Beschreibung

TCW AAT


Fahrzeuginfo

Der AAT ( Armored Assault Tank) war ein Angriffspanzer, der von der Droidenarmee der Handelsföderation eingesetzt wurde.
Die Schlacht von Naboo war die erste wirkliche Feuertaufe für den Panzer. Da er diese ganz gut bestanden hatte, setzte zunächst die Handelsföderation und später die Konföderaton unabhängiger Systeme auf seine Kampfkraft.


Allgemeines
   
Hersteller              Baktoid Rüstungswerke
Klasse  

Kampfpanzer

     
Technische Daten    
Länge   9,75 Meter
Höchstgeschwindigkeit   55 km/h
Antrieb   Repulsorlift
Bewaffnung  
  • Primäre Laserkanone im Turm
  • seitliche Zwillingslaser mit Entfernungsmesser
  • 6 Energiegranatwerfer
  • 2 Kurzstreckenblaster
     
Kapazitäten    
Crew
  4 B1-Kampfdroiden:
  • 1 Commander
  • 1 Pilot
  • 2 Kanoniere
Passagiere  

6 auf Trittbrettern

   

 

Nutzung    
Rolle   Angriffspanzer
Zugehörigkeit  
  • Handelsföderation
  • Konföderation unabhängiger Systeme


Gestaltung

Farbgebung

Beweglichkeit

Extras

06 Punkte

05 Punkte

08 Punkte

08 Punkte



Gestaltung

Länge

Breite

Höhe

Gewicht

32 cm

25,6 cm

15,8 cm

 530 g


Bevor der Spielspaß losgehen bzw. man sich den AAT ins Regal stellen kann, muss der Panzer zunächst zusammengebaut werden. Insgesamt neun Einzelteile müssen mit dem Rumpf verbunden werden.

Dank der beigelegten Bauanleitung ist dies aber auch für Kinder ein Leichtes. Auch wenn einige Steckverbindungen etwas Kraft erfordern, um die Teile mit einander zu verbinden.

  • Die beiden vorderen Seitenteile müssen genauso wie die seitlichen Halterungen angesteckt werden.
  • Die seitlichen Sekundärkanonen werden ebenfalls aufgesteckt.
  • Der Turm wird auf die Steckverbindung gedrückt und die Kanone vorne eingeklemmt.
  • Zudem werden die Antennen auf dem Turm befestigt.

Und schlussendlich erstrahlt der AAT in voller Pracht.

Der Turm sitzt aber etwas locker und kann beim Spielen schon mal abfallen.  (Bilder 1 - 4)

 


Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Zunächst muss festgestellt werden, dass der AAT nicht maßstabsgetreu nachgebaut wurde. Im Original 9,75 Meter lang dürfte das Hasbro-Modell ca. 6 Meter erreichen.

Der Rumpf des AAT ist mit einzelnen Feldern versehen. Zudem findet man viele Nieten, mit denen die einzelnen Panzerplatten befestigt wurden. Dies sieht wirklich gut aus und entspricht der Filmvorlage.  (Bild 5)

 

Am Buck befinden sich beidseitig jeweils drei Öffnungen der Raketenwerfer.  (Bild 6)

 

Kommen wir zum Mittelteil.

Hier sitzen im Original die zwei Kanoniere und der Pilot.

Das Äußere ist der Filmvorlage äußerst akkurat nachempfunden. Die beiden nach vorne gerichteten Kurzstreckenblaster sind genauso schlicht, wie sie hier nachgebaut wurden.  (Bild 7)

 

Die mittlere Abdeckung ist abnehmbar. Leider wird sie nur mittles eines Balkens am vorderen Ende befestigt und sitzt somit sehr locker. Da kann es schon mal passieren, dass die Klappe beim Spielen abfällt.

Zum Einen findet man hier einen integrierten Kampfdroiden, der wohl den Piloten darstellen soll. Platz für eine weitere Figur wäre da gewesen, aber Hasbro hat sich für diese schlichte Lösung entschieden. Warum, werdet ihr im Bereich "Extras" nachlesen können.  (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


 

Wie bei vielen Hasbro-Modellen ist auch diesmal das Cockpit äußerst schlicht ausgefallen.

