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Beschreibung

MH Naboo Starfighter


Raumschiffinfo

Der N-1-Sternjäger war ein Raumjäger in Diensten der königlichen Sicherheitstruppe von Naboo. Seine Wendigkeit und vergleichsweise starke Bewaffnung machten ihn zum stolzen Aushängeschild des Raumjägerkorps und zu dessen wirksamster Waffe gegen Piraten und Plünderer im Chommell-Sektor. Im Jahre 32 VSY stellte sich eine Staffel N-1 Jäger während der Schlacht von Naboo im Alleingang der Handelsföderation entgegen. Zwar war dies einer ihrer wenigen bekannten Kampfeinsätze, wurde durch den Sieg über die Besatzer jedoch zur historischen Leistung.


Allgemeines
   
Hersteller              Theed Palace Space Vessel Engineering Corps
Klasse   Sternjäger
Serie   N-1
     
Technische Daten    
Länge   11 Meter
Höchstgeschwindigkeit   1100 km/h
Antrieb   2 modifizierte Nubian 221
Hyperraumantrieb   Nubian Monarc C-4, </br>Klasse
Bewaffnung   Zwillingslaser
    Protonentorpedowerfer, 10 Schuss
     
Kapazitäten    
Crew   1 Pilot
    1 Astromechdroide
Beladung   65 kg Zuladung / Vorräte für 1 Woche
     
Nutzung    
Rolle
  Raumjäger für Verteidigungs- und Begleitmissionen
Zugehörigkeit   Galaktische Republik


 
                                                           Gestaltung                  09 Punkte
   Farbgebung   07 Punkte
                                Beweglichkeit

 

10 Punkte
  Extras   08 Punkte

Gestaltung

 
              Länge                    56 cm
  Breite   30 cm
  Höhe

 

9 cm
  Gewicht   381 g

Nach dem Episode I-Line Naboo Starfighter brachte Hasbro in der Movie Heroes Line einen neuen Jäger auf den Markt. Und zwar nicht wie bei dem AAT eine überarbeitete sondern eine komplett neue Version.
Im Folgenden werden auch beide Versionen miteinander verglichen.  (Bild 1)

 

Beim Auspacken fällt der erste Unterschied auf: Man muss nicht mehr lediglich nur das langgezogene Heck an dem Rumpf befestigen, sondern auch beide Flügel. Das geht sehr einfach, hält aber leider nicht sehr gut. Dafür ist der Schwanz nicht mehr so verbogen wie es bei den meisten Episode I-Versionen der Fall war.  (Bild 2)

 

Ist der N-1 zusammengebaut, fällt auf, dass beide Jäger fast die selben Maße haben. Die Movie Heroes-Version hat lediglich einen um 3,5 cm verlängerten "Schwanz".  (Bild 3)

 

Die Felder auf der Oberfläche des Rumpfes entsprechen dem Original. Die einzige wirkliche Veränderung kann ich nur an den seitlichen Kannten feststellen, die jetzt schärfer ausfallen.  (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Die Unterseite ist besser geworden. Waren bei der ersten Version noch einige Felder durch Erhöhungen dargestellt, sind jetzt überall Vertiefungen eingearbeitet worden. Aber sechs Schrauben sind immer noch vorhanden.  (Bild 5)

 

Neu ist die Möglichkeit, einen Astromechdroiden unterzubringen. Vorher war dieser bzw. die Kuppel noch fest eingebaut. Der Droide muss zwar längsseitig eingesetzt werden, aber das stört nicht. Denn so, wie in Episode I gesehen, dürfte R2 eigentlich nicht in den Starfighter gepasst haben. Hasbro hat auch nicht einen einfachen Schacht gebaut sondern den Bereich noch mit diversen Details versehen.  (Bild 6)

 

Der Cockpitbereich ist größer geworden und damit auch die Kanzel.  (Bild 7)

 

