Startseite / Beschreibungen / Hasbro Raumschiffe / TCW Mace Windu´s Jedi Starfighter

Beschreibung

TCW Mace Windu´s Jedi Starfighter


Raumschiffinfo

Der Delta-7B Aethersprite-Klasse Sternjäger war ein Sternjäger des Jedi-Ordens. Er wurde zur Aufklärung und in Gefechten von den Jedi geflogen. Er war schnell und sehr wendig. Zwar besaß er aufgrund seine Größe keinen Hyperraumantrieb, aber mittels eines Syliure-31-Langstreckenhypertriebwerksmodul war es dem Piloten möglich interstelare Reisen zu unternehmen. Es handelt sich bei diesem Sternjäger um eine verbesserte Version des Delta-7B Aethersprite-Klasse.


Allgemeines          
Hersteller   Kuat Systems Engineering
Klasse   Sternjäger
Kosten   60.000 Credits
     
Technische Daten    
Länge
  8 Meter
Breite   3,92 Meter
Höhe   1,44 Meter
Beschleunigung   5500 G
Höchstgeschwindigkeit   1250 km/h
     
Nutzung    
Rolle
  Angriffsjäger
Zugehörigkeit   Galaktische Republik
    Jedi-Orden


                                                              Gestaltung                07 Punkte
   Farbgebung   06 Punkte
                                Beweglichkeit

 

10 Punkte
  Extras   09 Punkte

Der hier beschriebene Delta-7B wurde der Animation-Serie The Clone Wars entnommen. Es handelt sich um den Jäger von Jedi-Meister Mace Windu. Zu sehen war er in den Folgen "Tödliche Falle" und "Komm´ nach Hause, R2". Dieser Jäger ist Teil des "Rise of Boba Fett" Battle Packs und ist nicht einzeln erhältlich.

Auch wenn das Vorbild animiert ist, wirkt der Jäger eher realistisch. Auch wenn ich nicht besonders viel Bildermaterial gefunden habe, wird dennoch eine Beschreibung durchgeführt.


Gestaltung

                      
                 Länge                 39 cm
   Breite   18 cm
   Höhe

 

9 cm
   Gewicht   320g

Grundlegend hat Hasbro eine super Umsetzung geschafft. Der Starfighter ist sehr gut dem Vorbild nachempfunden. Viel lässt sich eigentlich nicht sagen. Die Form wurde fast 1:1 übernommen.  (Bild 1)

 

Eine auffällige Veränderung findet man bei den Laserkanonen. Das Vorbild hat eine Vertiefung am Laseraustritt, was Hasbro nicht gemacht hat. Statt dessen wurden die Kanonen etwas wuchtiger gestaltet und beinhalten abschießbare Raketen.  (Bild 2)

 

Die Sache mit den Raketen ist ja auch inzwischen ein Standard von Hasbro. Generell keine schlechte Umsetzung, denn wenn man die Raketen weglässt, sehen die Kanonen fast wie beim Vorbild aus, nur eben wie erwähnt wuchtiger.  (Bild 3)

 

Die Spitze und die Heckflosse wurden aus einem festen Gummi gefertigt, ich denke als Schutz vor Verletzungen beim Spielen und auch vor dem Abbrechen bei unfreiwilligen Abstürzen (lächel). Paßt optisch sehr gut und ist in meinen Augen auch sinnvoll, gerade weil die Flosse sicher schnell abbrechen würde. 60

An der Oberseite sind zahlreiche Unterteilungen, die durch Rillen getrennt werden. Soweit ich es erkennen kann, sind diese Rillen bis auf eine kleine Ausnahme alle an der richtigen Position.  (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Auch auf der Unterseite sind einige Rillen. Ob die Positionen korrekt sind, will ich nicht behaupten, weil ich dafür keinen genauen Vergleich finden konnte.  (Bild 5)

 

Originalgetreu ist aber der Mittelteil. Wo bei den Delta-7 Aethersprite-Klasse Sternjägern Hier wurden auch diverse Erhebungen erzeugt. Der Rest ist glatt. Im Gesamten sieht die Unterseite dem Original sehr ähnlich.  (Bild 6)

 

Die gesamte Unterseite wird von 13 Schrauben verziert, ein Problem das wohl nie von Hasbro behoben wird. Sowas kann die Optik schon leicht versauen. Schade Hasbro.  (Bild 7)

 

Die Triebwerke sind mit lamellenähnlichen Erhebungen versehen, die dem Vorbild entsprechen. Am Kranz des Austritts sind auch je vier Erhebungen. 

(Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Im Inneren der Triebwerke sind Turbinenräder. So wie es aussieht sind es jeweils ein Großes außen und ein Kleines innen, da die einzelnen Lamellen nicht bündig miteinander laufen und durch einen Ring voneinander getrennt werden. Inwiefern das beim Vorbild entspricht ist unklar. Die Flächen neben den Triebwerken sind auch mit verschiedenen Elementen versehen. Hier bleibt mir nur das Vertrauen in Hasbro, da ich hierfür leider keinen Vergleich finden konnte. Aber das sich dort auch diverse Elemente befinden, ist sicher.  (Bild9)

 

Ein spielerisches Feature ist, dass man aus diesem einen Jäger zwei machen kann.  (Bild 10)

 

Dazu zieht man die beiden Teile einfach auseinander.  (Bild 11)

 

Somit hat der Pilot einen kleineren Jäger, der an eine Art Konzept-Version des Eta-2- Jäger erinnert. Die Fläche direkt vor dem Cockpit bekam ein rundes Fenster, wie es der Eta-2 auch hat. Hier wurde es aber nur angedeutet und man kann nicht durchsehen. Ein richtiges Fenster hätte mir an dieser Stelle aber viel besser gefallen. Der Bereich um das Fenster herum bekam diverse Kanäle und Elemente. Sehr sauber gearbeitet und authentisch. Alle anderen freien Flächen sind glatt geblieben.  (Bild 12)

 

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12


Lediglich die kleinen Leisten, die als Führungsschienen dienen, wurden mit Vertiefungen versehen.  (Bild13)

 

Ob die Funktion der zwei Jäger auch bei dem Vorbild vorhanden ist, oder ob Hasbro einfach nur eine eigene Idee bringen wollte, kann ich nicht genau sagen. Der Kampfmodus beim Delta-7 aus der Star Wars Saga von 2002, bei dem die Seitenteile abgeworfen werden können, ist ja auch in einem Comic vorgekommen. Also halte ich mir die Aussage offen, ob sich Hasbro nur was hat einfallen lassen.

Die Steckverbindung, die beide Jäger zusammenhält, hätte Hasbro aber gerne etwas besser gestalten können, z.B. wie kleine Triebwerke o.ä.  (Bild 14)

 

Der vordere Jäger klappt beim Rausziehen kleine Tragflächen aus. Auch hier wurden verschieden Elemente gebildet. Ebenso auf den Oberseiten der Triebwerkteile.  (Bild 15)

 

Leider kommen während der Verwandlung nochmal 4 schöne Schrauben zum Vorschein. 2 davon sogar auf der Oberseite, welche aber direkt von den Tragflächen überdeckt werden.  (Bild 16)

 

Bild 13

Bild 14

Bild 15

Bild 16


Die Kanone auf der Unterseite wurde recht schön gestaltet, kann aber von mir nicht als Originalgetreu bestätigt werden.  (Bild 17)

 

Das Original hat vier Landestützen. Hasbro hat dieses Mal ganz drauf verzichtet und stattdessen unter den Triebwerken vier Stege gesetzt, auf denen der Jäger steht. Ich finde die Umsetzung nicht schlecht, denn die langen Beine der Stützen würden wenig Platz finden.  (Bild 18)

 

Der Spruch "Außen Hui, innen Pfui" könnte hier echt passen. Nachdem der Jäger mit einem recht makellosen Äußeren überzeugt, komme ich jetzt zum Leidthema: Das, bzw. die Cockpits, die ja meistens als Sparversion ausfallen.