Leider findet nur ein Droide Platz. Aufgrund des verkleinerten Maßstabs kann man damit eigentlich ganz gut leben. Aber man hätte wenigstens einige Monitore einbauen können, denn schließlich ist dies der Platz der Kanoniere. Man findet aber immerhin zwei Hebel und wohl so etwas wie drei Knöpfe.

Hier wäre wesentlich mehr möglich gewesen!  (Bild 9)

 

Die Seiten sind so detailiert, wie sie nur sein können.

Man findet auch die drei Griffe, an denen sich Kampfdroiden festhalten können, um sich auf dem Schlachtfeld transportieren zu lassen. Die an dem Hasbro-AAT befindlichen Griffe, sind dafür aber nutzlos. Zum Einen sind sie nur angedeutet, sodass man die Hand einer Actionfigur nicht anbringen kann und zum anderen sitzen sie viel zu weit hinten.

Hasbro hat eine andere Lösung gewählt und auf den vorderen "Plattformen" jeweils zwei Stifte angebracht, auf denen man seine Actionfiguren befestigen kann.

Die seitlichen Laserkanonen bestehen wie bei dem Filmvorbild aus jeweils zwei Kanonen und dem mittleren Entfernungsmesser.  (Bild 10)

 

Der Turm entspricht ebenfalls in etwa der Vorlage. Leider sitz auch dieser nicht richtig fest, sodass er leicht abfallen kann, wenn die Kids mit dem AAT in die Schlacht ziehen.

Die Oberfläche ist in einige Felder unterteilt an denen einzelne Panzerplatten mit Nieten versehen sind. Des Weiteren findet man einige Haken und weitere kleine Details, die den Turm richtig gut aussehen lassen.

Der Bereich um die Luke wurde ebenfalls mit einigen kleinen Details versehen und ist so kaum vom Original zu unterscheiden.

Die insgesamt sechs seitlich befindlichen Kampfsensoren wurden auch nicht vergessen.

Die beiden Antennen sind leider aus recht weichem Material gefertigt worden, sodass sie nicht wirklich gerade nach oben stehen, sondern grundsätzlich einen Bogen machen. Aber so kann man wenigstens das Abbrechen beim Spielen vermeiden. (Bild 11)

 

Öffnet man die Klappen, erhält man einen Blick auf den Bereich, den Hasbro dem Kommandanten spendiert hat.

Platz genug ist da, die Figur muss natürlich stehen. Aber bis auf die Innenseiten der Klappen, die man nicht einfach glatt produziert hat, wurden keine weiteren Elemente eingefügt. Wie soll ein Kommandant ohne jegliche Gerätschaften wie z.B. Monitore oder Schalter / Hebel einen Kampfpanzer leiten?

Hier hat Hasbro keinen guten Job gemacht und wieder auf Details verzichtet, die dem AAT richtig gut getan hätten.  (Bild 12)

 

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12


In dem Turm befindet sich eine Vorrichtung, die es leichter macht, den Kommandanten zu entnehmen.

Wenn man den Hebel nach unten drückt, wird die Figur angehoben.  (Bild 13)

 

Die Kanone wird nur auf eine Querstrebe gedrückt und sitzt im Gegensatz zu anderen Elementen recht fest.  (Bild 14)

 

Die Unterseite ist sehr schlicht gehalten und eigentlich einfach nur glatt. Ob dies auch bei dem Original so ist, kann ich nicht sagen, da ich kein Bild gefunden haben, auf dem die Unterseite des AAT gezeigt wird.

Zudem findet man hier die Hasbro-typischen Schrauben. Sechs Stück sind es diesmal, die die Ober- mit der Unterseite verbinden. Aber im Gegensatz zu so manch anderem Hasbro-Fahrzeug sieht man sie hier nicht.

Zudem hat Hasbro dem AAT drei Räder spendiert, die das Spielen auf Teppichen und Laminatfußböden leichter machen.  (Bild 15)

 

Unterhalb des Turms findet man noch eine angedeutete Klappe, die durch das dritte Rad getrennt wird.  (Bild 16)

 

Bild 13

Bild 14

Bild 15

Bild 16


Fazit

 

Äußerlich ist der AAT wirklich gut gelungen und hätte allein dafür eine gute Punktzahl verdient.

