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Beschreibung

Movie Heroes AAT


Fahrzeuginfo

Der AAT (Armored Assault Tank) war ein Angriffspanzer, der von der Droidenarmee der Handelsföderation eingesetzt wurde.
Die Schlacht von Naboo war die erste wirkliche Feuertaufe für den Panzer. Da er diese ganz gut bestanden hatte, setzte zunächst die Handelsföderation und später die Konföderaton unabhängiger Systeme auf seine Kampfkraft.


Allgemeines
   
Hersteller              Baktoid Rüstungswerke
Klasse  

Kampfpanzer

     
Technische Daten    
Länge   9,75 Meter
Höchstgeschwindigkeit   55 km/h
Antrieb   Repulsorlift
Bewaffnung  
  • Primäre Laserkanone im Turm
  • seitliche Zwillingslaser mit Entfernungsmesser
  • 6 Energiegranatwerfer
  • 2 Kurzstreckenblaster
     
Kapazitäten    
Crew
  4 B1-Kampfdroiden:
  • 1 Commander
  • 1 Pilot
  • 2 Kanoniere
Passagiere  

6 auf Trittbrettern

   

 

Nutzung    
Rolle   Angriffspanzer
Zugehörigkeit  
  • Handelsföderation
  • Konföderation unabhängiger Systeme


Gestaltung

Farbgebung

Beweglichkeit

Extras

08 Punkte

08 Punkte

10 Punkte 

08 Punkte


Da vieles unserer Beschreibung des TCW AATs von 2008 gleicht, haben wir die Schrift der identischen Absätze in Rot gehalten.


Gestaltung

 
    Länge                                           32 cm
  Breite   25,6 cm
  Höhe

 

15,8 cm
  Gewicht   530 g

Bevor der Spielspaß losgehen bzw. man sich den AAT ins Regal stellen kann, muss der Panzer zunächst zusammengebaut werden. Insgesamt neun Einzelteile müssen mit dem Rumpf verbunden werden.

Dank der beigelegten Bauanleitung ist dies aber auch für Kinder ein Leichtes. Auch wenn einige Steckverbindungen etwas Kraft erfordern, um die Teile mit einander zu verbinden.

  • Die beiden vorderen Seitenteile müssen genauso wie die seitlichen Halterungen angesteckt werden.
  • Die seitlichen Sekundärkanonen werden ebenfalls aufgesteckt.
  • Der Turm wird auf die Steckverbindung gedrückt und die Kanone vorne eingeklemmt.
  • Zudem werden die Antennen auf dem Turm befestigt.

Und schlussendlich erstrahlt der AAT in voller Pracht.

Der Turm sitzt aber etwas locker und kann beim Spielen schon mal abfallen.

Zunächst muss festgestellt werden, dass der AAT nicht maßstabsgetreu nachgebaut wurde. Im Original 9,75 Meter lang dürfte das Hasbro-Modell ca. 6 Meter erreichen.

Der Rumpf des AAT ist mit einzelnen Feldern versehen. Zudem findet man viele Nieten, mit denen die einzelnen Panzerplatten befestigt wurden. Dies sieht wirklich gut aus und entspricht der Filmvorlage. (Bild 1)

 

Am Buck befinden sich beidseitig jeweils drei Öffnungen der Raketenwerfer.  (Bild 2)

 

Kommen wir zum Mittelteil.

Hier sitzen im Original die zwei Kanoniere und der Pilot.

Das Äußere ist der Filmvorlage äußerst akkurat nachempfunden. Die beiden nach vorne gerichteten Kurzstreckenblaster sind genauso schlicht, wie sie hier nachgebaut wurden.  (Bild 3)

 

Die mittlere Abdeckung ist abnehmbar. Leider wird sie nur mittles eines Balkens am vorderen Ende befestigt und sitzt somit sehr locker. Da kann es schon mal passieren, dass die Klappe beim Spielen abfällt.

