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Beschreibung

TCW MagnaGuard Fighter


Raumschiffinfo

Der Porax-38-Raumjäger war eine robuste Hyperantrieb-Kampfeinheit, die von den Bewohnern des Planeten Utapau, also von den Utais wie auch den Pau'anern, im defensiven und offensiven Gefecht eingesetzt wurde.

Da die Konföderation den Planeten Utapau bis zum Ende der Klonkriege besetzt hielt, erscheint es nicht verwunderlich, dass einige Schiffe auch von den Separatisten benutzt wurden. Während der Befreiung Rottas eilten Anakin Skywalker und sein Padawan mit dem Hutten nach Tatooine. Während dieses Flugs wurde die Twilight von zwei Jägern dieser Klasse angegriffen, die jeweils von einem IG-100 MagnaWächter gesteuert wurden. Auch der Kopfgeldjäger Cad Bane benutzte eine farblich modifizierte Variante eines Porax-38 Jägers, die Xanadu Blood, der allerdings später in die Hände der Republik fiel.


Allgemeines    
Hersteller   Baktoid Rüstungswerke
     
Technische Informationen    
Länge   12,70 Meter
Hyperraumantrieb   Klasse 2
Schilde   Deflektorschilde
Bewaffnung   2 schwere Laserkanonen
     
Kapazitäten    
Crew   1
     
Nutzung  

Konföderation unabhängiger Systeme



                                                                Gestaltung                  10 Punkte
    Farbgebung   09 Punkte
                             Beweglichkeit

 

10 Punkte
  Extras   10 Punkte

Gestaltung

                                                                    Länge                 
28,5 cm
  Breite   30,7 cm
  Gewicht   411 Gramm

Der Magnaguard Fighter tauchte erstmalig in Episode III-Revenge of the Sith auf. Aber lediglich eher unerkannt im Hintergrund. Seinen ersten wirklich großen Auftritt hatte der Jäger in der The Clone Wars Animationsserie.
Hasbro hatte also nicht die Möglichkeit, sich von Lucasfilm ein Modell kommen zu lassen. Lediglich die Entwürfe und fertigen Computer-Modelle standen zur Verfügung.

Was allerdings sofort ins Auge fällt: Hasbro hat den Fighter deutlich kleiner gebaut. Der Porax-38-Jäger wird in den Quellen mit einer Länge von über 12 Metern angegeben. Das Hasbro-Modell wäre aber lediglich gute 4 Meter lang.

Bevor es losgehen kann, müssen zunächst die beiden Triebwerke auf die Halterungen gedrückt werden. Das ist aber kinderleicht und die Triebwerke halten recht gut.

Der Rumpf, oder besser gesagt die Flügel, sind sehr schön gestaltet und mit vielen Feldern versehen. In der Mitte befindet sich das Cockpit, das aufgrund des veränderten Maßstabs im Verhältnis deutlich breiter ausfällt. Auf der Unterseite findet man zehn Schrauben, die die Hauptteile zusammenhalten. (Bild 1)

 

Die Hasbro-Cockpit sind meistens nicht gerade ein Hingucker.
Bei dem Magnaguard Fighter hat man sich aber wieder etwas mehr Mühe gegeben.
Der Sitz ist mit einer Sitzfläche und einer unterteilten Lehne ausgestattet. Zudem befinden sich zwei Schläuche in Kopfhöhe.  (Bild 2)

 

Die Seiten sind sehr schlicht gehalten, aber in einzelne Felder unterteilt. Die Konsolen sind ebenfalls unterteilt. Drei kleine und ein großer Bildschirm in der Mitte wurden eingesetzt. Neben dem großen Bildschirm und darunter befinden sich weitere Elemente. Die Griffe sind zwischen ihnen angebracht und wirken etwas instabil. Ich kann mir vorstellen, dass sie bei etwas zu harter Nutzung abbrechen könnten.

