsten wäre es ja keine Kanone.
Gleich vier 11,3 cm lange Geschosse sind dabei.  (Bild 30)

 

Drei werden in Öffnungen am Rumpf aufbewahrt, was sehr gut gelöst ist. 

(Bild 31)

 

Der Auslöser befindet sich oben auf dem Rohr. Hasbro hätte diesen ruhig etwas verstecken können. Etwa auf der Unterseite oder integriert in einem der beiden Aufbauten. Zudem hat die Kanone nicht gerade die Feuerkraft, wie man sie von einem Artilleriegeschütz erwarten sollte. Gerade mal einen Meter weit fliegen die Geschosse, was deutlich zu wenig ist.  (Bild 32)

 

Ein weiteres Extra befindet sich auf der linken Seite. Hier hat Hasbro Eigeninitiative gezeigt und ein Klappe eingebaut. Öffnet man diese, kommen weitere Gerätschaften zum Vorschein. Außerdem kommt hier der vierte und letzte Aufkleber hin. Leider kommen dadurch aber auch vier weitere Schrauben zum Vorschein.  (Bild 33)

 

Bild 30

Bild 31

Bild 32

Bild 33


Damit aber noch nicht genug. Eine Schutzwand lässt sich hochklappen, hinter der drei Clone Trooper Schutz vor feindlichem Beschuss finden. Die auf dem Boden befindlichen Stifte sorgen für den nötigen Halt.  (Bild 34)

 

Bild 34


Fazit

 

Die Geschosse sind inzwischen Standard bei fast jedem Medium-Vehicle. Mehr Geschosse als Abschussvorrichtungen liefert Hasbro hingegen eher selten. Dafür ist die Schusskraft deutlich zu gering. Die Idee mit der zusätzlichen Klappe bringt der Mobile Cannon aber wieder mehr Punkte.

 

Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 8,0

 

Lediglich die Farbgebung verhindert eine Topbewertung. Aber auch so gehört die Mobile Cannon zu den besseren Hasbro Medium-Vehicles, an der es ansonsten kaum etwas zu bemängeln gibt.
Vielleicht wird es ja mal ein Repaint mit Gebrauchsspuren geben.


Die AV-7 Mobile Cannon wurde bewertet von  :  Andreas Windu


Bilder von StarWars-Descriptions.com