 

Die einzige Änderung ist das umgestaltete Cockpit. Wurde hier bei den Vorgängern noch ein integrierter Kampfdroide als Pilot eingesetzt, hat man jetzt ein richtiges Cockpit gebaut, in das eine Actionfigur passt.
Der Droide kann sitzend Platz nehmen, findet aber keinerlei Steuervorrichtungen vor sich. Ein paar Hebel wären schon nicht schlecht gewesen. Aber ansonsten finde ich die Gestaltung sehr gelungen.  (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Da wo eigentlich zwei Kanoniere sitzen sollten, findet leider nur einer Platz. Aufgrund des verkleinerten Maßstabs kann man damit eigentlich ganz gut leben. Aber man hätte wenigstens einige Monitore einbauen können. Man findet aber immerhin zwei Hebel und wohl so etwas wie drei Knöpfe.

Hier wäre wesentlich mehr möglich gewesen!  (Bild 5)

 

Die Innenseite der "Haube" wurde nicht einfach glatt gestaltet, sondern es wurden einige Elemente eingearbeitet.  (Bild 6)

 

Die Seiten sind so detailiert, wie sie nur sein können.

Man findet auch die drei Griffe, an denen sich Kampfdroiden festhalten können, um sich auf dem Schlachtfeld transportieren zu lassen. Die an dem Hasbro-AAT befindlichen Griffe, sind dafür aber nutzlos. Zum Einen sind sie nur angedeutet, sodass man die Hand einer Actionfigur nicht anbringen kann und zum anderen sitzen sie viel zu weit hinten.

Hasbro hat eine andere Lösung gewählt und auf den vorderen "Plattformen" jeweils zwei Stifte angebracht, auf denen man seine Actionfiguren befestigen kann.

Die seitlichen Laserkanonen bestehen wie bei dem Filmvorbild aus jeweils zwei Kanonen und dem mittleren Entfernungsmesser.  (Bild 7)

 

Der Turm entspricht ebenfalls in etwa der Vorlage. Leider sitzt auch dieser nicht richtig fest, sodass er leicht abfallen kann, wenn die Kids mit dem AAT in die Schlacht ziehen.

Die Oberfläche ist in einige Felder unterteilt an denen einzelne Panzerplatten mit Nieten versehen sind. Des Weiteren findet man einige Haken und weitere kleine Details, die den Turm richtig gut aussehen lassen.

Der Bereich um die Luke wurde ebenfalls mit einigen kleinen Details versehen und ist so kaum vom Original zu unterscheiden.

Die insgesamt sechs seitlich befindlichen Kampfsensoren wurden auch nicht vergessen.

Die beiden Antennen sind leider aus recht weichem Material gefertigt worden, sodass sie nicht wirklich gerade nach oben stehen, sondern grundsätzlich einen Bogen machen. Aber so kann man wenigstens das Abbrechen beim Spielen vermeiden.  (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Öffnet man die Klappen, erhält man einen Blick auf den Bereich, den Hasbro dem Kommandanten spendiert hat.

Platz genug ist da, die Figur muss natürlich stehen. Aber bis auf die Innenseiten der Klappen, die man nicht einfach glatt produziert hat, wurden keine weiteren Elemente eingefügt. Wie soll ein Kommandant ohne jegliche Gerätschaften wie z.B. Monitore oder Schalter / Hebel einen Kampfpanzer führen?

Hier hat Hasbro keinen guten Job gemacht und wieder auf Details verzichtet, die dem AAT richtig gut getan hätten.  (Bild 9)

 

In dem Turm befindet sich eine Vorrichtung, die es leichter macht, den Kommandanten zu entnehmen.

Wenn man den Hebel nach unten drückt, wird die Figur angehoben.  (Bild 10)

 

Die Kanone wird nur auf eine Querstrebe gedrückt und sitzt im Gegensatz zu anderen Elementen recht fest.  (Bild 11)

 

Neben dem Cockpit gibt es auch hier eine kleine Erneuerung: Der Bereich gleich hinter dem Rohr wurde bisher durch einen Aufkleber "verschönert". Jetzt ist er mit mehreren Rillen versehen.  (Bild 12)

 

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12


Die Unterseite ist sehr schlicht gehalten und eigentlich einfach nur glatt. Ob dies auch bei dem Original so ist, kann ich nicht sagen, da ich kein Bild gefunden haben, auf dem die Unterseite des AAT gezeigt wird.