Natürlich ist auch das Cockpit komplett neu, gleicht jetzt aber deutlich weniger dem Original als das alte. Die Griffe sind falsch gestaltet, da die hinteren Bügel fehlen. Aber immerhin sind jetzt die Schalter und Knöpfe an den Vorderseiten vorhanden. Bei den Bildschirmen fehlen einige kleine Details und bei der mittleren wurden Einbuchtungen anstatt Nieten mordelliert.  (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Waren die Seitenwände bei der ersten Version noch mit Aufklebern versehen, wurden sie dieses Mal richtig dargestellt. Ob dies alles der Filmvorlage entspricht, kann ich leider nicht sagen, aber sie sehen auf jeden Fall gut aus.  (Bild 9)

 

Die nächste Veränderung hat der Sitz erfahren. Er ist jetzt deutlich breiter und die Rückenlehne sieht gepolstert aus.
Einen Rückschritt weist allerdings die Rückwand auf. Sie ist jetzt fast glatt und nicht mehr mit einem Gittermuster und mehreren Details versehen, was dem Original entsprochen hätte. Hier sieht der Bereich bei dem ersten N-1 deutlich besser aus.  (Bild 10)

 

Sehr gut gefällt mir der neue Bereich vor dem Cockpit mit den vielen Details, die zum Vorschein kommen, wenn die Cockpitklappe offen ist.  (Bild 11)

 

Die Unterseite der Klappe wurde zudem ebenfalls mit schönen Details versehen. Hier hätte es sich Hasbro auch leicht machen können, aber dafür einen guten Job gemacht.  (Bild 12)

 

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12


Die Geschütze sind natürlich auch noch da. Jetzt allerdings nicht mehr mit Lichteffekten ausgestattet.  (Bild 13)

 

Durch das Anstecken der Flügel muss man jetzt mit zwei Spalten leben, die bei der Episode I-Line Version nicht vorhanden waren. Da war alles noch aus einem Stück. An den Flügeln hat sich ansonsten nichts geändert.  (Bild 14)

 

Das sieht bei den Triebwerken schon etwas anders aus, die etwas schmaler geworden sind.
Außerdem sind die Hitzeaustauschspitzen um 5 mm länger geworden. Aber zu dick sind sie immer noch. Sie sind auch wieder aus weichem Kunststoff gefertigt, um die Verletzungsgefahr zu verringern.  (Bild 15)

 

Auf den Unterseiten sind zudem jeweils vier Schrauben hinzugekommen. 

(Bild 16)

 

Bild 13

Bild 14

Bild 15

Bild 16


Bei der Episode I-Line Version waren die Landekufen noch fester Bestandteil der Flügel, was nicht wirklich gut aussah. Der neue Naboo Starfighter landet jetzt auf ausklappbaren Landekufen. Klappt man diese aus, kommen sogar noch ein paar Details zum Vorschein.  (Bild 17)

 

Damit er nicht nach hinten kippt, wurde in den Rumpf eine hintere Landekufe eingebaut. Diese sieht zunächst sehr schlicht aus. Beim genaueren Hinsehen entdeckt man aber die Hydraulik.  (Bild 18)

 

Alle drei Landekufen ausgeklappt verleihen dem Starfighter einen festen und sicheren Stand.  (Bild 19)

 

Bild 17

Bild 18

Bild 19


Fazit

 

Aller Erneuerungen sind ein Schritt nach vorne und es gibt deutlich weniger an dem Jäger auszusetzen als an der Episode-I-Version.
Es ist noch nicht alles perfekt, aber vielleicht beschert uns Hasbro ja irgendwann eine weitere überarbeitete Version, an der es nichts mehr zu bemängeln gibt. Besonders am Cockpit muss noch gearbeitet werden.