Aber aufgrund des Innenlebens des Cockpits und des Turms muss hier jedoch ein deutlicher Punktabzug vorgenommen werden.

 

Punkte Gestaltung


Farbgebung

 

Die hier verwendete Farbgebung wurde aus der Animationsserie "Clone Wars" übernommen.

Die blauen Elemente sind recht akkurat aufgetragen und zerlaufen nicht an den Rändern. Zudem wurden Gebrauchsspuren in Form von Kratzern eingearbeitet.

Bei der vorderen Plattform ist die Grundfarbe Blau und die silbernen Elemente wurde aufgetragen. Hier ist die Farbe an den hinteren Kanten teilweise nach unten gelaufen. (Bild 17)

 

Um dem ganzen Vehicle noch ein bisschen mehr Farbe zu geben, wurden zehn Aufkleber beigelegt, die Anhand der Anleitung aufgeklebt werden.  (Bild 18)

 

Auf den "Flügeln" und an den Seiten befinden sich Abzeichen der Konföderation unabhängiger Staaten, die sauber und akkurat aufgetragen wurden. Genauso der Bereich auf der Abdeckung des Cockpits.

Dies kann man leider nicht von allen Bereichen behaupten. An der Kanonenhalterung, dem Turm und teilweise an den Bereichen unter dem Turm zerläuft die Farbe oder es wurde über die Ränder hinweg gemalt.  (Bild 19 und 20)

 

Bild 17

Bild 18

Bild 19

Bild 20


Der Cockpitbereich wird durch Aufkleber etwas aufgewertet und sieht nicht mehr ganz so karg aus.
Insgesamt sechs Aufkleber verleihen diesem Bereich etwas Farbe.

Der Pilot wurde rot gefärbt. Leider hat Hasbro auch hier keine 100%ige Arbeit geleistet. Beim Anmalen des Droiden wurden auch Teile des Cockpits mit angemalt.  (Bilder 21 und 22)

 

Die Öffnungen der Raketenwerfer haben Schmauchspuren erhalten. Diese sehen wirklich toll aus und zeigen, dass der AAT schon an so mancher Schlacht teilgenommen haben muss.  (Bild 23)

 

Leider kann man dies weder von den seitlichen noch von der großen Kanone behaupten. Die drei sehen fabrikneu aus und scheinen noch keinen einzigen Schuss abgefeuert zu haben.

Genauso sehen auch die beiden Kanonen am Cockpit aus.

Zudem haben die kleinen Kanonen keinen einzigen Farbklecks erhalten. Sie "erstrahlen" in einem Einheitsgrau.

Das Hauptgeschütz hat wenigestens im vorderen Bereich noch etwas Farbe erhalten.  (Bild 24)

 

Bild 21

Bild 22

Bild 23

Bild 24


Die so lieblose Unterseite erhält auch drei Aufkleber, was darauf schließen lässt, das Hasbro diesen Bereich tatsächlich vernachlässigt und ihn nicht nach Vorbild gestaltet hat.

Ein goßer Aufkleber kommt unter den Turmbereich und zwei weitere links und rechts neben das hintere Rad.  (Bild 25)

 

Die Antennen wurden auch nicht farblich gestaltet.

Auch hier hat Hasbro nur den grauen Grundanstrich verwendet.  (Bild 26)

 

Bild 25

Bild 26


Fazit

 

Trotz des tollen Designs hat der AAT in der Kolorierung schlecht abgeschnitten.

Wenn schon teilweise Schmauch- und Gebrauchsspuren eingearbeitet werden, dann hätten auch ein paar Blastertreffer gut getan und den Realismus nach oben geschraubt.

Zuviel Einheitsgrau und eine zum Teil schlechte Farbauftragung führen zu einem deutlichen Punktabzug.

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

Der Hasbro-AAT ist so beweglich, wie er es nur sein kann.

Der Turm und die seitlichen Kanonen lassen sich um 180 Grad drehen.