Links und rechts der Griffe sind jeweils weitere kleine Tastaturen vorhanden.  (Bild 3)

 

Der nach vorne zeigende Bereich wurde auch nicht vernachlässigt und mit einigen Details versehen.  (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Das Cockpit hat selbstverständlich auch eine Kanzel. Diese ist mit drei getöhnten Scheiben versehen. Wie immer hat Hasbro von unten nur eine Kunststoffscheibe eingeklebt, die aber auf der Oberseite den Eindruck erweckt, als würde es sich um drei getrennte Scheiben handeln.  (Bild 5)

 

Die an den Enden der Flügel angebrachten Elemente erinnern ein wenig an Wasserflugzeuge. Hier befinden sich zum Einen die Triebwerke und zum Anderen die Geschütze.  (Bild 6)

 

Die Geschütze befinden sich außen und sind mit jeweils zwei Kabeln ausgestattet, die kurz hinter der Mitte aus dem Gehäuse kommen und kurz vor der Geschützmündung wieder verschwinden.  (Bild 7)

 

Am Ende der großen Elemente befinden sich die Triebwerke, die für ein Schiff dieser Größe recht klein ausgefallen sind. Was ebenfalls aufällig ist, sind die großen Öffnungen vorne und die wesentlich kleineren Ausgänge hinten. Die Zacken auf der Ober- und Unterseite sind aus flexiblem Kunststoff gefertigt, sodass die Verletzungsgefahr für Kinder nicht mehr so groß ist.

Was mir hingegen überhaupt nicht gefällt, sind die freiliegenden Öffnungen an den Seiten. Dass das Schiff hohl ist, sollte jedem klar sein, aber Hasbro hätte dies auch an den Innenseiten verstecken können. Außerdem sind an den Innenseiten kurz vor den Triebwerken erneut beidseitig insgesamt vier weitere Schrauben zu sehen.  (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Vorne schauen zwei große Spitzen heruas. Wozu diese gut sein sollen, kann ich leider nicht sagen. Aber auch sie sind aus weichem Kunststoff.  (Bild 9)

 

Bild 9


Fazit

 

Der Magnaguard Fighter sieht wirklich toll aus. Da sogar das Cockpit schön gestaltet wurde, erhält der Jäger als erstes Fahrzeug von die volle Punktzahl.

 

Punkte Gestaltung


Farbgebung

 

Die Grundfarbe des Magnaguard Fighters ist Silber-lilametallic. Die Farbe ist sauber aufgetragen und es gibt hier keinen Grund zur Beanstandung.  (Bild 10)

 

Hinter dem Cockpit wurden beiseitig Symbole aufgetragen. Auch hier hat Hasbro einen tollen Job gemacht. Die Ränder sind scharf und die Farbe verläuft an keiner Stelle.  (Bild 11)

 

Das Cockpit ist ganz in Schwarz gehalten. Schade, denn der Sitz und die seitlichen Konsolen bieten jede Menge Möglichkeiten, einen farblichen Hingucker zu gestalten. Aber hier hat es sich Hasbro wieder einmal sehr leicht gemacht. Aber wenigstens die Schläuche am Sitz sind Grau und heben sich somit etwas ab. 

(Bild 12)

 

Die Steuerkonsole ist silber-lilametallic. Die Griffe leider auch. Hier hätte man zumindest die Handflächen Schwarz färben können. Die Anzeigen sind Dunkelrot und Hellblau. Hierfür gibt es ein dickes Lob! Warum wurden die anderen Anzeigen dann nicht auch eingefärbt? Wenn jetzt noch was zu erkennen wäre (z.B. Digitalanzeigen), wäre es eins der besten Cockpits, die Hasbro bisher hergestellt hat.  (Bild 13)

 

Bild 12

Bild 13

Bild 14

Bild 15


An den Seitenelementen befinden sich an den Außenseiten ebenfalls Symbole. Sie sind gestochen scharf aufgetragen, sodass es auch hier nichts zu meckern gibt.  (Bild 16)

 

Die vorderen Öffnungen der Triebwerke wurden Gelb gefärbt. Die Farbe ist akkurat aufgetragen und ist an den Rändern nicht auf das Triebwerk übergelaufen, so wie man es schon mal bei dem ein oder anderen Hasbro-Fahrzeug gesehen hat.  (Bild 17)

 

Bild 16

Bild 17


Fazit

 

Der Magnaguard Fighter ist wirklich sehr schön und sauber "bemalt" worden. Aufgrund der einen oder anderen fehlenden Farbe im Cockpit muss auch hier ein Punkt abgezogen werden.