 

Punkte Gestaltung


Farbgebung

 

Das Gelb ist das selbe wie bei der Episode-I-Version und entspricht der Filmvorlage.  (Bild 20)

 

Die Chromteile wurden erneut mit Silber dargestellt. Auch wenn es schon etwas mehr glänzt als bei der ersten Version, ist es doch was völlig anderes als die verchromten Oberflächen des Originals. Dies ist nur mit Kostengründen zu erklären, da Chromteile auch aus Kunststoff hergestellt werden können.  (Bild 21)

 

Hasbro hat sich dieses Mal dazu entschieden, die Gebrauchsspuren wegzulassen. Zum Einen finde ich es gut, weil die alten Spuren wirklich schlecht aussahen. Zum Anderen sieht der N-1-Jäger jetzt aber aus wie geleckt. Aber immerhin sind leichte Rückstände an den Triebwerken erkennbar. Dazu später aber mehr.

(Bild 22)

 

Immerhin wurden an den Geschützen Rückstände der Geschosse aufgetragen.  (Bild 23)

 

Bild 20

Bild 21

Bild 22

Bild 23


Um dem Jäger noch ein bisschen mehr Farbe zu geben, werden auch wieder Aufkleber mitgeliefert. 26 Stück werden über das gesamte Schiff verteilt aufgeklebt. Damit man auch weiß, welcher Aufkleber wohin kommt, wurde natürlich eine Anleitung beigelegt.  (Bild24)

 

Die ersten 13 Aufkleber entsprechen denen des ersten Naboo Starfighters.
Wie z.B. die im Bereich des Cockpits.
Neben der Kennung sind u.a. auch die Abschüsse verewigt.  (Bild 25)

 

Auf der rechten Seite ist anstatt der Abschüsse das Staffel-Logo zu sehen.
Der kleine rote Kreis mit dem gelben Dreieck ist übrigens bereits aufgedruckt.  (Bild 26)

 

Hinter die Droiden-Luke kommt noch eine Raute.  (Bild 27)

 

Bild 24

Bild 25

Bild 26

Bild 27


Abgerundet wird das Ganze durch rote Pfeile, die direkt vor dem Cockpit beidseitig aufgeklebt werden.
Hier sieht man auch, dass ein Element vor der Kanzel silberfarben gestaltet wurde. Leider nicht ganz akkurat. Die Farbe ist teilweise leicht über den Rand gelaufen.  (Bild 28)

 

Zu guter Letzt bekommen die Triebwerke noch rote Abzeichen, die links und rechts angebracht werden.
Hier sieht man auch die leichten Rückstände an den Triebwerken.  (Bild 29)

 

Das farblose Cockpit bekommt durch eine Reihe von Aufklebern noch ein bisschen Farbe. Ich bin eigentlich ein Gegner von Aufklebergestalteten Cockpits, da modellierte Knöpfe, Schalter und Hebel einfach deutlich besser aussehen. Hier bilden sie aber fast immer eine gute Ergänzung.

Drei sind mit Motiven der Monitore versehen.  (Bild 30)

 

Vier weitere kommen auf bzw. neben den Sitz, der einen hellbraunen Anstrich erhalten hat.
Hier gefällt mir der alte N-1 deutlich besser, da die Instrumente, die hier als Aufkleber beigelegt wurde, ordentlich modelliert wurden.  (Bild 31)

 

Bild 28

Bild 29

Bild 30

Bild 31


Und jeweils drei "verschönern" die Seiten. Auch hier hätte ich mir modellierte Schalttafeln und Anzeigen gewünscht, die man dann auch ruhig hätte anmalen können.  (Bild 32)

 

Ein wenig Farbe hat Hasbro aber dann aber doch springen lassen. Im Bereich der Monitore wurden einzelne mit Flächen Rot und Silber bemalt. Und das sogar recht ordentlich.
Silber wurden auch die detauls unterhalb der Cockpitklappe bemalt.  (Bild 33)

 

Bild 32

Bild 33


Fazit

 

Im Großen und Ganzen wurde der Naboo Starfighter so gut bemalt wie man es von Hasbro gewohnt ist. Hier und da wurde mal ein wenig übergemalt oder -gespritzt.
Einige Teile wie z.B. die Landekufen sind aber leider nur einfarbig. Hier hätte man einzelne Teile ruhig farblich hervorheben können.
Die Aufkleber sind Fluch und Segen zugleich. Die auf dem Rumpf sind notwendig, um dem Original zu entsprechen. Die im Cockpit hingegen können bis auf die Monitore durch modellierte Elemente ersetzt werden.