Das Pilotencockpit ist noch halbwegs versucht worden. Zwar wurden hier einige Elemente hervorgehoben, aber nix mit Knöpfen, Hebeln oder Bildschirmen. Aber einen Steuerhebel aus festem Gummi hat Hasbro springen lassen.  (Bild 19)

 

Diesmal ist auch der Sitz spärlich ausgefallen. Die Sitzfläche hat etwas Polsteroptik, die Rückenlehne ist komplett glatt. Sonst gibt der Sitz nix her. Hier hätte Hasbro sich doch viel mehr Mühe geben müssen.  (Bild 20)

 

Bild 17

Bild 18

Bild 19

Bild 20


Die Cockpit-Scheibe besteht aus einem Stück, zusammen mit einem Teil der Heckflosse.  (Bild 21)

 

Das Droidencockpit ist leider nicht besser geworden. Klar, ein Droide braucht keine Hebel, oder einen gemütlichen Sitz, aber auch humanoide Piloten können den vorderen Jäger fliegen. Das Cockpit hat echt nur wenige Elemente zu bieten und eine Sitzfläche. Noch nicht einmal eine Rückenlehne ist vorhanden.  (Bild 22)

 

Damit der Droide im Cockpit Platz findet, muss man die Klappe öffnen und den Droiden reinstellen. Allerdings muss man dafür das mittlere Bein abnehmen.  (Bild 23)

 

Die Klappe hat einen Ausschnitt, der passgenau über den Droiden geht und diesen fest im Jäger hält. Die Klappe hält auch beim Spielen schön fest.  (Bild 24)

 

Bild 21

Bild 22

Bild 23

Bild 24


Was mir persönlich fehlt ist Stauraum. Hier hätte man doch vielleicht zwei kleine Kammern im Heck einbauen können, so wie wir es in "Episode II- Angriff der Klonekrieger" gesehen haben, als Obi-Wan die Ersatzteil-Container abwirft.

 

Fazit

 

Die Gestaltung wurde wirklich sehr gut umgesetzt. Äußerlich macht der Jäger in beiden Versionen einen tollen Eindruck mit einem netten Feature der beiden Jäger. Wenn Hasbro es noch lernt, die Schrauben etwas dezenter oder gar nicht zu verwenden und auch mal die Cockpits realistischer zu gestalten, kommen wir der Sache schon viel näher. Leider sind diese Cockpits besonders leblos, was wirklich nicht sein sollte, bzw. dürfte. Also gibt´s leider einen deutlichen Punktabzug.

 

Punkte Gestaltung


Farbgebung

 

Die Farbe der Jäger ist bei jedem Jedi anders. Somit hat jeder Jäger seinen perönlichen Touch, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Mace´s Jäger ist schlichter gehalten.  (Bild 25)

 

Der Kunststoff und damit die Grundfarbe ist creme-weiß. Auch die Farbe des Gummis an Spitze und Heckflosse ist identisch mit der Farbe des Kunststoffs, was einen guten Übergang bietet.  (Bild 26)

 

Hinten an der Cockpitscheibe und am Heckflossenteil wurde Farbe aufgetragen, die ebenfalls den richtigen Ton besitzt. Hier wurde leider in der Ecke von Scheibe und Heckflossensteg schlechte Arbeit geleistet. Der Übergang ist sehr unsauber und sieht so aus als ob Farbe mit einem Pinsel oder Lappen abgewischt werden wollte. Sonst ist die Farbe sauber und kantengerade aufgetragen worden.  (Bild 27)

 

Die nächste Farbe ist ein Rot-Braun. Sie befindet sich an den Laserkanonen, auf den Tragflächen, aber auch auf der Unterseite an den selben Positionen. Bis auf minimale Unreinheiten auch sehr sauber. Die Auslöseknöpfe für die Geschosse sind in einem ähnlichen Farbton, der nur gering abweicht. An den Kanten der Tragflächen wurde Schwarz aufgetragen, ebenso an der Unterseite neben den Triebwerken. Hier wurde ebenfalls sauber gearbeitet.  (Bild 28)

 

Bild 25

Bild 26

Bild 27

Bild 28


Die Seiten am Mittelteil bekamen einen dunkelgrünen Farbton. Hier passen sowohl Farbe als auch die Position der Markierung perfekt zum Vorbild. Ebenso die drei kleinen, ockerfarbenen Markierungen.  (Bild 29)

 

Zum Grau. Das Grau wurde an Ober- und Unterseite verwendet. Zwar scheinen die Positionen der Markierungen zu stimmen, aber der Farbton wurde zu dunkel gewählt. Beim Vorbild ist das Grau viel heller. Dadurch wirkt der ganze Jäger auch heller. Das Gleiche an der Unterseite. Hier war Hasbro wohl nicht ganz bei der Sache.  (Bild 30)

 

Dann wurde noch ein anthrazit-metallic verwendet. Und zwar an der Rückseite des vorderen Jägers und am hinteren Jäger um das runde Fenster herum.  (Bild 31)

