Beschreibung

Special Forces TIE Fighter

Raumschiffinfo

 

Der TIE/SF Raumüberlegenheitsjäger der Ersten Ordnung war ein Sternenjäger, der von den Spezialeinheiten dieser Fraktion verwendet wurde. Da er verbesserte Waffen- und Sensorsysteme gegenüber dem TIE/EO Raumüberlegenheitsjäger besaß, war er nur für die besten TIE-Piloten der Ordnung verfügbar.

 


Allgemeines  
Hersteller Sienar-Jaemus Fleet Systems
Klasse Sternenjäger
Daten  
Länge

6,69 Meter

Bewaffnung          

2 L-s 9.5 Laserkanonen

 

Lb-14 Doppellaser

 

Raketenwerfer

Besatzung 1 Pilot
 

1 Bordschütze

Rolle

Raumjäger

Zugehörigkeit

Erste Ordnung

Quelle: Jedipedia.net


Gestaltung 6 Punkte
Farbgebung 5 Punkte
Beweglichkeit 9 Punkte
Extras 8 Punkte

Gestaltung
Länge 22,5 cm
Breite 35 cm
Höhe 28 cm
Gewicht 572 g

Hasbro hat sich bei dem TIE/SF auch nicht an den Maßstab gehalten. Ist der Jäger im Original 6,69 m lang, käme er in der Hasbro-Version auf ca. 4 Meter. (Bild 1)

 

Wie bei den meisten Hasbro-Raumschiffen muss auch der TIE/SF-Jäger zunächst zusammengebaut werden. (Bild 2)

 

Hierbei merkt man, dass Hasbro nicht nur so einen billigen Kunststoff wie bei den beiden X-Wings aus der The Force Awakens-Serie verwendet hat. Der Cockpitbereich ist aus harten Kunststoff, die Flügel hingegen nicht. Diese sind zumeist verbogen, wenn sie ausgepackt werden. Dies war bei den TIE-Jägern aus den vorherigen Serien auch manchmal so und könnte aber langsam mal geändert werden! Es kann nicht so schwer sein, die Flügel so zu verpacken, dass sie nicht verbiegen. (Bild 3)

 

Der Zusammenbau:

Genau wie bei den bisherigen TIE-Jägern werden die beiden Flügel in die Halterungen gedrückt. Die Flügel halten sehr gut und fallen auch bei rasanten Flugmanövern nicht heraus. (Bild 4)

 

Bild 1

 

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Die obere Einstiegsluke wird in die Halterung gedrückt. Dank eines Klemmverschlusses hält sie in geschlossener Stellung ebenfalls sehr gut. (Bild 5)

 

Erstmals muss auch auf der Unterseite ein Teil der Kuppel eingesetzt werden. Dies geht sehr leicht und hält. Hasbro kann sich für diesen Schritt nur aus Platzgründen der Verpackung entschieden haben. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass eine einheitliche Modellierung teurer ist als ein 5 mm breiterer Karton. (Bild 6)

 

Zu guter Letzt wird noch die Langstreckenkommunikationsantenne rechts neben dem Cockpit in die Halterung gedrückt. (Bild 7)

 

Das Sichtfenster ist ausgezeichnet geworden. Hasbro hat keine Niete vergessen und auch die Breite der Streben kommt hin. (Bild 8)

 

Bild 5

 

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Unter dem Fenster befinden sich zwei Laserkanonen. Hier hat Hasbro etwas geschlampt, denn neben den Geschützen müssten sich innen zwei weitere Anbauten befinden. Aber auch wenn sie etwas zu weit hervor stehen, sind sie doch sehr gut geworden. (Bild 9)

 

Auf der Unterseite ist der schwere Geschützturm, der sich an dem Teil, das extra angebaut werden muss, befindet. Auch der Turm entspricht nicht 100%ig der Filmvorlage, ist aber trotzdem sehr detailiert. Die Halterung müsste dünner sein, würde dann beim Spielen aber leichter abbrechen. Somit ist diese kleine Ungenauigkeit nicht zu bemängeln. (Bild 10)

 