Beide Elemente sind nicht mit Rastern versehen, halten aber auch so ganz gut und bleiben in der jeweiligen Position stehen.

Das Hauptgeschütz kann man bis zu 90 Grad nach oben bewegen. Leider wurde hier kein Raster eingebaut, sodass die Kanone immer wieder nach unten fällt und leicht in Richtung Boden zeigt.

Zudem lässt sich die Luke am Turm öffnen. Sie besteht aus zwei Teilen und bleibt auch offen stehen.

 

Fazit

 

Wäre das Hauptgeschütz mit einem Raster versehen oder würde so in der gewünschten Position stehen bleiben, hätte der AAT hier die volle Punktzahl erreicht.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

Viele Extras lassen sich bei einem AAT mit Sicherheit nicht einbauen. Zumal elektonische Effekte bei Small-Vehicles nicht vorgesehen sind und somit auch nicht in der Bewertung berücksichtigt werden.

Es wurden aber wie bei fast allen Hasbro-Modellen wieder Raketen beigelegt.

Insgesamt vier Stück lassen sich verschießen. Aber warum nur vier? Sechs Abschussöffnungen sind vorhanden, die man auch alle mit einer Abschussvorrichtung hätte versehen können. Für mich unverständlich. 

(Bilder 27 und 28)

 

Abschießen lassen sich die Raketen mittles eines Auslösers, der sich an der Rückseite befindet.

Durch leichten Druck werden zwei Raketen gleichzeitig abgeschossen.

Aufgrund der geringen Höhe der Raketenwerfer fliegen sie natürlich nicht besonders weit, gleiten aber über einen glatten Boden bis zu einem Meter weit. So lassen sich leicht einige Klontruppen abschießen, die den Fehler gemacht haben, sich direkt vor dem AAT zu positionieren.  (Bild 29)

 

Ein weiteres Extra wurde bei dem Piloten eingebaut.

Drückt man auf den Knopf, der sich seitlich unter dem Turm befindet, dreht sich die Rückwand des Cockpits durch einen Federantrieb und es erscheint ein zerstörter Kampfdroiden. So in etwa könnte der Pilot aussehen, wenn der Kampfpanzer von einem Geschoss der Republik getroffen wurde.  (Bild 30)

 

Bild 27

Bild 28

Bild 29

Bild 30


In der neuen TCW-Line hat Hasbro sich mal was wirklich gutes einfallen lassen.

Alle Fahrzeuge und Raumschiffe werden mit einem Display geliefert.
Dieses ist ein Teil der Verpackung. Man muss lediglich einige Seite umknicken und die Laschen in die vorhandenen Öffnungen schieben, und schon hat man einen tollen Hintergrund für sein Vehikel.

Dem AAT wurde ein violettfarbener Hintergrund spendiert, auf dem ein weiterer AAT und nach vorne stürmende Battle- und Super Battle Droiden zu sehen sind. Zudem befinden sich zwei Republic-Gunships am Himmel, von denen eines bereits einen Treffer einstecken musste.

Dieses Extra wird bei der Bewertung nicht berücksichtigt, da es mit dem Fahrzeug als solches nichts zu tun hat und die Bewertungen der anderen Fahrzeuge verfälschen würde.  (Bild 31)

 

Bild 31


Fazit

 

Der AAT wurde mit so vielen Extras ausgestattet, wie es möglich war.

Da aber nur vier der sechs Raketenwerfer mit einer Schussvorrichtung ausgestattet wurden, gibt es auch hier einen Punktabzug.

 

Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 6,5

 

Der AAT ist mit Sicherheit ein tolles Gefährt.


Hasbro hat allerdings in einigen Bereichen deutlichen Nachholbedarf. Vielleicht wurde auch aufgrund der bereits fünften Version nicht mehr allzu viel Wert auf Qualität gelegt.

Kinder werden aber auf jeden Fall Spaß mit dem Kampfpanzer haben, da dieser robust und stabil verarbeitet ist.

Sammler sollten selbst entscheiden, ob sie sich einen weiteren AAT anschaffen oder vielleicht auf eine andere eventuell bessere Version setzen.


Der AAT wurde bewertet von :  Andreas Windu
Bilder von StarWars-Descriptions.com