 

Sauber aufgetragen und nirgends übergelaufen. Das runde Fenster und der mittlere Bereich auf der Unterseite wurden sehr sauber mit einem bronzefarbenen Farbton bemalt.  (Bild 32)

 

Bild 29

Bild 30

Bild 31

Bild 32


Die Cockpits sind wie schon erwähnt sowas von schlicht. Komplett mit anthrazit-metallic. Lediglich die Sitze wurden Farblich betont und im Pilotencockpit bekamen vier Elemente etwas Silber ab. Hier hätte Hasbro echt mehr zu bieten gehabt. Aber nein, Hasbro macht keine vernünftigen Cockpits. Wenigstens ein paar entsprechende Aufkleber hätten es aufgewertet.  (Bild 33)

 

Genauso bei dem kleinen Fighter.

 

Aber ein Lob haben die drei Embleme der Republik verdient. Zwei befinden sich auf der rechten Tragfläche, je eins oben und unten, und zwei hinter dem Cockpit.  (Bild 34)

 

Die Embleme wurden perfekt aufgetragen. Super kantengerade und makellos.  (Bild 35)

 

Bild 33

Bild 34

Bild 35


Aufkleber waren keine dabei. Und was fehlt, sind Gebrauchsspuren. Der Jäger sieht aus als ob er gerade aus der Fabrik kommt. Hier wären Dreck, Ruß und Schmauch besser, die einen Used-Look verleihen.

 

Fazit

 

Mit dem dunkleren Grau kann man schon noch umgehen, aber das große Problem mit dem Cockpit ist ja nichts Neues. Es würde mich schon freuen und sicher auch andere, wenn sich da mal was ändern würde. Naja, mal sehen was die Zukunft bringt. Doch hier schwinden dafür Punkte.

 

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

 

In dieser Rubrik hat Hasbro nicht zu viel und nicht zu wenig gemacht. Die beiden Cockpits lassen sich öffnen, und sie bleiben auch offen stehen. Durch Einrasten bleiben sie auch fest verschlossen.  (Bild 36)

 

Durch einfaches Ziehen lassen sich die Jäger trennen, halten aber mittels Steckverbindung auch gut zusammen. Ebenso einfach lassen sich die Jäger auch wieder zusammenfügen. Hier helfen auch Führungsschienen. Die Tragflächen des vorderen Jägers klappen per Feder ein und aus, wenn die Jäger getrennt oder zusammen gefügt werden.  (Bild 37)

 

Dann läßt sich noch die Protonenkanone ausziehen, sowohl zum schießen als auch als Landestütze im getrennten Zustand.  (Bild 38)

 

Bild 36

Bild 37

Bild 38


Fazit

 

Also in Sachen der Beweglichkeit kann ich eigentlich nichts schlechtes sagen. Was sich bewegen soll, bewegt sich auch.

 

Punkte Beweglichkeit


Extras

 

An Extras sind zwei Geschosse für die Laserkanonen (ca. 7,5cm) und ein Protonentorpedo (ca. 8,5cm) dabei. Die Gestaltung ist recht schön, aber die Reichweiten sind nicht nennenswert. Man könnte sagen, dass sie fast nur rausfallen, wenn man den Abschussknopf drückt. Das empfinde ich als Punktabzug.  (Bild 39)

 

Die Auslöser für die Laserkanonen befinden sich oben auf den Geschützen. 

(Bild 40)

 

Der für den Protonentorpedo mittig der Landekufe.  (Bild 41)

 

Bild 39

Bild 40

Bild 41


Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 8

 

Der Gesamteindruck kann sich schon sehen lassen. Optisch und spielerisch ist der Jedi Starfighter schon einen Kauf wert. Auch wenn er ein animiertes Vorbild hat, wirkt er keinesfalls so und lässt sich auch wunderbar mit Figuren bestücken, die nicht aus der TCW-Collection sind. Hasbro sollte sich aber mehr Arbeit mit dem Inneren der Vehicle machen. Denn bis auf das große Manko Cockpit und das zu dunkle Grau ist dieser Starfighter wirklich eine Freude für Groß und Klein.


Weitere Bilder


Mace Windu´s Jedi Starfighter wurde bewertet von:  Lars Starkiller
Bilder von StarWars-Descriptions.com