Die Unterseite gefällt mir sehr gut. Sie ist sehr detailreich gestaltet. Einzig der rote Auslöseknopf für die Geschütze stört hier. Man hätte diesen auch einarbeiten und schwarz einfärben können. Außerdem sind mal wieder mehrere Schrauben sichtbar. Sechs Stück wurden verwendet, um die beiden Schalen zusammenzuhalten. Wann wird es Hasbro endlich schaffen, die Schraubenlöcher zu schließen? (Bild 11)

 

Die Seiten wurden dem Original sehr gut nachempfunden. Es stimmt nicht alles überein, aber im Grundsatz wurde nichts vergessen. (Bild 12)

 

Bild 9

 

Bild 10

Bild 11

Bild 12


Da der SF TIE-Jäger mit einem Zwillingsreaktor, einer zusätzlichen Bewaffnung, einem Schildgenerator und Energiezellen ausgestattet ist, wurde ein Kühlsystem eingebaut, das den Jäger schwerer macht. Daher mussten die Verbindungen der Kanzel mit den Flügeln zusätzlich stabilisiert werden. Die Verbindungen sind gut geworden. Es gibt hier nur ein paar wirklich kleine Abweichungen. (Bild 13)

 

Die Verbindungen sehen von oben sehr gut aus. Jede Menge vor allem kleine Details wurden dargestellt. Hierfür gibt es wieder ein dickes Plus! (Bild 14)

 

Ebenso mit vielen Details ist die obere Einstiegsluke versehen. Nach den beiden X-Wings aus der TFA-Collection war ich darüber sehr überrascht. Die Luke ist einfach toll geworden. (Bild 15)

 

Und auch auf der Innenseite der Luke hat man nicht gespart. Und sogar noch ein tolles Extra eingebaut: Hier befinden sich zwei Halterungen für die Blaster der beiden Piloten. Die Blaster werden hineingedrückt und halten auch nach noch so rasanten Flugmanövern. Wer sich also schon immer gefragt hat: "Wohin mit dem Blaster?" und diesen einfach mit in das Cockpit geworfen hat, findet nun eine einfache aber schon lange überfällige Lösung. (Bild 16)

 

Bild 13

 

Bild 14

Bild 15

Bild 16


Von der Rückseite bin ich ebenfalls begeistert. Der Jäger ist nach der Weiterentwicklung des imperialen TIE-Jägers mit zwei Triebwerken ausgestattet. Dazwischen befindet sich das Fenster für den Bordschützen. Irgendwie erinnert mich diese Ansicht an den Sith Infiltrator von Darth Maul. Ein genauer Vergleich mit der Filmversion fehlt mir. Es werden wohl ein paar Kleinigkeiten fehlen oder leicht abgewandelt sein, aber mir gefällt die Rückseite außerordentlich gut. (Bild 17)

 

Dass Hasbro sich nicht an den Maßstab gehalten hat, sieht man spätestens, wenn man einen Blick in das Cockpit wirft. Im Gegensatz zu dem TIE/EO Raumüberlegenheitsjäger ist der TIE der Special Forces mit zwei Sitzen ausgestattet. Eigentlich sitzt der Bordschütze hinter und nicht neben dem Piloten. Ich bin aber schon zufrieden damit, dass man überhaupt zwei Figuren in das Cockpit bekommt. (Bild 18)

 

Die Sitze sehen sehr gut aus. Hasbro hat sich bei der Modellierung richtig Mühe gegeben und viele Details eingebaut. Sogar Gurte und kleine Hebel sind vorhanden und werten das Ganze nochmals auf. Nach den schlichten Cockpits der beiden TFA X-Wings ist das hier weltklasse. (Bild 19)

 

Auch an den Seiten zieht sich dies fort und kann nur weiter gelobt werden. (Bild 20)

 

Bild 17

 

Bild 18

Bild 19

Bild 20


Anders sieht dies allerdings bei den Cockpitwänden aus. Diese sind einfach nur mit ein paar Feldern versehen, obwohl sich hier einige Anzeigen befinden sollten. Dies hätte man minimum mit einem Aufkleber darstellen können.

