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Beschreibung

Aayla Securas Jedi Starfighter


Allgemeines
   
Hersteller              Kuat Systems Engineering
Klasse   Sternjäger
Kosten   320.000 Credits
     
Technische Daten    
Länge   5,47 Meter
Breite   4,30 Meter
Höhe   2,50 Meter
Beschleunigung   5.200 G
Höchstgeschwindigkeit   1.500 km/h
Bewaffnung   2 Doppellaserkanonen
    2 sekundäre Ionenkanonen
     
Nutzung    
Rolle   Abfangjäger
Zugehörigkeit   Galaktische Republik
    Jedi-Orden
    Galaktisches Imperium


                                                                 Gestaltung            08 Punkte
          Farbgebung   01 Punkt
  Beweglichkeit

 

10 Punkte
  Extras   08 Punkte

Dies ist die siebte und bisher letzte Version des Jedi Starfighters. Er erschien als Target Exclusive.

Die Abschnitte in roter Schrift entsprechen genau unserer Anakin´s Jedi Starfighter Beschreibung!


Gestaltung

                                                                        Länge            32 cm
                                        Breite   26 cm
  Höhe

 

10 cm
  Gewicht   505 g

 

Die Vorlage für Aayla Securas Starfighter stammt aus den "Star Wars: Obsession"-Comics von Dark Horse. Es gibt also lediglich eine gezeichnete Vorlage.

Der Raumjäger wurde von Hasbro maßstabsgetreu umgesetzt. Die Länge des Fighters ist mit 5,47 Metern angegeben und Anakin Skywalker´s Größe mit 1,85 Metern. Demnach müsste der Sith Starfighter drei Anakin´s lang sein. Und dies kommt sogar fast genau hin!

 

Bei der Oberfläche hat Hasbro einen wirklich guten Job gemacht. Vergleicht man Bilder aus Episode 3 mit dem Gegenstück aus Kunststoff, fällt auf, dass die Felder auf den Tragflächen und dem Rumpf eins zu eins übernommen wurden. (Bild 1)


Bei den beiden langen mittleren Kanonen hat Hasbro die geriffelten Elemente der Filmvorlage übernommen. Zwar nicht ganz so fein, wie beim Original, aber trotzdem hat man das Detail nicht vergessen. (Bild 2)


Am Buck des Schiffes befinden sich zwei Positionsleuchten. Diese hat man aber nicht extra dargestellt, sondern einfach als Bestandteil der Spitze hergestellt. Zumindest transparente Teile hätte man hier verwenden können. Sowohl diese Spitze als auch die kompletten Kanonen bestehen aus Gummi. Wahrscheinlich damit Kinder sich dort nicht so leicht verletzen können oder auf die Idee kommen, mal durch die Scheibe der Wohnzimmertür zu fliegen. Ob das jedoch Schäden oder Verletzungen vermeiden kann, möchte ich mal stark anzweifeln. (Bild 3)


Was hier zudem negativ auffällt ist, dass die Spitzen unterseitig offen sind. Vielleicht dient dies aber auch als Knautschzone. (Bild 4)

 

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4


Seitlich befinden sich jeweils zwei Ionenkanonen. Im Original besitzt das Vehicle aber jeweils nur eine. Hasbro hat sich dazu entschieden, Raketen hinzuzufügen. Ob dies gut oder schlecht ist, lass ich mal dahingestellt. Aber warum hat man nicht aus den normalen Kanonen abschießbare Raketen gemacht? Bei anderen Schiffen und Fahrzeugen hat Hasbro das doch auch gemacht. Mehr dazu bei den Extras. (Bild 5)


Die Innenseiten der ausklappbaren Stabilisator-Flügel sind genauso gut gestaltet wie die Außenseiten. Die jeweils drei Solarflächen, sind mit einer Vielzahl von exakt gestalteten Pyramiden versehen. Der Rumpf darunter ist dem Vorbild genau nachempfunden. (Bild 6)

 

Der Bereich der Triebwerke sieht ebenfalls sehr schön und detailverliebt aus.

(Bild 7)


Bei der Unterseite hat Hasbro sich auch Mühe gegeben und viele Felder eingefügt. Die mittlerweile allgegenwärtigen Schrauben konnte man sich aber auch hier nicht verkneifen. Vierzehn Stück sind verwendet worden, um das Ober- mit dem Unterteil zu verbinden. (Bild 8)

 

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8


Unterhalb der Spitzen findet man die Landekufen, an denen man Hydraulik- und weitere Elemente sehr gut erkennen kann. (Bild 9)

 

Unterhalb des Rumpfes ist eine Stütze eingearbeitet worden, die einen sicheren Stand garantiert. (Bild 10)

 

Zu guter Letzt kommt der Bereich, bei dem Hasbro mal einen guten und mal einen miserablen Job macht: das Cockpit. Gleich vorweg: Hasbro hat dem Jedifighter ein wirklich tolles Cockpit spendiert. Die Kanzel ist wie bei dem Original mit vier Scheiben versehen. Man hat hier zwar nur eine verwendet, die von unten an den Rahmen geklebt ist, aber das fällt nicht weiter auf. (Bild 11)

