Beschreibung Leia Organa


Weiße Dame

Die Dame darf in jeder Richtung auf jedes freie Feld geradeaus, zur Seite und diagonal ziehen. Dabei ist es ihr nicht gestattet, andere Figuren zu überspringen.


Maße

 

Höhe                              9 cm
Durchmesser Fuß   4,8 cm
Gewicht   83 g


Gestaltung

Darüber, dass sich DeAgostini gerade für Leia im Sklavenoutfit entschieden hat, lässt sich mit Sicherheit streiten.

Mir hätte eine andere Bekleidung wie z.B. das weiße Zeremonien-Outfit aus Episode IV gewünscht, dass einer Dame würdiger erscheint. Aber das ist Geschmackssache.

Die Figur sieht Leia nicht wirklich ähnlich. Der Mund und die Augen sind nur aufgemalt. Die Ohren sind zudem schlicht geworden. Das war bei vorherigen Figuren schon mal bessser. Bei den Haaren sind zudem keine Strähnen o.ä. zu sehen. Sie wurden nur mit Farbe dargestellt. Wenn man diese abwischen würde, hätte Leia eine Glatze.

Am Zopf, der über der rechten Schulter hängt, hat man das schon besser gemacht. Der Haarschmuck hingegen ist mehr eine Andeutung als eine schön modellierte Spange.

Das Oberteil wurde eigentlich gar nicht gestaltet. Man hat einfach eine flache Form gewählt und die Verzierungen aufgemalt. Auch die Verbindung ist nur aufgemalt. Zudem sind die Träger zu breit geraten.

Auf dem Rücken laufen die Träger über Kreuz. Hier sieht man nochmals, dass sie zu breit geraten sind.

Bei dem Oberarmschmuck ist dies nicht anders: nur mittels Pinsel aufgetragen.

Der Armreifen am rechten Handgelenk wurde komplett vergessen.

Die Hand ist aber wenigstens recht gut geworden. Die einzelnen Finger sind zu erkennen, wobei es so aussieht als sei der Daumen mit dem Bauch verwachsen.

Die linke Hand ist hingegen nicht so gut geworden. Die Finger sind nicht so gut zu erkennne und sind zudem viel zu kurz. Vielleicht soll Leia sie aber auch angezogen haben.

Die Hose, oder besser gesagt das Höschen, muss auch ohne die Verzierungen, wie sie in Episode VI zu sehen waren, auskommen.

Auf der Rückseite ist dies nicht anders.

DeAgostini hat aber wenigstens daran gedacht, die seiten zweigeteil darzustellen, auch wenn dies auf der linken Seite aufgrund von zu viel Farbe nicht richtig sichtbar ist.

Der Stoff wurde hingegen recht gut dargestellt. Es wurden einige Falten eingearbeitet.

Hinten ist das genau so gut gelungen. Es scheint sogar, dass der Stoff etwas zur Seite geweht wird.

Schaut man sich das Ganze aber seitlich an, dann fällt auf, dass der Stoff und die Beine aus einem Stück sind, da sie hier miteinander verbunden sind. Das hätte man auf jeden Fall vermeiden können. Entweder hier wird eine Lücke eingearbeitet oder man lässt den Stoff am Bein anliegen.

Die Stiefel fallen wieder sehr schlicht aus. Keine Falte ist zu erkennen, aber man hat immerhin an die Schnürsenkel gedacht.

Punkte: 4 von 10


Farbgebung

Die Schachfiguren sind handbemalt, dadurch variiert natürlich auch die Farbgebung. Die hier bewertete Bemalung kann bei den anderen Figuren also besser oder schlechter sein. Lediglich die Farbtöne stimmen überein. Auf den Bildern zuvor sind schon viele Fehler zu sehen.

Wo man hinschaut, wurde übergemalen. Ich kann eigentlich keinen Bereich hervorheben, der besonders akkurat bemalt wurde.

Immerhin ist das Gesicht recht gut geworden. Mund und Augen wurden einigermaßen sauber bemalt. Der Rotton der Lippen ist allerdings zu grell. Und warum hat Leia rote Pupillen?

Die Hautfarbe ist mal wieder nicht gut geworden. Schienen andere Figuren geradewegs von der Sonnenbank zu kommen, ist Leias Haut viel zu hell geworden. Es scheint, als würde sie schon eine Ewigkeit in den dunklen Katakomben von Jabbas Palast leben.

Die anderen Farben kommen dem Original aber sehr nahe und sind gut gewählt worden.

 

Punkte: 3 von 10


Gesamtpunktzahl: 3,5 von 10

DeAgostini hat sich mit der Wahl des Sklavenoutfits eindeutig ein Eigentor geschossen. Eine derart detailreiche Bekleidung für eine Metallfigur in dem Maßstab zu wählen, ist definitiv falsch.

Hätte man sich für das schlichte Zeremonie-Outfit aus Episode IV entschieden, hätte man kaum Probleme gehabt, dieses auch gut zu modellieren und vor allem einigermaßen zu bemalen.


Leia Organa wurde bewertet von Andreas Windu

 

Bilder von StarWars-Descriptions.com