(Bild 21)

 

Rechts neben der Cockpitkanzel befindet sich die Langstreckenkommunika-tionsantenne. Die Hasbro-Version fällt natürlich nicht so filigran wie das Original aus, was aber aufgrund der nötigen Stabilität wohl nicht anders zu machen ist. Zudem fehlt eine dritte deutlich dünnere Antenne. (Bild 22)

 

Die beiden Flügel sind wie anfangs erwähnt aus zu weichem Material und verbiegen daher in der Verpackung. Das darf nicht passieren und wird natürlich in der Bewertung berücksichtigt. Da bleibt nur der Griff zum Fön, um Schadensbegrenzung zu betreiben. (Bild 23)

 

Die einzelnen Solarflächen bestehen nicht mehr wie bei den Vorgängern aus vielen kleinen Pyramiden sondern aus Gittern. Diese sind aber supergut modelliert. Jede einzelne Kante ist klar und deutlich erkennbar und scharf dargestellt. (Bild 24)

 

Bild 21

 

Bild 22

Bild 23

Bild 24


Auch der Mittelteil und die einzelnen Verstrebungen sind toll geworden. Jedes kleine Einzelteile wurde hier modelliert, wenn auch nicht immer absolut wie bei der Filmversion. (Bild 25)

 

Auf der Innenseite findet man an den Verstrebungen die gleichen Details.

(Bild 26)

 

An den Rändern hat man nicht die einzelnen Kanten vergessen. (Bild 27)

 

Bleiben zu guter Letzt die Deuterium Energiezellen. Diese befinden sich an den Innenseiten der Flügel. Leider hat Hasbro die Zellen zu lang und somit zu schmal gestaltet. Zudem müssten sich zwischen den einzelnen Zellen Freiräume befinden. (Bild 28)

Bild 25

 

Bild 26

Bild 27

Bild 28


Fazit

 

Der Special Forces TIE Jäger gefällt mir deutlich besser als die beiden X-Wings aus der The Force Awakens Collection. Fester Kunststoff ist einfach besser, um kleinste Details darzustellen. Leider hat man diesen bei den Flügeln nicht verwendet und man erhält in den meisten Fällen stark verbogene. Es gibt viele kleine Abweichungen vom Original, die aber nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Und das Cockpit sieht größenteils richtig gut aus.

Eigentlich hätte der Jäger in dieser Kategorie eine bessere Bewertung verdient, aber aufgrund der Flügel mussten wir Punkte abziehen.

 

Punkte Gestaltung

Farbgebung

Die Grundfarbe des Special Force TIE Fighters ist Schwarz. Hasbro hat natürlich gleich schwarzen Kunststoff verwendet. Allerdings wurden keinerlei Gebrauchs- und Kampfspuren eingearbeitet, sodass der Jäger nagelneu aussieht. Das hat man früher schonmal anders gemacht. (Bild 29)

 

Neben der Form, die sich von dem normalen Jäger unterscheidet, erkennt man den SF TIE an der roten Markierung auf der linken Seite. Hier hat Hasbro ein wenig geschludert und die Farbe nicht immer korekt aufgetragen. Teilweise schimmert zwar das Schwarz etwas durch, was aber auch im Film so zu sehen war. Aber die Ränder sind hier und da etwas unscharf. (Bild 30)

 

Das Gerüst des Cockpitfensters glänzt eigentlich wie Metall und wurde hier "nur" durch hellgrauen Kunststoff dargestellt. (Bild 31)

 

Die Laserkanonen haben eine rote Spitze erhalten, was dem Original entspricht. Aber leider wurde die Farbe nicht sauber aufgetragen. (Bild 32)

 

Bild 29

 

Bild 30

Bild 31

Bild 32


Auch die Spitzen des schweren Geschützturmes auf der Unterseite haben diese Markierungen erhalten. (Bild 33)

 

Das Cockpit ist leider nur hellgrau geworden, obwohl es hier jede Menge Möglichkeiten gibt Farbe einzusetzen. Die Vielzahl der Schalter und Hebel bieten tolle Möglichkeiten, wurden aber von Hasbro außer Acht gelassen. Zumindest die Pilotensitze hätte man farblich anders gestalten können.