 

Der Sitz ist eine wahre Pracht. Findet man in diversen anderen Schiffen primitive und lieblos gemachte Sitze, hat man in den Jedi-Starfighter einen sehr detaillierten eingebaut. Sitzfläche, Rückenlehne und Kopfstütze sehen wirklich toll aus und zeigen, dass es Hasbro auch anders kann. Warum nicht immer so? (Bild 12)

 

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Bild 12


Auch bei dem Rest hat man sich wirklich Mühe gegeben. Links und rechts befinden sich diverse Schalter und Hebel. Und auch an Pedale hat man gedacht. Was fehlt, sind allerdings zwei Monitore (unter anderem der Zielcomputer), die sich beidseitig vor der Cockpitkanzel befinden. Aber das finde ich gar nicht mal so schlimm. (Bild 13)

 

Auf der linken Tragfläche findet ein Astromech-Droide Platz. Doch leider passt eine der Actionfiguren dort nicht hinein. (Bild 14)

Stattdessen hat Hasbro sich entschieden, einen halben Droiden mitzuliefern. Es handelt sich hierbei lediglich um eine Attrappe. Aber zumindest der Kopf scheint von einer 3 3/4 Inch-Figuren zu stammen und ist drehbar. Der Körper wurde bei den sechs Vorgängern mit zwei Aufklebern versehen, die zumindest den Anschein eines „echten“ Droiden vermitteln sollten. Bei diesem hier wurden immerhin auf der Vorderseite drei Elemente aufgedruckt. Die Rückseite hingegen ist blank. So wie es aussieht, musste man aufgrund der Maßstabswahrung darauf verzichten einer Actionfigur ausreichend Platz zu verschaffen. Aber wenn dem schon so ist, dann doch bitte einen „echt“ aussehenden Droiden und nicht einen mit ein paar Aufdrucken! (Bild 15)

 

Bild 13

Bild 14

Bild 15


Fazit

Der Jedi Starfighter ist ein rundum gelungenes Raumschiff mit einem tollen Cockpit.
Aber aufgrund der Astromech-Attrappe und der fehlenden Möglichkeit, einen "echten" Astromechdroiden einsetzen zu können, werden Punkte abgezogen.

Punkte Gestaltung


Farbgebung

Jeder Jedi-Starfighter hat eine individuelle Farbgestaltung erhalten. Als Grundierung diente zumeist Grau oder Weiß. Bei Aaylas Eta-2-Actis Jedi-Abfangjäger wurde fast die komplette Oberfläche bemalt. Das Grau schaut nur noch an wenigen Stellen hervor.

Hasbro hat bei dem bisher letzten Jedi Starfighter eine absolut schlechte Arbeit abgeliefert. Die hellgrauen, weißen und hell- und dunkelblauen Flächen sind miserabel bemalt worden. Luftblasen und zu dick aufgetragene Farbe findet man genauso wie deutliches Übermalen. Oder die Farbe wurde nicht bis an die Ränder ausgetragen. Das ist wirklich mit Abstand die schlechteste Farbgebung, die ich je bei einem Hasbro Fahrzeug gesehen habe. Die einzelnen Fehler hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, da der Jäger damit nur so übersät ist.

Es scheint, als habe Hasbro den Jäger von Kindern bemalen lassen! (Bild 16)

 

Haben die Vorgänger noch recht gut aussehenden Gebrauchsspuren versehen, ist Aaylas nagelneu. Keinen Schmutz und keine Lasertreffer findet man auf dem Rumpf. (Bild 17)

 

Die Triebwerke sehen ebenfalls aus, als kämen sie direkt aus der Fabrik und wären noch nie benutzt worden. Leider ist man das von Hasbro aber inzwischen so gewohnt. Dass es aber auch anders geht, hat Hasbro schon bei so manch anderem Vehicle bewiesen. (Bild 18)

 

Einfarbig sind mal wieder die Landekufen. Warum eigentlich? Kostengründe? Lustlosigkeit? Ignoranz? Man weiß es nicht. Aber auf den Tag, an dem dieser Bereich einmal mehrfarbig gestaltet wird, können die Sammler wohl noch ewig warten. Aufsetzflächen, Hydraulikkomponenten und die übrigen Teile könnte man schön farbig voneinander unterscheiden. Aber nein, mal wieder alles grau. (Bild 19)

 

Bild 16

Bild 17

Bild 18

Bild 19


Etwas Farbe hat Hasbro aber zumindest dem Sitz spendiert. Dieses Mal ist er bronzefarben mit schwarzen Sitzflächen. Aber auch hier wurde die Farbe nicht ordentlich aufgetragen und nicht bis zu den Rändern gemalt. (Bild 20)

 

In dem ansonsten grauen Cockpit haben zwei Hebel und die Pedalen Farbe erhalten, was nicht bei allen Starfightern gemacht wurde. (Bild 21)

 