Zudem findet man hier die Hasbro-typischen Schrauben. Sechs Stück sind es diesmal, die die Ober- mit der Unterseite verbinden. Aber im Gegensatz zu so manch anderem Hasbro-Fahrzeug sieht man sie hier nicht.

Zudem hat Hasbro dem AAT drei Räder spendiert, die das Spielen auf Teppichen und Laminatfußböden leichter machen.  (Bild 13)

 

Unterhalb des Turms findet man noch eine angedeutete Klappe, die durch das dritte Rad getrennt wird.  (Bild 14)

 

Bild 13

Bild 14


Fazit

Äußerlich ist der AAT wirklich gut gelungen und hätte allein dafür eine gute Punktzahl verdient.

Aber aufgrund des Innenlebens des Cockpits und des Turms muss hier jedoch ein deutlicher Punktabzug vorgenommen werden.

Das neu gestaltete Cockpit und der neue Bereich an der Kanone sind gestalterisch ein Schritt nach vorne.

 

Punkte Gestaltung


Farbgebung

Da die Movie Heroes-Line ganz im Zeichen von Episode I steht, sollte auch der AAT den auf Naboo eingesetzten Panzern gleichen.

Hasbro hat dies aber nicht ganz geschafft. Das Hellbraun kommt dem Original noch sehr nahe, aber die übrigen Töne sind deutlich zu kräftig.  (Bild 15)

 

Die Farbe wurde aber sehr sauber aufgetragen. Nur an ganz wenigen Stellen ist sie etwas über den Rand geraten.  (Bild 16)

 

Um dem ganzen Vehicle noch ein bisschen mehr Farbe zu geben, wurden elf Aufkleber beigelegt. Dank der beigelegten Anleitung sollte es eigentlich recht einfach sein, diese auch an den richtigen Stellen zu platzieren. Aber Hasbro hat gespart und die Anleitung der vorherigen AATs beigelegt. Bei den Vorgängern waren noch 14 Aufkleber vorhanden. Die Nummerierung der Anleitung stimmt daher nicht mit dem Aufkleberbogen bei dem aktuellen Panzer überein. Die Motive unterscheiden sich nur in der Farbgebung von den Vorgängern.  (Bild 17)

 

Insgesamt sechs Aufkleber verschönern das Cockpit. Diese könnte sich Hasbro allerdings sparen, wenn der Rest auch so gut gestaltet werden würde, wie der neue Bereich. Zudem hätte man den neuen Bereich noch etwas farbiger gestalten und den Knöpfen und Schaltern des Kanoniers noch etwas Farbe spendieren können.  (Bild 18)

 

Bild 15

Bild 16

Bild 17

Bild 18


Die so lieblose Unterseite erhält auch vier Aufkleber, was darauf schließen lässt, das Hasbro diesen Bereich tatsächlich vernachlässigt und ihn nicht nach Vorbild gestaltet hat.

Ein goßer Aufkleber kommt unter den Turmbereich, einer gleich dahinter und zwei weitere links und rechts neben das hintere Rad.  (Bild 19)

 

Die Öffnungen der Raketenwerfer haben Schmauchspuren erhalten. Diese sehen wirklich toll aus und zeigen, dass der AAT schon an so mancher Schlacht teilgenommen haben muss.  (Bild 20)

 

Leider kann man dies weder von den seitlichen noch von der großen Kanone behaupten. Die drei sehen fabrikneu aus und scheinen noch keinen einzigen Schuss abgefeuert zu haben.

Zudem haben die kleinen Kanonen keinen einzigen Farbklecks erhalten. Sie "erstrahlen" in einem Einheitsgrau.  (Bild 21)

 

Das Hauptgeschütz hat wenigestens noch etwas mehr Farbe erhalten als so mancher Vorgänger. Aber die Mündung sieht aus wie neu und ist zudem nicht ganz akkurat bemalt worden.  (Bild 22)

 

Bild 19

Bild 20

Bild 21

Bild 22


Die Antennen wurden auch nicht farblich gestaltet.