(Bild 34)

 

Und auch die Seiten sind nur schwarz, obwohl sich hier mehrere rote Anzeigen befinden müssten. (Bild 35)

 

Die Solarflächen der Flügel bieten die Möglichkeit, Verschmutzungen auf- zutragen. Sicherlich würde dies den Preis nach oben schrauben aber wir vergleichen nunmal das Original mit dem Modell. (Bild 36)

 

Bild 33

 

Bild 34

Bild 35

Bild 36


Fazit

 

Die Farbgebung ist sicherlich nicht als schlecht anzusehen, aber es fehlt eine ganze Menge. Bei früheren Hasbro-Raumschiffen hat es Gebrauchs- und Kampfspuren gegeben, daher müssen wir dies hier mit bewerten. Zudem ist das Cockpit mit dem Einheitsgrau einfach zu langweilig.

 

Punkte Farbgebung

Beweglichkeit

Bei einem Raumjäger gibt es natürlich nicht so viele bewegliche Teile wie etwa bei einem Walker. Aber bei dem Special Forces TIE Fighter lässt sich alles, was sich bewegen sollte, auch bewegen.

Da wäre zunächst die Zugangsluke. Diese ist vorne mit einer kleinen Kante versehen, die das Öffnen erleichtert. Durch ein Einrasten wird das Aufgehen beim Spielen verhindert. (Bild 37)

 

Die Luke geht etwas schwerfällig, wodurch sie in jeder Position stehen bleibt. (Bild 38)

 

Der untere Geschützturm lässt sich auch drehen, was aber sehr schwer geht. Ich gehe daher davon aus, dass man das Geschütz gar nicht drehen soll. Es müsste aber beweglich sein. (Bild 39)

 

Die beiden Antennen lassen sich umklappen. Ob dies auch im Film so war, kann ich nicht sagen, es ist aber auf jeden Fall ein nettes Gimmick. (Bild 40)

 

Bild 37

 

Bild 38

Bild 39

Bild 40


Fazit

 

An dem Jäger ist alles beweglich, was geweglich sein soll. Nur der schwer- gängige Geschützturm sorgt hier für einen kleinen Punktabzug.

 

Punkte Beweglichkeit

Extras

Wie eigentlich immer kann man auch bei dem SF TIE Fighter Projektile verschießen. Und ebenso wie immer sind dies die eigentlichen Geschütze. 8 cm sind die beiden Geschosse lang und wie die Laserschüsse des Jägers grün gefärbt. (Bild 41)

 

Der Auslöser befindet sich auf der Unterseite und ist gut zu erreichen. Die Geschosse werden gleichzeitig verschossen und fliegen in etwa 4 m weit.

(Bild 42)

 

Wie bei den vorherigen TIE Fightern lassen sich dank einer eingebauten Feder auch bei diesem die Flügel abwerfen. (Bild 43)

 

Die Auslöser befinden sich dieses Mal auf der Unterseite. (Bild 44)

 

Bild 41

 

Bild 42

Bild 43

Bild 44


Fazit

 

In Sachen Extas hat sich zu den vorherigen TIE Fightern nichts geändert. Da es aber auch schon TIEs mit Licht- und Soundeffekten gabe, muss hier ein kleiner Punktabzug erfolgen.

 

Punkte Extras

Gesamtpunktzahl: 7

Nach den beiden X-Wings habe ich schon das Schlimmste befürchtet, wurde aber angenehm überrascht. Der Mittelteil und das Cockpit sind toll geworden. Es hapert zwar hier und da an der Farbgebung aber das ist man ja seit Jahren von Hasbro gewohnt. Lediglich die Flügel sind ein Wehrmutstropfen und ich hoffe, dass Hasbro bei zukünftigen TIE Fightern auch hier wieder auf härteren Kunststoff zurückgreift.

 

Der Special Forces TIE Fighter wurde bewertet von Andreas Windu
Bilder von StarWars-Descriptions.com

15.06.2016

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