Hasbro hat bei Aaayla Securas Eta-2 Sternjäger nicht nur an Farbe sondern auch an den Aufklebern gespart. Man hat sie nämlich einfach weggelassen. Keine Hoheitzabzeichen, Instrumente für das Cockpit, Abschüsse und Pilotenkennung. Auch der Droide hat keine bekommen und sieht somit noch schlechter als mit Aufklebern aus. (Bild 22)

 

Bild 20

Bild 21

Bild 22


Fazit

Hasbro hat eine absolute Sparversion für Target bereitgestellt. Für die wahnsinnig schlechte Farbauftragung und die fehlenden Aufkleber hätte der Jäger eigentlich 0 Punkte verdient. Aber aufgrund der schwarzen Elemente im Cockpit gibt es immerhin noch einen. Es ist aber eine Frechheit, was man den Käufern hier anbietet! Denn schließlich wurde der selbe Preis wie für die sechs Vorgänger verlangt.

Punkte Farbgebung


Beweglichkeit

Raumschiffe strotzen nicht gerade vor Beweglichkeit. Hasbro hat in den Jedi Abfangjäger aber so viele bewegliche Teile eingebaut, wie es das Modell erlaubt.

Die Cockpitkanzel lässt sich nach oben öffnen. Sie ist nicht besonders stark verankert, so dass sie Kinder beim Spielen nicht abbrechen können. Sie droht aber auch nicht abzufallen. Die Kanzel wird vorne eingerastet und kann somit auch bei den gewagtesten Flugmanövern nicht aufgehen. Zum Öffnen muss man an einer der beiden Einkerbungen mit dem Fingernagel unterhaken und die Kanzel aufziehen. (Bild 23)

 

Die Landekufen lassen sich einfach nach unten herausziehen. Sie rasten aber nur leicht ein und der Jedi Starfighter kann schon mal umkippen, wenn man ihn anstößt. (Bild 24)

 

Bei der Astromech-Attrappe ist zumindest der „Kopf“ drehbar. (Bild 25)

 

Die Stabilisatorflügel fahren auf Knopfdruck aus. Der Auslöser befindet sich an der Rückseite des Jägers zwischen den Triebwerken. Kinder müssen hierfür schon ein wenig mehr Kraft anwenden, um die Flügel in Angriffposition zu bringen.Er ist dort zwar gut versteckt, aber trotzdem noch deutlich sichtbar. Warum hat man ihn nicht in eine der Turbinen eingebaut? Dass das geht, hat Hasbro beim V-Wing Starfighter gezeigt. (Bild 26)

 

Bild 23

Bild 24

Bild 25

Bild 26


Die ausklappbaren Flügel hat Lucasfilm übrigens aufgrund einer Inspiration durch Hasbro in den neuen Jedi Starfighter eingebaut. Hasbro hat bei dem Delta-7-Aethersprite Jedi-Sternjäger solche Flügel eingebaut, obwohl dieser Jäger gar nicht über Stabilisatorflügel verfügte. Die FX-Abteilung von Lucasfilm fand die Idee aber so gut, dass den Jedi Abfangjägern der neuen Generation die neuen Flügel eingebaut wurden.

Fazit

An Aayla Securas Jedi Starfighter ist alles beweglich, was beweglich sein sollte. Mehr war einfach nicht möglich.

Punkte Beweglichkeit


Extras

Viele Extras kann man bei den kleinen Vehicles von Hasbro schon lange nicht mehr erwarten. Licht- und Soundeffekte wurden auch diesmal nicht installiert.

Aber es gibt natürlich wieder abschießbare Raketen. (Bild 27)

 

Dieses Mal hat Hasbro einfach eine Kanone beziehungsweise einen Raketenwerfer hinzugefügt. Diese befinden sich bei den „regulären“ Laserkanonen. (Bild 28)

 

Die Auslöser findet man an den Rückseiten der Flügel. Die Raketen fliegen in etwa einen Meter weit. (Bild 29)

 

Bild 27

Bild 28

Bild 29


Fazit

Die Extra-Geschosse gehören inzwischen zum Standard von Hasbro-Fahrzeugen. Ob diesmal die Lösung mit zusätzlichen Kanonen gut oder schlecht, sollte jeder für sich entscheiden. Natürlich entspricht dies nicht dem Vorbild, aber es sieht trotzdem gut aus.

Das aber Eigenkreationen bei Hasbro möglich sind, wie die ausklappbaren Flügel bei dem Vorgänger aus Episode I gezeigt haben. Vielleicht hätte Hasbro hier auch etwas Eigenes schaffen können.

Punkte Extras


Gesamtpunktzahl: 6,75

Meistens kann man eine Verbesserung bei einem Repaint erwarten oder zumindest den selben Standart wie bei dem oder den Vorgängern. Hier hat Hasbro allerdings so eine schlechte Farbgebung abgeliefert, die schon an einer absoluten Frechheit grenzt. Es wurde eine Sparversion hergestellt, die ich auf gar keinen Fall empfehlen würde.


Aayla Securas Jedi Starfighter wurde bewertet von: Andreas Windu

 

Bilder von StarWars-Descriptions.com