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

An einem Naboo Starfighter ist natürlich nicht viel beweglich.
Da wären zunächst die Landekufen, die leicht ausgeklappt werden können. Leider rastet aber nur die hintere ein, sodass die beiden an den Triebwerken schon mal wieder ungewollt einklappen können.

Die Cockpitkanzel kann als Ganzes aufgeklappt werden. Sie ist mit einem Raster versehen, der das Zufallen verhindert.
Dadurch ist das Unterbringen eines Astromechdroiden machbar.
Leider ist für den geschlossenen Zustand kein Raster vorhanden, sodass die Klappe bei wilden Flugmanövern schon mal aufklappen kann.  (Bild 34)

 

Wenn man sich jetzt fragt, warum denn die Klappe nach vorne hin so großzügig ausgelegt ist:
Ganz einfach, Hasbro hat sich bei der Cockpitkanzel an die Filmvorlage gehalten. War diese bei der Episode-I-Version nur aufklappbar, lässt sie sich jetzt nach vorne schieben.  (Bild 35)

 

Bild 34

Bild 35


Fazit

 

Alles was beweglich sein sollte, ist es auch. Und das ist ja nun mal nicht viel.
Aber ein dickes Lob gibt es für die schiebbare Cockpitkanzel.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

Der erste Naboo Starfighter war noch mit Licht- und Soundeffekten ausgestattet. Die wurden jetzt nicht mehr verwendet.
Der Protonentorpedo auf der Unterseite ist aber noch vorhanden. (Bild 36)

 

Befand sich der Auslöser vorher noch auf der Unterseite, hat ihn Hasbro jetzt auf die Oberseite verlegt.
Dadurch ist der Abschuss deutlich einfacher, geht aber auf Kosten des Aussehens.
Die Kraft der Abschussfeder ist nicht besonders groß. Lediglich gut einen Meter weit fliegt das Geschoss.  (Bild 37)

 

Hasbro hat sich aber ein weiteres Extra einfallen lassen.
In den Triebwerken befindet sich jeweils ein weiteres Geschütz. Um es auszufahren, muss man einen Hebel auf der Unterseite nach außen schieben.
Leider kann es dabei schon mal passieren, dass die aufgesteckten Flügel abfallen.  (Bild 38)

 

Der Auslöser für das Geschoss befindet sich auf der Oberseite.
Auch diese Geschosse fliegen nur gut einen Meter weit.  (Bild 39)

 

Bild 36

Bild 37

Bild 38

Bild 39


Die drei 7,2 cm langen Raketen sind identisch, sodass man nach einem Gefecht nicht erst lange sortieren muss.  (Bild 40)

 

Bild 40


Fazit

 

Das Fehlen der Licht- und Soundeffekte müsste eigentlich einen dicken Minuspunkt geben.
Aber die von Hasbro erfundenen seitlichen Geschütze machen dies zumindest wieder etwas wett.

 

Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 8,5

 

Der neue N-1 Naboo Starfighter ist ein guter Schritt nach vorne. Noch nicht perfekt, aber deutlich besser als die Episode I-Version.
Gerade das neu gestaltete Cockpit und die Möglichkeit, einen Astromechdroiden unterzubringen, sind hier besonders hervorzuheben.
Leider wurden die Licht- und Soundeffekte entfernt, was wieder ein kleiner Schritt zurück ist.
Im Großen und Ganzen ist der Starfighter aber gut gelungen. Wer noch keinen hat, kann bei diesem getroßt zugreifen.


Der Naboo Starfighter wurde bewertet von :  Andreas Windu
Bilder von StarWars-Descriptions.com