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

Viel kann man an einem Raumjäger in der Regel nicht bewegen.

Natürlich geht die Cockpithaube auf. Dazu muss man unten an der kleinen Einbuchtung mit dem Fingernagel unter die Haube greifen. Das Cockpit ist recht fest verschlossen, sodass man schon ein wenig Kraft aufwenden muss.

Hat man das geschafft, kann man die Haube oben einrasten lassen. Die Haube bleibt so in der geöffneten Position. Es kann aber sein, dass man sie plötzlich in der Hand hat, da die Steckverbindung recht locker ist. Aber so können Kinder wenigstens nichts abbrechen.  (Bild 18)

 

Die Triebwerke lassen sich um 180 Grad drehen und sind nicht mit einem Raster ausgestattet. Ein kleiner Widerstand ist aber vorhanden, sodass sie in der gewünschten Position bleiben.  (Bild 19)

 

Landekufen lassen sich auch ausfahren. Der Jäger verfügt über drei Stück. Eine befindet sich hinter der Cockpitkanzel, die beiden anderen an den Seitenteilen. Auch hier muss man etwas mit dem Fingernagel nachhelfen. Die Kufen rasten ein wodurch verhindert wird, dass sie wieder einklappen, wenn man den Jäger abstellt. Das ist leider nicht bei allen Hasbro Jägern so.  (Bild 20)

 

Bild 18

Bild 19

Bild 20


Fazit

 

Bei dem Magnaguard Fighter ist das beweglich, was auch beweglich sein sollte. Ein "Extra" hat sich Hasbro zwar nicht einfallen lassen, aber ich wüsste auch nicht, was man hier noch hätte einbauen können.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

Natürlich gibt es wieder die mittlerweile oblikatorischen Raketen. Zwei Stück kann der Magnaguard Fighter abschießen.  (Bild 21)

 

Die Raketen befinden sich links und rechts außen. Anstatt der zum Teil hässlichen und störenden Knöpfe irgendwo an den Ober- oder Unterseiten, hat Hasbro dieses Mal die Auslöser in die Flügel integriert. Ein leichter Druck genügt und die Rakete fliegt etwa einen Meter weit.  (Bild 22)

 

Ein weiteres Extra befindet sich nicht unweit der Auslöser: an beiden Seiten wurden Klappen eingebaut, in die der Magnaguard Droide seinen Energiestab unterbringen kann. Denn der passt natürlich nicht mit in das Cockpit. Und es sind nicht nur einfache Laderäume. Hasbro hat den Bereich mit vielen Kabeln und Gerätschaften versehen, was die volle Punktzahl für den Bereich Gestaltung letzendlich rechtfertigt. Auch die Unterseiten der Klappen wurden schön gestaltet.  (Bild 23)

 

Bild 21

Bild 22

Bild 23


Fazit

 

Viele Extras sind nicht möglich bei einem einfachen Raumjäger. Und die Klappen sind wirklich eine tolle Idee. Auch hier komme ich nicht darum, dem Jäger die volle Punktzahl zu geben.

 

Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 9,75

 

Ich war zunächst skeptisch, ob ich mir den Magnaguard Fighter überhaupt kaufen sollte, denn rein optisch sprach er mich nur wenig an.

Nachdem ich ihn aber ausgepackt und begutachtet hatte, war ich sofort begeistert. Die Farbe, das Cockpit und die tolle Verarbeitung überzeugen.

Hasbro scheint dazu gelernt zu haben und ich hoffe, dass dieser Trend fortgesetzt wird.
Auf jeden Fall freue ich mich auf die Xanadu Blood, die auf jeden Fall den Weg in meine Sammlung finden wird.

Wenn die Beschreibung Fragen offen gelassen hat, oder du uns sonst etwas zu dem Magnaguard Fighter mitteilen möchtest, dann schreib uns: Fragen@starwars-descriptions.com


Der MagnaGuard Fighter wurde bewertet von:  Andreas Windu
Bilder von StarWars-Descriptions.com