Auch hier hat Hasbro den Kunststoff in der selben Farbe des AATs verwendet.  (Bild 23)

 

Bild 23


Fazit

 

Wenn schon teilweise Schmauch- und Gebrauchsspuren eingearbeitet werden, dann hätten auch ein paar Blastertreffer gut getan und den Realismus nach oben geschraubt.

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

Der Hasbro-AAT ist so beweglich, wie er es nur sein kann.

Der Turm und die seitlichen Kanonen lassen sich um 180 Grad drehen.

Beide Elemente sind nicht mit Rastern versehen, halten aber auch so ganz gut und bleiben in der jeweiligen Position stehen.

Das Hauptgeschütz kann man bis zu 90 Grad nach oben bewegen. Es ist nach wie vor nicht mit einem Raster versehen, hat aber einen "Stopper" eingebaut, der das Herabsenken in Richtung Boden verhindert. Dies war nämlich bei den bisherigen Versionen leider der Fall. Also ein weiterer Schritt nach vorne.

Zudem lässt sich die Luke am Turm öffnen. Sie besteht aus zwei Teilen und bleibt auch offen stehen.

 

Fazit

 

Dank des überarbeiteten Hauptgeschützes erhält der AAT erstmals die volle Punktzahl.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

Viele Extras lassen sich bei einem AAT mit Sicherheit nicht einbauen. Zumal elektonische Effekte bei Small-Vehicles nicht vorgesehen sind und somit auch nicht in der Bewertung berücksichtigt werden.

Es lassen sich aber wie bei fast allen Hasbro-Modellen wieder Raketen verschießen. Diese hier sind 7 cm lang.  (Bild 24)

 

Insgesamt vier Stück lassen sich verschießen. Aber warum nur vier? Sechs Abschussöffnungen sind vorhanden, die man auch alle mit einer Abschussvorrichtung hätte versehen können. Für mich unverständlich.  (Bild 25)

 

Abschießen lassen sich die Raketen mittles eines Auslösers, der sich an der Rückseite befindet.

Durch leichten Druck wird zunächst die äußere Raketen abgeschossen. Drückt man den Auslöser ganz durch, fliegt auch die zweite los.

Aufgrund der geringen Höhe der Raketenwerfer fliegen sie natürlich nicht besonders weit, gleiten aber über einen glatten Boden bis zu über einen Meter weit. So lassen sich leicht einige Klontruppen abschießen, die den Fehler gemacht haben, sich direkt vor dem AAT zu positionieren.  (Bild 26)

 

Das weitere Extra gibt es aufgrund des neuen Cockpits nicht mehr. Zuvor ließ sich der fest installierte Kampfdroide mittels Knopfdruck drehen und des kam eine bschädigte Version zum Vorschein.
Wer es noch nicht kennt, kann es sich >>HIER<< anschauen.
Die Öffnung für den Auslöser hat Hasbro aber leider nicht beseitigt.  (Bild 27)

 

Bild 24

Bild 25

Bild 26

Bild 27


Fazit

 

Der AAT wurde mit so vielen Extras ausgestattet, wie es möglich war.

Da aber nur vier der sechs Raketenwerfer mit einer Schussvorrichtung ausgestattet wurden, gibt es auch hier einen Punktabzug.
Für das entfallene extra gibt es natürlich keinen Abzug, da dafür ja ein komplett neues Cockpit eingebaut wurde.

 

Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 8,25

 

Das neue Cockpit ist recht gut geworden, auch wenn es etwas mehr Farbe vetragen hätte und weitere Verbesserungen durchaus möglich sind.
Gerade der Sitz des Kanoniers könnte noch ein Update vertragen.

Positiv ist das ebenfalls überarbeitete Hauptgeschütz aufgefallen. Ein Aufkleber weniger, dafür ein Bereich zusätzlich gestaltet und der längst überfällige Stopper, der das nach Vornekippen verhindert, war längst überfällig.


Der AAT wurde bewertet von :  Andreas Windu
Bilder von StarWars-Descriptions.com